Notfall

Hi Charlotta,

Das Fazit wäre also, bei jedem Telefonat, den Namen des
Gegenübers zu erfragen und zu notieren.

Wenn du weißt, was du willst, und dazu Hilfe brauchst.

Was Du weiter unten ansprichst, ist
das Problem, daß Geld bei der Personalbereitstellung
eingespart wird, und die sich daraus ergebenden Folgen für
Patienten.

Was im Einzelnen spart Geld?

Warum wird Geld wie verteilt?

Um Transaktion zu finanzieren. Das Verteilungsmuster diktiert die ICD.
Präzisiert durch die Guidelines im Diseasemanagement. Dadurch kann jemand, der dich nie gesehen hat, als Banker über die Transaktion entscheiden. Aber VIP-PR für dich macht er deshalb keins innerhalb der Rettungskette. Es sei denn, du bist bei ihm privat versichert.

Gruß.

Hallo Charlotta,

Durch diese Notrufdiskussion ist mir eine Frage wieder
eingefallen, die immer mal wieder aufkommt, wenn ich
Betrunkene, Alkoholiker in der Stadt umherirren sehe.

So anders sich der andere auch verhält, in seinen
Handlungsablauf darfst du erst eingreifen, wenn er sich oder
andere gefährdet. Und wenn du sein Selbstgefährdungsrisiko
anders einschätzt als er, aber trotzdem Hilfe rufst, kann es
sein, dass er die Kosten, die dir dadurch entstehen, nicht
übernimmt.

MecFleih hatte seiner Praxiserfahrung nach geschrieben, daß
zunächst beim Eingehen eines Notrufs überprüft werden würde,
ob es sich um einen Fake handelt, ob der Anrufer sich
ernsthaft Sorgen macht, was demnach im Ermessen des Gegenübers
liegt, der den Notruf entgegennimmt, und daß ihm kein Fall
bekannt wäre, der als Notruf angenommen worden war, bei dem
die entstandenen Kosten vom Anrufer selbst zu tragen gewesen
wären. - Du bist anderer Meinung?

Wenn ich dort anrufe, dann meist für mich selbst. Das Extremste, was mir mal passiert war, war ein Clinch über das Transportmittel. Der Notarzt wollte einen Hubschrauber, ich den Rettungswagen. Letztendlich ist er mit meinem Kind geflogen und ich bin mit dem Rettungswagen (mit Blaulicht) hinterher. Idiotisch. Aber der Hubschrauber ist im Gegensatz zu dem eine knappe Woche später nicht abgestürzt. http://www.hamburg.de/fhh/aktuelle_meldungen/archiv_… Immerhin. Die Kostenübernahme für den Flug wollte ich ehrlich gesagt ablehnen. Aber ich bin ja nicht die Krankenkasse. Begründet hatte der das damals mit dem traumatisierenden Kopfsteinpflaster bei HWS-Prellung. Eigentlich wollte er bloß seine Ruhe resp. mein Kind für sich allein haben. Auch wenn er dazu in die Luft gehen musste. Das war so ziemlich die schlimmste halbe Stunde meines Lebens. Wissen, dass der da durch die Luft knattert, ohne tatsächlich rechtzeitig intubieren zu können, falls was ins Halsmark spießt.

Hilflosigkeit ist ein unscharfer Begriff.

Ich habe mal die Polizei angerufen, weil ein Betrunkener auf
dem Boden lag. Jemand anders hat ihn „wachgerüttelt“. Der
Betrunkene ist dann weggetaumelt, woraufhin ich noch mal bei
der Polizei angerufen habe. Die war, obwohl die Polizeistation
in der Nähe lag, innerhalb von ca. 45 min nicht gekommen und
die Beamten meinten, als ich gesagt habe, daß sie nicht mehr
zu kommen bräuchten, daß sie trotzdem noch kommen wollten…
Wann und wozu denn?..

„Tee oder Kaffee?“, wäre deine exakte Frage gewesen :frowning:

Knuddel,

Hi Biggi,

Wenn ich dort anrufe, dann meist für mich selbst. Das
Extremste, was mir mal passiert war, war ein Clinch über das
Transportmittel. Der Notarzt wollte einen Hubschrauber, ich
den Rettungswagen. Letztendlich ist er mit meinem Kind
geflogen und ich bin mit dem Rettungswagen (mit Blaulicht)
hinterher. Idiotisch. Aber der Hubschrauber ist im Gegensatz
zu dem eine knappe Woche später nicht abgestürzt.
http://www.hamburg.de/fhh/aktuelle_meldungen/archiv_…
Immerhin. Die Kostenübernahme für den Flug wollte ich ehrlich
gesagt ablehnen. Aber ich bin ja nicht die Krankenkasse.
Begründet hatte der das damals mit dem traumatisierenden
Kopfsteinpflaster bei HWS-Prellung. Eigentlich wollte er bloß
seine Ruhe resp. mein Kind für sich allein haben. Auch wenn er
dazu in die Luft gehen musste. Das war so ziemlich die
schlimmste halbe Stunde meines Lebens. Wissen, dass der da
durch die Luft knattert, ohne tatsächlich rechtzeitig
intubieren zu können, falls was ins Halsmark spießt.

…auch Hilflosigkeit :frowning:

Wie wird denn ein Hubschraubereinsatz von der Krankenkasse abgerechnet? Angehörige, die ja beruhigend auf einen Verletzten wirken könnten, dürfen nicht mit in einen Hubschrauber? Im Rettungswagen dürfen sie doch mitfahren, oder?

Grüße von Charlotta

Hi Charlotte,

Wie wird denn ein Hubschraubereinsatz von der Krankenkasse
abgerechnet?

da war was mit zuzahlung, grübel. muss die unterlagen mal durchsehen. und tim (10) bekam von hochwürden, weinlich itself, einen fragebogen zur patientenzufriedenheit, würg. ok, die unterschrift war wischfest. war wahrscheinlich ein zettel in zehntausender auflage.

Angehörige, die ja beruhigend auf einen
Verletzten wirken könnten, dürfen nicht mit in einen
Hubschrauber?

der stürzt sonst ab, weil ES zu schwer wird, grummel.

Im Rettungswagen dürfen sie doch mitfahren,
oder?

je nach renitenz. es gibt ja auch das basisdemokratische rendevouzsystem, in dem der deus ex machina im auto hinterher fährt. initiative björn nennt sich das. in der luft.
http://www.steiger-stiftung.de

Grüße,

Hi Biggi,

http://www.steiger-stiftung.de

Grüße,

Danke für den Link! (…habe die Seite bisher nur überflogen…) Na, hoffentlich gibt es demnächst keinen Notfall! :wink:

Grüße von Charlotta