Hallo!
Müssen Werkstatt-Maschinen wie Ständerbohrmaschine, Fräsmaschine, Drehbank und dergleichen mit Not-Aus ausgerüstet sein? Wie sieht es mit Nachrüstpflicht aus, wenn die Maschinen schon älter sind? Haben schon lange keine fabrikneue Maschine mehr angeschafft --> also keine Ahnung was heute Stand der Technik ist.
Ist das zu sehen wie in der VDE0113, (die meiner Meinung nach eigentlich für Produktionsmaschinen gedacht ist)?
Gruß
Forrest
Hey,
wenn du dir nicht sicher bist, schau dir mal neue Maschinen ähnlicher Bauart in aktuellen Katalogen an.
Nachrüstpflicht gibt es keine - außer, wenn z.B. bei einer Maschine ein neuer Motor von einer Fachwerkstatt eingebaut wird - müsste diese eigentlich die Maschine auf den Stand der Technik bringen…tut aber keiner…
Ich würds an deiner Stelle tun…denn genau das wirst du dir denken, wenn du oder einer deiner MA in der Spindel hängt…
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Hallo Forrest,
meiner Erfahrung nach, ist es das Einfachste, einfach bei der Berufsgenossenschaft anzurufen, und genau danach zu fragen. (Schließlich ist das die Instanz, die anschließend meckert wenn etwas nicht so ist, wie es sein soll. Außerdem bin ICH der Kunde von diesem Verein und zahle die Beiträge. Ich denke Du auch.)
Gerd
hallo Forrest
ich verstehe deine Frage nicht.Wenn du selbstständig bist,dann war doch die Berufsgenossenschaft da?Die werden dir das doch gesagt haben.Aber so ein doffer Schalter von KlöMö kostet mit Installation doch nur ca.50.-Euro.Die Finger danken es!!
Grüsse Claus
So einfach auch wieder nicht!
Hi!
hallo Forrest
ich verstehe deine Frage nicht.Wenn du selbstständig bist,dann
war doch die Berufsgenossenschaft da?Die werden dir das doch
gesagt haben.Aber so ein doffer Schalter von KlöMö kostet mit
Installation doch nur ca.50.-Euro.Die Finger danken es!!
- Dass ich selbständig bin hab ich nirgends behauptet.
- Es dreht sich um eine Instandhaltungsabteilung zu einem größeren Werk. Die Maschinen stehen schon seit Jahren.
- Wenn man die Maschinen umrüstet, müssen sie natürlich nach dem neuesten Stand der Technik umgerüstet werden. Dazu gehört mindestens auch, dass die Maschine nach dem mechanischen Quittieren des Not-Aus nicht wieder selbständig anlaufen. Das würde natürlich den Aufbau einer zusätzlichen Steuerung bedingen. Ein Hauptschalter war eigentlich gar nicht Thema, denn Maschinen mit den Baujahren aus den 60er und 70ern haben das ja auch schon. Und das zirka an 10 Maschinen. Als nicht gerade mal eben schnell für 50 Euro gemacht.
Bei vielen Dingen gibt es auch keine Nachrüstpflicht. Wenn man immer alles auf den neusten Stand nachrüsten würde, wäre vieles nicht mehr bezahlbar.
Und noch ein paar Zeilen zum Thema „seriöse (realistische) Kostenvoranschläge“:
Rechne mal mit 30€ für einen Schalter. Rechne mit 40€ Stundenverrechnungssatz. Rechne mit Zeitaufwand für Planung, Material bestellen (inklusive Sachbearbeiteraufwand), Rüstzeiten für Montage, eventuelle Hilfskonstruktionen weil kein Platz vorhanden, Inbetriebnahme mit Funktionstest (Meßprotokoll), Erstellen der Dokumentation inklusive Archivierung.
Ganz schnell werden aus deinen 50€ --> 500€ (ohne Witz und ganz im Ernst)
Das ist der Grund warum so viele Restaurants öffnen und bald wieder Pleite sind. Weil sie nicht rechnen können oder zumindest nicht diese Notwendigkeit der seriösen Kalkulation einsehen.
Bei den Handwerkern ist das zwar nicht durchweg besser, aber da wo der große Befähigungsnachweis (Meisterqualifikation) gefordert ist, ist das deutlich eingegrenzt.
Gruß
Forrest