Notebook-Coolingpad sinnvoll?

Moin allerseits!

Ich überlege, mir für meinen niegelnagelneuen Laptop ein Cooling-Pad anzuschaffen. Im normalen Betrieb habe ich zwar keine Probleme, aber beim Zocken (ich weiss, dafür sind Laptops nicht da…) wird das gute Gerät doch ziemlich heiss…

Meine Frage ist nun, ob ein Cooling-Pad (z.B. von reichelt oder Konrad) da eine wirklich sinnvolle Anschaffung ist, um dem Gerät Kühlung zu verschaffen, oder ob das eher Mumpitz ist…!?

Vielleicht benutzt ja hier ein Experte so ein Teil und kann berichten, ob die Temperaturen deutlich sinken…!?

Gruss und Danke schonmal, Julian!

Hi!

Im normalen Betrieb habe ich zwar

keine Probleme, aber beim Zocken (ich weiss, dafür sind
Laptops nicht da…) wird das gute Gerät doch ziemlich
heiss…

Wie? Oh Sch…, da habe ich meinen wohl ab und zu Zweckentfremdet. Na ja, dann nenne es halt Benchmarking oder Belastungstest. Ein Auto mit X Ps muss ja schliesslich auch eine gewisse Geschwindigkeit auf der Autobahn bringen (Natürlich rein theoretisch).

Meine Frage ist nun, ob ein Cooling-Pad (z.B. von reichelt
oder Konrad) da eine wirklich sinnvolle Anschaffung ist, um
dem Gerät Kühlung zu verschaffen, oder ob das eher Mumpitz
ist…!?

Ich habe mir auch so ein Teil (www.titan-cd.com) für meinen zugelegt und bereue es keine Sekunde. Es hat USB-Anschluss, d.h. ich bin weiterhin mobil und kann auf der Couch, im Bett oder Garten mit WLAN arbeiten.

Praktisch fallen mir zwei Gründe ein:

  • Die CPU wird geschont, da die Kiste nicht so heiss wird
  • Dein Gemächt wird vor Hitze verschont, wenn Du die Kiste auf dem Schoss hast.

Vielleicht benutzt ja hier ein Experte so ein Teil und kann
berichten, ob die Temperaturen deutlich sinken…!?

Yep, so ein Ding tut wirklich seinen Job. Ich habe glaube ich 20Euro für meines gezahlt und kann es nur empfehlen. Meines kann ich sogar noch an und ausschalten und von der geschwindigkeit (=lautstärke) regeln. Doch eines ist sicher. Das Fan-Pad ist definitiv leiser als die Laptopintere-Powerlüftung, die angeht, wenn ich meinen Laptop voll auslaste.

Gruss, M.

aber beim Zocken (ich weiss, dafür sind
Laptops nicht da…) wird das gute Gerät doch ziemlich
heiss…

Ja und? Lass’ es doch warm werden. Solange es keine Abstürze gibt und kein Plastik schmilzt, ist doch alles in Ordnung.
Und wenn es doch so ist, dann ist der Hersteller unfähig, Notebooks zu bauen.

Meine Frage ist nun, ob ein Cooling-Pad (z.B. von reichelt
oder Konrad) da eine wirklich sinnvolle Anschaffung ist, um
dem Gerät Kühlung zu verschaffen, oder ob das eher Mumpitz
ist…!?

Rein von der technischen Seite aus gesehen:
Diese Teile werden über USB mit Strom versorgt.
USB liefert ca. 5V bei 100 mA ohne Anmeldung am Bus, mit Anmeldung maximal 500 mA. Kann auch je nach Gerät etwas mehr sein, aber bei Notebooks sind die Grenzwerte meist enger.
Und dann sehe ich, dass diese Coolerpads alle mindestens zwei bis vier Lüfter drin haben.
Zur Erinnerung: 5V x 100 mA = 0,5W. 5V x 500 mA = 2,5W.
Und jetzt schaue ich mir Datenblätter von Lüftern (5V) an.
Ein 40x40x10 (recht klein) verbraucht schon 0,6W (wobei die in den Pads ja noch mehr verbrauchen könnten). Etwas größer (z.B. 60x60) wären schon 1,5-2W. Und dann hat man zwei bis vier Stück davon drin? Zusammen mit der Tatsache, dass die Dinger sie nicht unbedingt am Bus anmelden, weil sie „dumm“ sind?
Wäre mir zu heikel.

Hallo Julian,

ich habe zwar keine Cooling Pad, aber:

Ich benutze mein Notebook an meinem Arbeitsplatz als Hauptrechner und habe eine externe Tastatur und einen zusätzlichen Bildschirm (als Desktoperweiterung) angeschlossen. Dadurch muss das Notebook nicht „tippgerecht“ stehen, und so kann ich es auf vier Holzklötze stellen (6 cm hoch). Auch ohne Lüfter macht das schon sehr viel aus, wenn die Unterseite Luft hat und nicht auf dem Tisch aufliegt.

Wenn ich das Notebook unterwegs benutze (dann auf dem Tisch aufliegend), wird die Unterseite wesentlich wärmer.

Ansonsten würde ich mir ein Cooling Pad mit externer Stromversorgung anschaffen, und wenn es das nicht gibt, dann ein USB-Netzteil (das ist ein Steckernetzteil mit USB-Buchse, mit dem man solche Geräte wie USB-Lampen, Cooling Pads etc. rechnerunabhängig mit Strom versorgen kann). Mein Netzteil hat 10,99 EUR gekostet, zu besichtigen hier http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&categor…
Dann wird die USB-Schnittstelle nicht belastet (siehe Bedenken von Olaf).

Eigentlich hat Olaf ja Recht, das Notebook müsste das auch so abkönnen („Das muss das Boot abkönnen.“), aber man kann sicher die Lebensdauer steigern und die Wahrscheinlichkeit von Problemen vor allen Dingen der Festplatte verringern, wenn man ein bisschen für zusätzliche Kühlung sorgt.

Grüße
Sebastian

Hi Sebastian!

Danke erstmal für Deine Antwort!

Ich benutze mein Notebook an meinem Arbeitsplatz als
Hauptrechner und habe eine externe Tastatur und einen
zusätzlichen Bildschirm (als Desktoperweiterung)
angeschlossen. Dadurch muss das Notebook nicht „tippgerecht“
stehen, und so kann ich es auf vier Holzklötze stellen (6 cm
hoch). Auch ohne Lüfter macht das schon sehr viel aus, wenn
die Unterseite Luft hat und nicht auf dem Tisch aufliegt.

Das werde ich auf mittelfristige Sicht auch so gestalten. War halt nur die Frage, ob so ein Lüfter zusätzlich empfehlenswert/notwendig ist…

Ansonsten würde ich mir ein Cooling Pad mit externer
Stromversorgung anschaffen, und wenn es das nicht gibt, dann
ein USB-Netzteil (das ist ein Steckernetzteil mit USB-Buchse,
mit dem man solche Geräte wie USB-Lampen, Cooling Pads etc.
rechnerunabhängig mit Strom versorgen kann). Mein Netzteil hat
10,99 EUR gekostet, zu besichtigen hier
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&categor…
Dann wird die USB-Schnittstelle nicht belastet (siehe Bedenken
von Olaf).

Jup, das wär ne Lösung für die von Olaf beschriebenen Probleme - allerdings werde ich mir dann wohl eher selber ne 220V-Lüftung bauen…

Eigentlich hat Olaf ja Recht, das Notebook müsste das auch so
abkönnen („Das muss das Boot abkönnen.“), aber man kann sicher
die Lebensdauer steigern und die Wahrscheinlichkeit von
Problemen vor allen Dingen der Festplatte verringern, wenn man
ein bisschen für zusätzliche Kühlung sorgt.

Sehe ich auch so…

Grüße
Sebastian

Gruss zurück und Danke nochmal, Julian!

Hi Olaf!

Danke ertsmal für Deine Antwort!

Ja und? Lass’ es doch warm werden. Solange es keine Abstürze
gibt und kein Plastik schmilzt, ist doch alles in Ordnung.
Und wenn es doch so ist, dann ist der Hersteller unfähig,
Notebooks zu bauen.

Magst prinzipiell recht haben, aber ich denke, man muss seine Geräte ja nicht unbedingt mehr quälen als unbedingt nötig…

Rein von der technischen Seite aus gesehen:
Diese Teile werden über USB mit Strom versorgt.
USB liefert ca. 5V bei 100 mA ohne Anmeldung am Bus, mit
Anmeldung maximal 500 mA.
[…]
Zusammen mit der Tatsache, dass die Dinger
sie nicht unbedingt am Bus anmelden, weil sie „dumm“ sind?
Wäre mir zu heikel.

Das scheint mir ein plausibler Gedankengang zu sein. Wobei ich mich allerdings frage, ob sich solche Gedanken nicht auch die Hersteller hätten machen müssen/gemacht haben…!?
Was kann denn im schlimmsten Fall passieren, wenn ich ohne Anmeldung 280 mA (hab grad nachgeguckt bei einem Modell) ohne Anmeldung aus dem USB-Anschluss sauge?

Gruss und Danke, Julian!

Hi Matthias!

Erstmal Danke für Deinen Erfahrungsbericht!

Im normalen Betrieb habe ich zwar

keine Probleme, aber beim Zocken (ich weiss, dafür sind
Laptops nicht da…) wird das gute Gerät doch ziemlich
heiss…

Wie? Oh Sch…, da habe ich meinen wohl ab und zu
Zweckentfremdet.

Du pöser Pursche! :wink: Nein, ich weiss halt, dass hier gerne geschrieben wird, dass Laptops nicht zum Spielen da sind und dem wollte ich vorbeugen…

Praktisch fallen mir zwei Gründe ein:

  • Die CPU wird geschont, da die Kiste nicht so heiss wird
  • Dein Gemächt wird vor Hitze verschont, wenn Du die Kiste auf
    dem Schoss hast.

Die CPU ist da meine grössere Sorge - Hitze am Gemächt kann ja im späteren Leben evtl vor der Zahlung von Alimenten bewahren… :wink:

Gruss und Danke, Julian!

Das scheint mir ein plausibler Gedankengang zu sein. Wobei ich
mich allerdings frage, ob sich solche Gedanken nicht auch die
Hersteller hätten machen müssen/gemacht haben…!?

Die Hersteller wollen nur ihr Zeug loswerden, was anderes interessiert die nicht. Es gibt sogar USB-Tassenwärmer. Aber mit bei den maximalen 2,5W die die Dinger saugen dürfen, kann man ja nichtmal nen Schnaps erwärmen.

Was kann denn im schlimmsten Fall passieren, wenn ich ohne
Anmeldung 280 mA (hab grad nachgeguckt bei einem Modell) ohne
Anmeldung aus dem USB-Anschluss sauge?

Das mit den 100 und 500 mA sind ja alles nur Spezifikationen. In wie fern die umgesetzt werden, ist eine andere Geschichte. Also werden die meisten USB-Anschlüsse wohl auch so die 500mA abgeben.

Was im schlimmsten Falle passiert? Hm…schwer zu sagen. Im schlimmsten Fall könnte es den USB-Controller töten.

Nachtrag
Mir fällt gerade was ein: Als ich mal an meinem USB-Port am Notebook rumgepfuscht habe, hat es sich einfach abgeschaltet. Vermutlich ist da eine Schutzschaltung eingebaut.