Hallo zusammen,
Ich habe eine Frage zu einer Notarkostenrechnung.
Wir haben ein Haus überschrieben bekommen in dem wir schon seit 9 Jahren leben.
Der Verkehrswert wurde auf 170000 Euro im Vertrag festgehalten.
Wir haben aber in den letzten 9 Jahren 210000 Euro in das Haus investiert, dies wurde ebenso im Vertrag festgehalten.
Jetzt hat der Notar in seiner Rechnung einen Verkehrswert von 210000 Euro angegeben.
Auf Nachfrage sagte er,Sie würden immer den höchsten Wert in Ihrer Rechnung angeben.
Sein Gehalt berechnet sich doch nach dem Verkehrswert!?
Jetzt meine Frage… Ist das rechtens???
Ja.
Der getürkte „Verkehrswert“ geht den Notar nichts an.
Hallo,
nur eine Rückfrage:
Was meinst Du, mit welchem „Verkehrswert“ hätte der Notar rechnen sollen, wenn der von Euch genannte Verkehrswert statt 170.000 Euro nur auf 170 Euro beziffert worden wäre?
Mit den 170 Euro, damit es „billig“ wird? Und was wäre bei einer Schenkung?
Gruß
Jörg Zabel
Hallo,
Wobei die genannten 210.000 Euro auch nicht der Verkehrswert sein muss.
Gruß
Jörg Zabel
Der Verkehrswert ist nicht getürkt, das Haus ist wirklich nicht mehr wert, haben nur im Inneren hochwertig ausgebaut.Die Ausbaukosten sind in den 9 Jahren entstanden, und die ganzen Lohnkosten für Arbeiter steigern ja nicht den Wert der Immobilie.
Meine Frage ist nur,hätte der Notar nicht die Rechnung anhand des tatsächlichen Verkehrswertes machen müssen, also den 170000?
Tut mir leid, aber das sehe ich anders! Wenn der Wert der Übertragung mit 170 Tausend angegeben worden ist, dann sollte das auch den Wert der Urkunde darstellen. Egal, wieviel vorher investiert wurde.
Warum überhaupt die Renovierungskosten im Vertrag erfasst wurden, ist mir schleierhaft. Allerdings steht es jetzt drin.
Oder war gemeint, dass der Verkehrswert deutlich höher ist und nach Abzug der Modernisierungskosten ein „Restverkehrswert“ von 170 TE übertragen wird. Dann wäret Ihr ja mit 210 TE gut bedient.
Hallo,
Sagt wer?
Das kann durchaus eine Wertsteigerung sein. Es muss doch auch einen Grund haben, warum dieser Betrag im notariellen Vertrag erwähnt wird.
(Oder würdest Du behaupten, dass Dein Auto nur 1500 Euro wert ist, allerdings hat es einen goldenen Auspuff für 8000 Euro bekommen. Was wäre nun der Gesamtwert im Verkaufsfall? 1500 und den Auspuff für lau?)
Könnte sein, aber das ist was für einen Experten, der sich die Immobilie mal ansehen müsste. Hier kommen wir nicht weiter.
Gegenfrage: Was wäre bei einer Schenkung?
So, wie ich es sehe, setzt der Notar den Verkehrswert an. Diesen kennen wir nicht. Für mich sprechen eher die 210000 Euro. (Da ist eine Immobilie von unbekanntem Wert, in die zusätzlich in den letzten Jahren ungefähr 200000 Euro investiert wurden.)
Ich hab keine Ahnung wie der Notar rechnet, aber hier könntest Du Dich einlesen:
Marktwert (Immobilie) – Wikipedia
Grundstücksbewertung – Wikipedia
Gruß
Jörg Zabel
das ist unsinn. ein haus ist nicht von innen mehr wert als von außen. wenn man 210.000 reinsteckt, kann es nicht 170.000 wert sein.
wie wäre es mit einer neuen schätzung, die mehr den realitäten enspricht? vielleicht dabei den schätzer mal ins haus lassen? wurde überhaupt eine schätzung von jemand vorgenommen, der was davon versteht oder gab es nur einen blick in die zeitungsannoncen?
Servus,
ja, das muss er nicht - es kann durchaus auch viel Geld versenkt worden sein, je nachdem, was damit gemacht worden ist, und irgendein Teil x kann zum Aufholen eines enormen Renovierungsstaus verwendet worden sein.
Wenn allerdings dieser Betrag in der Urkunde erwähnt wird, wofür ja eigentlich überhaupt kein Anlass besteht, liegt es nahe, dass die beiden Parteien hier einen nicht unerheblichen Wert an Grunderwerbsteuer, eventuell Schenkungsteuer, Notar- und Gerichtskosten vorbeischmuggeln wollen, indem sie einen Phantasie-Ramschpreis „ansetzen“ und gleichzeitig durch die Blume sagen wollen, dass dieser Ramschpreis weit von dem entfernt ist, was ihnen das Objekt wert ist.
Hier gilt dann (mal wieder) die Grundregel: Jedesmal, wenn man eine gute Idee hat, muss man davon ausgehen, dass schon wenigstens fünfzig andere diese Idee vorher hatten.
Schöne Grüße
MM
Habt Ihr alle zwei linke Hände, so dass der Aufwand für den Innenausbau zu Neuschrott geführt hat, oder habt Ihr dafür so hässliche Materialien und Farben gewählt, dass jeder andere, der das Haus haben wollte, den gesamten Innenausbau sofort rausreißen würde?