Hallo,
ich habe ein defektes BenQ Joybook 5100, bei dem die GraKa das Zeitliche gesegnet hat. Ich habe über Ebay ein gebrauchtes MB eines ausgeschlachteten Joybook 5200G gekauft. Bei diesem Nachfolgemodell war die verbaute Technik im wesentlichen neuer, das Gehäuse jedoch (fast) gleich und die Bauteile sind untereinander weitgehend kompatibel. Nachdem ich das neue Board eingebaut hatte, musste ich feststellen, dass dieses zwar offensichtlich mit Strom versorgt wird, jedoch nur sporadisch startet wenn man es anschaltet.
Laut Datenblätter des Joybook 5100/5200 auf den Seiten von benq.de sind die Werte der Stromversorgung bei beiden Modellen die gleichen. Ich besitze zwar keine Strommessgeräte oder ähnliches, vermute jedoch, dass bei dem (neuen) 5200er Board der Ein-/Aus-Schalter defekt ist. Nachlöten an den Schalterkontakten am 5200er Board (kalte Lötstelle?) brachte nichts.
Da ich hier nun 2 irgendwie defekt geartete, aber kompatible Mainboards habe, beabsichtige ich den defekten Schalter des 5200er durch den bislang korrekt funktionierenden Schalter des alten 5100er Boards zu ersetzen. Daher meine Frage an die Bastler unter euch: Ist von einem derartigen Eingriff grundsätzlich abzuraten oder ist es das Risiko wert? So wie ich das sehe, sind beide Schalter lediglich auf die jeweilige Platine aufgelötet; insofern sollte ein Wechsel doch möglich sein, oder?
Ich habe sowas noch nie gemacht, lerne aber gern. Kann ja nur gewinnen. Ansonsten sind die 1 1/2 Notebooks ohnehin ein „Defekt“-Fall für Ebay.
Unabhängig davon: Welche Ursachen sind noch denkbar, dass das „reparierte“ Notebook in der Regel nicht startet? Wie gesagt, lediglich das Board wurde ersetzt. Das Bauteil, auf dem der AC-Eingang verbaut wurde, ist nicht direkt auf dem Board, sondern separat, und wird auf das MB gesteckt. Mit dem alten 5100er Board gab es bezüglich der Stromversorgung keine Probleme.
Danke für Hilfe und viele Grüße
djhooker
