Notebooks leasen

Hi…
ich möchte mir demnächste für meine kleine Software-Firma ein Notebook anschaffen ( evtl. mit Docking-Station ), die einen meiner PCs ersetzen soll. Leider kenne ich mich nur sehr grundlegend mit derzeitigen Notebooks aus.

  1. Worauf habe ich zu achten ( z.B. Festplattenzugriffszeiten, usw )?

  2. Ich überlege mir den Notebook zu leasen… hat das für mich eher Vor- oder Nachteile? … ein guter (Austausch-) Service ist für mich wichtig! Wer hat damit gute, wer schlechte Erfahrungen gemacht? Und wer bietet da die beste Leistungen?

Gruß und vielen Dank,
Sascha

Hallo!

  1. Worauf habe ich zu achten ( z.B. Festplattenzugriffszeiten,
    usw )?

Hi! es ist aller erstens darauf zu achten was du genau damit machen möchtest.
die schnellste Platte bringt nix wenn du CPU lastige Anwendungen drauf spielen möchtest.

Zum Austauschservice kann ich keine Angaben machen.

Doch bei einem Preis von EURO 1500- EURO 2000,-- (für eine nicht High End Kiste aber mit sehr ordentlichen Leistungen) ist Leasing wirklich nötig?
BZW: Gibt es dafür überhaupt Anbieter ?

Grüsse
Sven

Hallo Sascha,

beim Leasing eines Gegenstands erwirbst Du kein Eigentum, bist nur Besitzer. Du darfst den Gegenstand also benutzen. Das hat für den Gewerbetreibenden die Auswirkung, daß der geleaste Gegenstand nicht zu seinem Betriebsvermögen gehört. Statt beim Kauf den Kaufpreis zu bezahlen und den Kaufpreis verteilt über mehrere Jahre abzuschreiben (=in jedem Jahr einen bestimmten Bruchteil steuermindernd ansetzen), mindern die einzelnen Leasingraten sofort in voller Höhe den Gewinn. Weiterer Vorteil: Die Liquidität wird beim Leasing geschont, weil statt des Kaufpreises in voller Höhe monatlich nur die Leasingraten anfallen.

Aaaber: So mancher Klammfürst kommt auf die Idee, mit Leasing Geld sparen zu wollen. Das Geld zum Kauf ist nicht da, nennenswerter Gewinn wird nicht erwirtschaftet und da ist Leasing die Verlockung. Die erste Rate klappt gerade noch und dann geht das Elend los. Wer keinen oder zu kleinen Gewinn erwirtschaftet, hat von den steuerlichen Vorteilen des Leasings nichts. Wer (noch) keinen Gewinn erwirtschaftet, sich aber mit regelmäßigen Lasten behängt, handelt leichtfertig.

Man unterhält sich bei einem Notebook über 2.000, vielleicht 3.000 Euro. Bei so geringen Beträgen an Leasing zu denken, legt die Vermutung nahe, daß es sehr eng zugeht. Das ist keineswegs ehrenrührig, sollte aber Anlaß zur Vernunft in finanziellen Dingen sein. Nur weil z. B. Dell diese Finanzierungsform anbietet, muß sie im Einzelfall nicht automatisch vernünftig sein. Heute 2000 Euro auf den Tisch geblättert ist sicherer, als mit leeren Taschen darauf zu hoffen, 2 Jahre lang jeden Monat 100 Euro bezahlen zu können. Nur mal so als Denkanstoß. Mit anderen Worten: Leasing muß man sich leisten können. Nur wer Geld hat, kann die Gestaltungsspielräume des Geldes nutzen.

Thema Service: Leasing wird durch Leasingbanken angeboten. Die haben aber mit dem Service am geleasten Auto, der geleasten Maschine oder dem geleasten Notebook nichts zu tun. Herstellung bzw. Lieferung eines Gegenstands und Leasinggeber sind verschiedene Stiefel. Die Leasingrate wird unabhängig davon fällig, ob das Notebook funktioniert oder zur Reparatur geschickt wurde.

Gruß
Wolfgang

Hi;

der Hauptgedanke bei dem leasen ist nicht das sparen… der Kauf wäre kein Problem. Den evtl. Vorteil des Leasings sehe ich in zwei Dingen… 1. bieten die Leasing Firmen schnell Austauschmodelle im Falle eines Defektes ( an einem Notebook zu basteln und ersetzen ist ja kaum möglich ) und 2. nach 2 Jahren kann man auf ein aktuelles Modell umsteigen.
Sehe ich das richtig oder ist die Direktanschaffung des Gerätes besser?

Gruß, Sascha

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

der Hauptgedanke bei dem leasen ist nicht das sparen… der
Kauf wäre kein Problem. Den evtl. Vorteil des Leasings sehe
ich in zwei Dingen… 1. bieten die Leasing Firmen schnell
Austauschmodelle im Falle eines Defektes ( an einem Notebook
zu basteln und ersetzen ist ja kaum möglich ) und 2. nach 2
Jahren kann man auf ein aktuelles Modell umsteigen.
Sehe ich das richtig oder ist die Direktanschaffung des
Gerätes besser?

Hallo Sascha,

üblicherweise haben Leasingbanken mit dem Austausch von Geräten nichts zu tun. Leasing ist eine Finanzierungsart. Du würdest kaum auf die Idee kommen, z. B. ein geleastes Auto zwecks Reparatur zur Bank zu bringen. Banker, auch Leasingbanker, haben mit Technik nichts zu schaffen. Das sind nur Gelddealer. Falls ein PC-Anbieter gleichzeitig Leasing mit allen möglichen Zusatzleistungen anbietet, muß man solches Angebot untersuchen. In allgemein gültiger Form kann ich dazu nichts sagen.

Den Service, innerhalb der Gewährleistungszeit zusätzliche Garantieleistungen in Form z. B. eines Ersatzgerätes zu erhalten, gibt es von vielen Anbietern. Dafür muß man nicht leasen.

Das Angebot, nach 2 Jahren auf das dann aktuellere Modell umzusteigen, wird beim Nachrechnen ergeben, daß Du das Notebook innerhalb der 2 Jahre ohnehin voll bezahlt hast. Bei dieser Gelegenheit: Die Leistungsfähigkeit heutiger PCs und Notebooks wird von Spieleanwendungen gefordert. Für professionelle Anwendungen von Textverarbeitung über Datenbanken bis zu CAD und allen erdenklichen Programmieraufgaben sind die handelsüblichen Geräte hinsichtlich Grafikmöglichkeiten und Geschwindigkeit allesamt überdimensioniert.

Den Zwang, auf neuere, weil leistungsfähigere Geräte umzusteigen, gibts schon seit längerer Zeit nicht mehr. Berechnung komplexer Netzwerke, AutoCad, Eagle, Wärmebedarfsberechnung, LabView und vieles mehr läuft bei mir auf einem 4 Jahre alten PII-Notebook und auf einem Pentium-1 PC. Eine ältere Eagle-Version und Textverarbeitung habe ich im Labor immer noch auf einem 386er in Betrieb. Notwendigkeit zum „Hochrüsten“ im technischen Bereich, gar im Bereich der Programmierung, wo gibts das?

Oder muß man unbedingt Urlaubsfotos bearbeiten, während man eine CD brennt, sich in einem kleinen Fenster einen Film von einer DVD ansieht, eine Excel-Tabelle bearbeitet, gleichzeitig programmiert, im Hintergrund die Lexware-Buchhaltung die G+V ausdrucken läßt und parallel dazu bei www postet?

Gruß
Wolfgang

Hy,

ich möchte mir demnächste für meine kleine Software-Firma ein
Notebook anschaffen ( evtl. mit Docking-Station ), die einen
meiner PCs ersetzen soll. Leider kenne ich mich nur sehr
grundlegend mit derzeitigen Notebooks aus.

  1. Worauf habe ich zu achten ( z.B. Festplattenzugriffszeiten,
    usw )?

Fällt zwar eher in den Bereich „Notebook und Periüherie“ aber schaun wa mal.
Ich würde erstmal schauen für welchen Bereich das gerät eingesetzt wird. Wird es viel oder nur gelegentlich hin- und hergeschlept? Muss es leicht sein? Muss es Modular sein? Muss es robust sein? Welche Anwendungen laufen darauf?
Stromverbrauchsstechnisch wird man immer zu einem mobile-Prozessor raten. Ansonsten schau mal in den Link weiter unten.

  1. Ich überlege mir den Notebook zu leasen… hat das für mich
    eher Vor- oder Nachteile? … ein guter (Austausch-) Service
    ist für mich wichtig! Wer hat damit gute, wer schlechte
    Erfahrungen gemacht? Und wer bietet da die beste Leistungen?

Viele Firmen bieten den Leasing Service eben mit an. http://www.notebook-shop.de/index.php z.b.
Steuerlich kann es einen gewissen Vorteil bringen. Dazu müsste es aber imho auch erstmal den entsprechenden Umsatz haben.
Nachteil kann sein, das die geräte ja auch veralten und man dann erst nach Ablauf der Leasing ein neues Modell hat.

Gruß
h.

Hallo Wolfgang,

wie sieht es denn diesbezüglich beim KFZ-Leasing aus?
Da hat man als Gewerbetreibender die Wahl zwischen Leasing einerseits und der AfA (Finanzierung) andererseits. Wann lohnt sich in diesem Fall was?

Rene