Hallo zusammen,
wir haben vor einigen Monaten einen Bauträgervertrag unterschrieben. Vor einigen Tagen haben wir dann ein Schreiben an den Notar verschickt, in dem wir indirekt eine Vertragsklausel anzweifeln. Gestern kam die inhaltlich nicht überraschende Antwort.
Überraschend war aber, dass uns der Notar mitteilt, dass er den Schriftverkehr an unseren Vertragspartner zur Kenntnis weitergeleitet hat.
Ist sowas üblich?
Ich stehe dem Notar recht kritisch gegenüber, da er von unserem Vertragspartner ausgewählt wurde, mit dem Bauprojekt insgesamt recht viel verdient und damit wohl nicht vollkommen neutral ist*. Es fühlt sich einfach nicht besonders angenehm an, mit jemandem zu kommunizieren, der alles gleich weiterleitet.
Vielen Dank für eine Antwort
Andreas
*Seine Antwort ist mal definitiv nicht neutral: Die von uns kritisierte Klausel wurde vom BGH als nichtig abgeurteilt, da sie den Käufer unzulässig benachteiligt. Der Notar schreibt, dass genau diese Klausel ein Vorteil für uns ist.