Notlösung gesucht für Netzaufbau gesucht

Hallo Allerseits,

ich habe ein größeres Problem. Eine Bekannte von mir, die sehr wenig Geld zur Verfügung hat, ist mit ihrem Kleinstbetrieb an DSL angebunden. Jetzt hängen aber noch die Kiddies an dem DSL-Router. Und die treiben es reichlich bunt, was ICQ, AIM usw. anbelangt.

Jetzt möchte sie das so sicher wie möglich (wie möglich heißt hier ein großer Kompromiss), damit evtl. Schädlinge nicht in ihren Rechner gelangen.

Hat jemand einen Vorschlag hierfür? Ein zweiten DSL-Anschluß inkl. Flatrate kann sie sich derzeit noch nicht leisten. Gibt es evtl. einen SOHO-Router, der zwei getrennte Netze in nur ein verfügbares DSL bringt?

Besteht die Möglichkeit, die Netze mittels verschiedener Subnetmasks sicher voneinander zu trennen? Dann müsste man doch nur eine Route definieren, oder? Bin für jeden Vorschlag dankbar. Aber auch wenn es die Puristen stört, es kann nicht sehr viel investiert werden.

Und auch das Abkoppeln der Kiddies kommt wohl nicht in Frage ohne den Haussegen schief hängen zu lassen.

Danke im Voraus.

MfG

Andreas Lange

Hallo,

sehen sich die PCs überhaupt über das Netzwerk, bzw. hängen diese im gleichen IP Bereich? Dann würde ich nur unterschiedliche Arbeitsgruppennamen vergeben, bei dem wichtigen PCs alle Shares und Remotes abschalten und diesen in einen anderen IP Bereich legen (sollte ja vom ???-Router aus gehen).

Gruß
Christian

ich habe ein größeres Problem. Eine Bekannte von mir, die sehr
wenig Geld zur Verfügung hat, ist mit ihrem Kleinstbetrieb an
DSL angebunden. Jetzt hängen aber noch die Kiddies an dem
DSL-Router. Und die treiben es reichlich bunt, was ICQ, AIM
usw. anbelangt.

Ich sehe da überhaupt keinen Unterschied, ob das nun die Kiddies in der gleichen Wohnung oder Kiddies irgendwo sonst im Internet sind. Anders gesagt - der PC ist genauso zu sichern, als wenn er nicht hinter einem Router, sondern per Modem direkt im Internet hinge.

Überflüssige Dienste deaktivieren, Datei- und Druckerfreigaben aufheben, jede Form unmittelbarer Kommunikation mit dem Kiddie-PC unterbinden. Und die getroffenen Massnahmen regelmässig, insbesondere nach System-Updates überprüfen. Starke Kennwörter verwenden und (am besten physisch) sicherstellen, dass die Kids nicht an die Maschine kommen.

Und wie man das macht, kann man erläutern wenn wir wissen, welche Betriebssysteme hier eingesetzt werden.

Gruss
Schorsch

Hallo Christian,

sehen sich die PCs überhaupt über das Netzwerk, bzw. hängen

Ja, sie hängen zwangsläufig im gleichen Netzsegment, da ich im Router dessen IP ja auch nur als eine einzige vergeben kann. Das ist ja mein Problem. Deswegen die Frage nach einem Router der zwei oder mehr IPs zugeteilt bekommen kann.

diese im gleichen IP Bereich? Dann würde ich nur
unterschiedliche Arbeitsgruppennamen vergeben, bei dem

Das mit den Arbeitsgruppen ist doch nur mehr oder weniger eine Anzeige in der Netzwerkumgebund. Denn selbst wenn sonst alles funktioniert, gibt es doch den Effekt, dass sie nicht in der Netzwerkumgebung sichtbar sind. Dies kann man sehr vielen Postings entnehmen.

wichtigen PCs alle Shares und Remotes abschalten und diesen in
einen anderen IP Bereich legen (sollte ja vom ???-Router aus
gehen).

Ich wüßte nicht, dass ich im Router (Verzeihung SMC 7004VBR) verschiedene Segmente konfigurieren könnte.

Z.B.
PC1 192.168.0.100/24
PC2 192.168.100.100/16
Router-IP: 192.168.?.?/? - hier geht doch nur das eine oder andere Segment.

Danke für die Info.

MfG

Andreas Lange

Hallo Allerseits,

mir fällt gerade ein, gibt es da nicht so eine Seite, die das Absichern in verschiedenen Leveln beschreibt. Diensteeinstellungen etc. für Homeuser, Mittelsicher und Highsecure?

Wäre nett, wenn mir jemand den Link nennen könnte.

Danke im Voraus.

MfG

Andreas Lange

Hallo Schorsch,

Überflüssige Dienste deaktivieren, Datei- und Druckerfreigaben
aufheben, jede Form unmittelbarer Kommunikation mit dem
Kiddie-PC unterbinden. Und die getroffenen Massnahmen
regelmässig, insbesondere nach System-Updates überprüfen.
Starke Kennwörter verwenden und (am besten physisch)
sicherstellen, dass die Kids nicht an die Maschine kommen.

Und wie man das macht, kann man erläutern wenn wir wissen,
welche Betriebssysteme hier eingesetzt werden.

Gruss
Schorsch

Danke für die Info. Ich vergesse es regelmäßig. Alle PC haben XP SP2 in der Home-Edition installiert.

Vielleicht kannst Du mir auf dessen Basis was empfehlen.

Es geht nur um die Bedrohungen von außen (Viren, Würmer). Der zu sichernde Rechner kann von den Kiddies nicht benuzt werden.

MfG

Andreas Lange

mir fällt gerade ein, gibt es da nicht so eine Seite, die das
Absichern in verschiedenen Leveln beschreibt.
Diensteeinstellungen etc. für Homeuser, Mittelsicher und
Highsecure?

Meinst du das hier: http://ntsvcfg.de/

Danke für die Info. Ich vergesse es regelmäßig. Alle PC haben
XP SP2 in der Home-Edition installiert.

Vielleicht kannst Du mir auf dessen Basis was empfehlen.

Es geht nur um die Bedrohungen von außen (Viren, Würmer). Der
zu sichernde Rechner kann von den Kiddies nicht benuzt werden.

Wenn der direkte Zugang zum PC auf andere Weise wirksam unterbunden ist, spielt der geringe Sicherheitslevel von XP-Home eine untergeordnete Rolle. Ansonsten das übliche Mantra:

  • das bereits genannte http://ntsvcfg.de/ bzw. http://www.dingens.org/
  • Updates einpflegen
  • nicht als Administrator arbeiten
  • kein Internet Explorer, kein Outlook Express
  • nur unumgänglich erforderliche Software installieren
  • nur unumgänglich erforderliche Downloads
  • Virenschutz
  • Daten aus jeder Quelle (Internet, CD, USB…) gleich behandeln
  • kein Vertrauensvorschuss für die Kids
  • privates Zeug auf Privat-PC, Geschäftsdinge auf Geschäfts-PC

Das Hauptproblem in solchen privaten Umgebungen sehe ich darin, dass (ach, die CD kommt von Omma, die wird schon nicht… Naja, aber die eine Datei hole ich mir jetzt doch direkt rüber, ist ja in der Familie…) nach ‚innen‘ immer mal wieder Ausnahmen gemacht werden, mal eben eine Sicherheitsregel ausser acht gelassen wird, mal hier eine Lücke, mal dort ein Loch…

Und so reisst der beste Schutz ganz schnell ein.

Gruss
Schorsch

Hallo !

In Zusammenhang mit der schon von Schorsch genannten Maßnahmen,ist dieses Programm recht gut in der Lage, den Rechner soweit einzuschränken,das die unerwünschten Anwendungen nicht gestartet werden können.
Wenn der Router was taugt,sind auch schon die Ports für Filesharing und diverse Seuchenherde leicht einzuschränken.

http://www.salfeld.de/software/usercontrol/index.html

Ein Bekannter hatte auch das Problem, und ist jetzt recht zufrieden.
Mit zunehmender Einsicht der Kiddys, lässt sich das dementsprechend jederzeit umkonfigurieren.

MFG

P.

Hallo

im Prinzip kannst Du sowas mit z.B. zwei Fritzboxen machen.

  1. FB an das Internet, DHCP einrichten z.B. für ein 192er Netz.

  2. FB an erste FB, auf der 2. FB einen DHCP Bereich für z.B. ein 10er Netz einrichten.

Auf der 1. FB eine Route für das 10er Netz einrichten.

Alternativ kannst Du eine FB nehmen, und dort drin einstellen, dass Kommunikation der angeschlossenen PC`s untereinander verboten ist.

Gruss

Stefan

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Stefan,

im Prinzip kannst Du sowas mit z.B. zwei Fritzboxen machen.

  1. FB an das Internet, DHCP einrichten z.B. für ein 192er
    Netz.

  2. FB an erste FB, auf der 2. FB einen DHCP Bereich für z.B.
    ein 10er Netz einrichten.

Auf der 1. FB eine Route für das 10er Netz einrichten.

Alternativ kannst Du eine FB nehmen, und dort drin einstellen,
dass Kommunikation der angeschlossenen PC`s untereinander
verboten ist.

Das hört sich doch erst mal sehr gut an.

Ich werde mir die Features einmal anschauen und denke, wenn hier niemand etwas Gegenteiliges weiß, werde ich das so lösen.

Danke für den Tipp.

MfG

Andreas Lange

Hallo,

im Prinzip kannst Du sowas mit z.B. zwei Fritzboxen machen.

  1. FB an das Internet, DHCP einrichten z.B. für ein 192er
    Netz.

Das hört sich doch erst mal sehr gut an.

Hm, warum konfigurierst Du die Rechner nicht einfach sicher? Zumindest, die, die Du schützen willst…

Gruß,

Sebastian

Hallo Andi,

warum verwendet Ihr keinen Proxyserver, einfach, kostenlos und individuell zu konfigurieren.

Mit der entsprechenden Firewall auf dem Proxy kann eigentlich nix mehr schief gehen.

Gruß Henning

Hallo

Hallo Andi,

Isch bin nischt Andi.

Mit der entsprechenden Firewall auf dem Proxy kann eigentlich
nix mehr schief gehen.

Wuss?