Notes Treeview

Ich bin zur Zeit am Überlegen, Notes als Groupware-Programm einzusetzen. Einiges habe ich schon gesehen, aber ohne Installation einer Testversion o.ä. ist es eben doch schwierig, ein abschließendes Ureil zu finden.

Ein Punkt, der mich konkret interessieren würde, und bei dem ich noch nicht weiter gekommen bin: Man kann in Notes-Datenbanken ja einfach eine gewisse hierarchische Struktur abbilden. Soweit ich bis jetzt erstehe, aber nur in 2 Ebenen (Begriff - Unterbegriff). Eine tiefere Verschachtelung (wie ein Dateibaum in Windows, oder eben eine Darstellung analog Treeview) lässt sich dagegen wohl nicht so einfach realisieren, oder habe ich da etwas übersehen?

Begriff 1

  • Unterbegriff 1
    • Unter-Unterbegriff
  • Unterbegriff 2
    • Unter-Unterbegriff
      • Tiefere Ebene
    • Unter-Unterbegriff a
  • Unterbegriff 3
    Begriff 2

usw…

Danke für Eurere Rückäußerung, ob das möglich ist, und wenn ja, wo ich den Hebel ansetzen muss.

Rudolf

Hallo Rudolf,

Du kannst so viele Verschachtelungen programmieren wie Du willst :wink:
(Es gibt schon Grenzen, aber die sind an anderer Stelle)

Eine ganz andere Frage: Wie viele Anwender sollen Notes benutzen?
Es ist komplizierter als es auf den ersten Blick aussieht :wink:

Ich will dich nicht entmutigen.

Viele Grüße
Sophia

Hallo Sophia,

danke für die Rückmeldung. Ich habe so langsam auch das Gefühl, dass das doch ein langer Weg ist, und dass in Notes/Domino zwar sehr vieles machbar ist, aber eben nicht mit „Bordmitteln“, sondern eben nur über Programmierung.

Es geht momentan nur um 3-7 Nutzer, könnte in Zukunft mehr werden. Der „Charme“ von Notes ist aus meiner Sicht, dass man die Datenbanken sehr leicht replizieren kann, d.h. ich kann die Datenbanken auf meinem Laptop mitnehmen und sie zuhause oder von unterwegs wieder mit dem Server synchronisieren. Das kann m.E. wohl keine andere Anwendung so richtig flüssig.

Ich habe versucht, mich einzulesen, aber ohne dass man etwas testen kann, komme ich da auch nicht weiter. Und der Notes-Client, den man herunterladen kann, ist eben nur ein Client…

Nun denn - in den nächsten Wochen frisst mich ohnehin die Arbeit auf, da werde ich das wohl ruhen lassen müssen…

Viele Grüße

Rudolf

danke für die Rückmeldung. Ich habe so langsam auch das
Gefühl, dass das doch ein langer Weg ist, und dass in
Notes/Domino zwar sehr vieles machbar ist, aber eben nicht mit
„Bordmitteln“, sondern eben nur über Programmierung.

Ja, bei Lotus kann man alles machen, wenn man nur genügend Zeit hat, um sich einzuarbeiten…

Es geht momentan nur um 3-7 Nutzer, könnte in Zukunft mehr
werden.

Um Himmels Willen! Schieße nicht mit der dicken Bertha auf einen kleinen Spatzen! Lotus ist gut, wenn Du so viele Benutzer hast, dass sich jemand hauptamtlich um die Administration kümmert. Ansonsten ist es Overkill - und nebenbei: Auf Dreckstool.de findest Du es auf einem der Top-Plätze, und ich als Anwender kann mir vorstellen, warum…

Der „Charme“ von Notes ist aus meiner Sicht, dass man
die Datenbanken sehr leicht replizieren kann, d.h. ich kann
die Datenbanken auf meinem Laptop mitnehmen und sie zuhause
oder von unterwegs wieder mit dem Server synchronisieren. Das
kann m.E. wohl keine andere Anwendung so richtig flüssig.

Doch, auch Outlook/Exchange kann das, sogar noch viel leichter (die Datenbank entspräche einem „öffentlichen Ordner“). Und schneller im Zugriff. Und leichter bedienbar. Und transparenter für den Benutzer. Und deutlich besser eingebunden in das Windows-look-and-feel, das die Anwender kennen.

Ich habe versucht, mich einzulesen, aber ohne dass man etwas
testen kann, komme ich da auch nicht weiter. Und der
Notes-Client, den man herunterladen kann, ist eben nur ein
Client…

Für Lotus sollte man den Einarbeitungsaufwand nicht unterschätzen…

Tom

Es geht momentan nur um 3-7 Nutzer, könnte in Zukunft mehr
werden.

Um Himmels Willen! Schieße nicht mit der dicken Bertha auf
einen kleinen Spatzen! Lotus ist gut, wenn Du so viele
Benutzer hast, dass sich jemand hauptamtlich um die
Administration kümmert. Ansonsten ist es Overkill - und
nebenbei: Auf Dreckstool.de findest Du es auf einem der
Top-Plätze, und ich als Anwender kann mir vorstellen, warum…

Daß Outlook auf Platz 5 ist und Microsoft mit seinem Office-Packet komplett die Plätze 4 bis 8 belegt, spricht aber auch nicht gerade dafür.

Aber es ist schon richtig, wenn man mit Notes startet, sich nicht auskennt und 3-7 Nutzer hat, ist das wirklich ‚mit der dicken Bertha auf kleine Spatzen geschossen‘.

Gruß
SZIA

Daß Outlook auf Platz 5 ist und Microsoft mit seinem
Office-Packet komplett die Plätze 4 bis 8 belegt, spricht aber
auch nicht gerade dafür.

Zum einen besteht ein Unterschied zwischen Platz 1 und Platz 5, zum anderen muss man Dreckstool natürlich mit einer gewissen Vorsicht begegnen: Je mehr Anwender ein System hat, umso mehr werden auch unzufrieden sein. Und da Drecktool nur absolute Zahlen nennt stelle ich die Frage: Welche Office-Pakete werden ähnlich oft und gegen den Willen des Anwenders (also in einer administrierten Büro-Umgebung) eingesetzt und könnten Microsoft den Rang streitig machen?

Die Bedienphilosophie von Lotus und Abstürze oder Gedenkminuten bei so trivialen Dingen wie Copy aus einem Webbrowser und Paste in Lotus 6 sind schon ein starkes Stück - die Fähigkeiten als komplette Arbeitsumgebung dagegen ziehen die Waage etwas zurück.

Da Du aber mal eben alle Microsoft-Programme über einen Kamm scheren möchtest: IBM auf Platz 1 (Lotus), 11 (Doors, demnächst), 18 (CM Cynergy, demnächst), 24 (Domino), … :wink:

Tom

:wink:) Hast ja nicht ganz unrecht. Bin halt Notes-Entwickler und Notes/IBM versus Microsoft ist fast ein philosophisches Thema. Ich würde liebend gerne auf ALLE Microsoft-Produkte verzichten - echt wahr, auch zu hause!! - da müsste ich aber von null anfangen.
Ich fluche auch oft genug über Notes, aber seltsame Abstürze und dubiose Fehlermeldungen, das kann Microsoft mindestens genau so gut.
Man kennt es halt besser, es ist im privaten Bereich meistens „mit bei“ und Microsoft hat - meiner Meinung nach - ne viel aggressivere Marketingstrategie (bzw. überhaupt eine Marketingstrategie). Und man muß auch immer sehen, welches Programm/System was kann. Das vergleiche ich immer mit Word und Excel. Klar könnte ich in Word eine Tabellenkalkulation hinterlegen und auch in Excel einen Brief schreiben, aber wozu, wenn das jeweils andere Programm das viiiieeeel besser kann. Notes ist halt ne Groupware und sollte nicht als reines Mail-Programm betrachtet werden - was aber dem Anwender/Kunden schwer verständlich zu machen ist. Wenn ich sehe, was z.B. im SAP-Umfeld für Kohle rausgepulvert wird (z.B. vier Stunden Aufwand zum sichtbar machen eines Feldes), da krieg ich echt Tränen.

Zum einen besteht ein Unterschied zwischen Platz 1 und Platz
5, zum anderen muss man Dreckstool natürlich mit einer
gewissen Vorsicht begegnen: Je mehr Anwender ein System hat,
umso mehr werden auch unzufrieden sein. Und da Drecktool nur
absolute Zahlen nennt stelle ich die Frage: Welche
Office-Pakete werden ähnlich oft und gegen den Willen des
Anwenders (also in einer administrierten Büro-Umgebung)
eingesetzt und könnten Microsoft den Rang streitig machen?

Die Bedienphilosophie von Lotus und Abstürze oder
Gedenkminuten bei so trivialen Dingen wie Copy aus einem
Webbrowser und Paste in Lotus 6 sind schon ein starkes Stück -
die Fähigkeiten als komplette Arbeitsumgebung dagegen ziehen
die Waage etwas zurück.

Da Du aber mal eben alle Microsoft-Programme über einen Kamm
scheren möchtest: IBM auf Platz 1 (Lotus), 11 (Doors,
demnächst), 18 (CM Cynergy, demnächst), 24 (Domino), … :wink:

Tom