Hi,
ich spiele mit dem Gedanken, mir für meinen neuen Dell Laptop eine Dockingstation zuzulegen. (Notebook kaufe ich erst)
Ich finde mich allerdings nicht so gut zurecht.
Ich habe ein Gerät mit Anschluss über USB bei
http://accessories.euro.dell.com/sna/productdetail.a…
gefunden. Wie ist das wenn alles über ein USB Anschluss läuft? Gibt es da Geschwindigkeitseinbußen? Außerdem konnte ich nicht erkennen, ob das Gerät auch ein Audio Eingang hat. Das wäre mir wichtig.
Die Station gibt es auch inkl. Stand unter:
http://accessories.euro.dell.com/sna/productdetail.a…
Kennt das jemand? Bringt es wirklich Vorteile, wenn man sein Notebook da hineinlegt?
Als dritte Möglichkeit gibt es wohl auch noch Stationen, wo man das Notebook wirklich andockt bzw. hineinschiebt. Da hab ich gelesen, dass diese nicht für ständiges ein und ausdocken geeignet wären, da diese schnell verschleißen.
Wer hat Erfahrungen mit diesen Geräten und kann mich auf dem Gebiet beraten.
Ich bin über alle Tipps dankbar.
Gruß,
Chris
Nie wieder Dockingstation!
Hallo Chris,
ich habe an einem Notebook (Hersteller und genaue Bezeichnung leider unbekannt) nur schlechte Erfahrungen mit der Dockingstation gemacht. Mechanisch gesehen war diese Stecklösung der letzte Schrott (kann natürlich bei anderen Herstellern besser sein) und vor allem dann klobig und lästig, wenn das Gerät mobil im Einsatz war.
Bei einem guten Notebook sind die wirklich wichtigen Anschlüsse:
USB, PS2, Firewire, Soundkarte und VGA
auch ohne Dockingstation ferfügbar.
Hallo Gerold
…und vor allem dann klobig und lästig,
wenn das Gerät mobil im Einsatz war.
Kann es sein, dass Du den Sinn der Dockingstation etwas falsch verstanden hast?
Die Idee ist folgende: Die Dockingstation oder der Portreplicator ist für den stationären Betrieb gedacht. Du nimmst nur das Notebook mit, wenn Du weggehst. Die Dockingstation lässt Du, wo sie ist.
So musst Du nur einen Hebel betätigen, um das Notebook abzuhängen, statt dass Du Strom, VGA, Netzwerk… einzeln ausstecken musst.
CU
Peter
Hallo Chris
Als erstes stellt sich die Frage, was Du mit dem Notebook machen willst bzw. wie Du damit arbeitest. Angenommen, Du hast ein Büro, wo Du einen externen Bildschirm, externe Maus und Tastatur etc. nutzen möchtest, dann macht eine Dockingstation oder zumindest ein Portreplicator Sinn. Wenn Du dann das Notebook mitnehmen willst, um mobil zu arbeiten, brauchst Du nicht Monitor, Strom, Maus, Tastatur… alles einzeln abzuhängen, sondern ziehst nur den USB-Stecker oder löst das Notebook aus der Dockingstation. Und wenn Du wieder ins Büro kommst, einfach einstecken und starten.
Wobei: Eine Dockingstation ist ein einigermassen aufwendiges Teil, z.B. so ein ‚Notebook-Stand‘, an dem ein Portreplicator (oder Dock) angeschlossen ist. Den Portreplicator selber kann man auch allein verwenden.
Bei gewissen Geräten, z.B. Dell Latitude D420, würde sich die ‚Mediabay‘ empfehlen. Das ist eine Art ‚Schale‘ in der Grösse des Notebooks, welches dann ein internes Laufwerk (wahlweise CD- oder Floppy) enthält. Allerdings hat man da das Laufwerk dann nicht dabei, wenn man das Notebook mitnimmt. Dafür ist es sehr klein und leicht.
Die Anschlüsse für Sound sind bei den Geräten, die ich so kenne, eigentlich immer seitlich platziert. Von daher wären diese Anschlüsse bei einer Dockingstation nicht unbedingt nötig. Wobei die Portreplicatoren, die wir hier für die Latitude D600 haben, einen ‚S/PDIF-Anschluss‘ haben. Das dürfte auch bei den neueren Modellen der Fall sein.
CU
Peter
Hallo,
es ist zu unterscheiden zwischen echten Dockingstationen, die hersteller-, bzw. sogar modellspezifisch sind, und so genannten Port-Replikatoren auf USB-Basis. Echte Dockingstationen leiten die tatsächlich vorhandenen Schnittstellen weiter und erlauben es ein mobiles Gerät auch stationär zu betreiben, möglichst ohne einen einzigen Stecker individuell einstecken zu müssen. Da die Originalports weitergeleitet werden, sind keine Probleme zu befürchten. Die mechanische Stabilität ist normalerweise sehr gut, d.h. man hat ein wirklich stabiles Gerät auf dem Schreibtisch stehen, in das man das Notebook nur hineinschiebt, und an dem alle weiteren Verbindungen sauber installiert sind.
Die Portreplikatoren hingegen enthalten normalerweise nur USB-Umsetzer auf verschiedene klassische Schnittstellen und da stellt sich schon mal die Frage, ob jemand, der einen LPT-Port noch braucht, dann auch damit klar kommt, dass sein LPT-Gerät dann über den Treiber des Umsetzers läuft. Dies geht oft in die Hose. Die Ladefunktion läuft über ein extra Kabel, Monitor ebenso. Hat man nur moderne sonstige Geräte, die ohnehin über USB laufen, würde also ein normaler USB-Hub die Funktionalität auch genau so gut/schlecht erfüllen, weil ich eben um diverse sonstige Verkabelung nicht herum komme. Die mechanische Stabilität darf man als nicht gegeben ansehen, da das Ding selbst für sich natürlich zwar stabil ist, aber aufgrund der fliegenden Verkabelung kein ordentliches Gesamtbild zu erwarten ist.
Gruß vom Wiz
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