Notstromaggregat Eigenbau

Hallo Leute!
Nachdem man gesehen hat dass man unter umständen auch mal ein paar Tage ohne Strom aus der Steckdose auskommen muß (Münsterland) und ich noch nen alten Moppedmotor und ne KFZ-Lichtmaschine herum fahren hab, dacht ich mir ob sich daraus nicht ein Notstromaggregat zusammen basteln lässt.
Technisch/Mechanisch kein Thema für mich, aber was die Elektrik betrifft brauch ich Hilfe!

Skizze:
http://www.free.pages.at/michi-a/sonstiges/notstrom.jpg

Spannungswandler:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=80…

Könnte das so funktionieren oder was spricht dagegen?

Gruß Michi

lustige idee!
hallo,

na, das schaut doch soweit gut aus. sieh nur zu das die drehzahl der lichtmaschine hoch genug ist, damit sie auch ausreichend leistung liefern kann.

ansonsten könntest du noch probs mit der welligkeit der ausgangsspannung haben. also spende deiner bastelei noch einen kfz-akku. einfach parallel zur lichtmaschine/wechselrichtereingang schalten. dann pufferst du auch gleich noch spitzenbelastungen ab.

allerdings frag ich mich noch wie du eine lastabhängige regelung/stellung vornehmen möchtest. falls du das nähmlich nicht machst, ist der gesamtwirkungsgrad nicht so toll. (aber funzen müsste es)

gruss wgn

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moien

Könnte das so funktionieren oder was spricht dagegen?

Das geht durchaus. Allerdings sind KFZ-Lichtmaschninen nicht gerade effektive Spannungserzeuger. D.h. du verheizt da einiges an Benzin sinnfrei.

Ich wär ja auch für KFZ-Akkus. Die draussen laden und ins Haus an den Stromwandler schleppen. Das Laden verbraucht konstanter. Und man kann so ziemlich die ganze Leistung der Lichmaschine in die Akkus pumpen.

cu

In den fünfziger Jahren …
wäre so eine Eigenbaulösung vielleicht vernünftig gewesen. (Wechselrichter/Spannungswandler gab es damals allerdings noch nicht)!

Heutzutage gibt es für 75 Euro (incluse Versandkosten) relativ betriebssichere neue Notstromerzeuger mit Garantie.

Da würde ich an kein Schweißgerät und an keine Drehbank gehen!

Gruss
Waldemar

Hi…

Nachdem man gesehen hat dass man unter umständen auch mal ein
paar Tage ohne Strom aus der Steckdose auskommen muß
(Münsterland) und ich noch nen alten Moppedmotor und ne
KFZ-Lichtmaschine herum fahren hab, dacht ich mir ob sich
daraus nicht ein Notstromaggregat zusammen basteln lässt.
Technisch/Mechanisch kein Thema für mich, aber was die
Elektrik betrifft brauch ich Hilfe!

Könnte das so funktionieren oder was spricht dagegen?

Das würde wohl gehen. Ein kleines Aggregat aus dem Baumarkt ist aber auch nicht so teuer und vor allem wesentlich leiser. Falls Du es trotzdem selbst basteln willst fallen mir ein paar Dinge ein, die Du beachten solltest:

  • Die Lichtmaschine muß komplett mit Gleichrichter und Laderegler sein.

  • Die Kabel von der Lichtmaschine zum Spannungswandler müssen für die auftretende Stromstärke ausgelegt sein.

  • Lichtmaschinenstrom ist oft „dreckig“, d.h. enthält hochfrequente Anteile, die möglicherweise der Elektronik im Spannungswandler schaden. Die Entstörung ist problematisch. Ich weiß keine Bezugsquelle für 70A-Drosselspulen, mal ganz abgesehen von Größe und Gewicht. Da der Wandler für den Betrieb im Wohnmobil gedacht ist, sollte er aber damit zurechtkommen. Vielleicht soltest Du noch eine Autobatterie einschalten, die dann zumindest einen Teil der Störungen schluckt.

  • Viele Lichtmaschinen vertragen schnelle Lastwechsel nicht (zB wenn Du einen Verbraucher plötzlich ausschaltest) und produzieren dann Überspannungen, die sowohl den Generator als auch die angeschlossenen Geräte beschädigen können. Der einfachste Schutz dagegen ist eine dicke Zenerdiode nach Masse. Bei modernen Lichtmaschinen ist der Gleichrichter aus Zenerdioden aufgebaut und dient somit gleich als Schutzschaltung.

  • Der Wandler produziert eine „modifizierte Sinuskurve“. Das ist Marketingdeutsch für ein Signal, das irgendwo zwischen Rechteck und Sinus liegt. Ist das Ausgangssignal zu „eckig“, kann es angeschlossene Geräte schädigen, besonders solche, die mit Transformatoren arbeiten (zB 12V Halogenbeleuchtung). Ohmsche Verbraucher (Glühlampen, Kochplatten) sind nicht gefährdet, auch Schaltnetzteile (PC) sollten es vertragen.

  • Der Wandler liefert nur 500W Dauerleistung. Überlege Dir, welche Geräte laufen müssen, und ob die Leistung ausreicht. Insbesondere manche Küchengeräte (Kochplatten, Kaffemaschine, Toaster) brauchen enorm viel Strom. An eine große Lichtmaschine kann man mehrere solche Wandler anschliessen, darf aber auf keinen Fall deren Ausgänge verbinden! Ein Gerät, das mehr als die Maximalleistung eines Wandlers benötigt, kann man also nicht betreiben.

  • Ein sehr wichtiges Gerät wird gerne vergessen: Die Heizung. Braucht zwar nur wenig Strom, ist aber üblicherweise direkt angeschlossen, d.h. man kann nicht einfach den Generator in den Keller stellen und den Heizkessel anstecken. Wenn Du die Heizung speisen willst, solltest Du dieses Vorhaben einem Elektriker erklären, der Dir dann an geeigneter Stelle eine Steckdose setzen kann. Dasselbe gilt natürlich für alle anderen fest angeschlossenen Geräte.

genumi

hallo genumi!

  • Die Lichtmaschine muß komplett mit Gleichrichter und
    Laderegler sein.

befindet sich doch direkt an der Lima oder?

  • Die Kabel von der Lichtmaschine zum Spannungswandler müssen
    für die auftretende Stromstärke ausgelegt sein.

Das heisst wohl, so dick wie möglich. Die Querschnittsberechnung sollte ich noch hinbekommen. Rechnen muß ich doch mit den 70 Ampere?

Vielleicht soltest Du noch eine Autobatterie
einschalten, die dann zumindest einen Teil der Störungen
schluckt.

Das hatte ich mir auch schon überlegt, nachdem diese dann auch voll geladen ist müsste man auch ne weile ohne Lärm und Gestank auskommen. Hab da auch noch eine fette Batterie herumfahren, von nem alten Diesel, was für ein Zufall :wink:.

  • Viele Lichtmaschinen vertragen schnelle Lastwechsel nicht
    (zB wenn Du einen Verbraucher plötzlich ausschaltest) und
    produzieren dann Überspannungen, die sowohl den Generator als
    auch die angeschlossenen Geräte beschädigen können. Der
    einfachste Schutz dagegen ist eine dicke Zenerdiode nach
    Masse.

Wie genau ist die Z-Diode dann geschaltet?

Bei modernen Lichtmaschinen ist der Gleichrichter aus
Zenerdioden aufgebaut und dient somit gleich als
Schutzschaltung.

Wie finde ich raus ob das meine Lima schon hat?

  • Der Wandler produziert eine „modifizierte Sinuskurve“. Das
    ist Marketingdeutsch für ein Signal, das irgendwo zwischen
    Rechteck und Sinus liegt. Ist das Ausgangssignal zu „eckig“,
    kann es angeschlossene Geräte schädigen, besonders solche, die
    mit Transformatoren arbeiten (zB 12V Halogenbeleuchtung).
    Ohmsche Verbraucher (Glühlampen, Kochplatten) sind nicht
    gefährdet, auch Schaltnetzteile (PC) sollten es vertragen.

Gibt es auch Wandler die eine richtige Sinuskurve produzieren?

An eine große
Lichtmaschine kann man mehrere solche Wandler anschliessen,
darf aber auf keinen Fall deren Ausgänge verbinden! Ein Gerät,
das mehr als die Maximalleistung eines Wandlers benötigt, kann
man also nicht betreiben.

Wieviele solcher 500W Wandler könnte ich also an so eine 70A Lima anschließen?

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen!
Gruß Michi

wäre so eine Eigenbaulösung vielleicht vernünftig gewesen.
(Wechselrichter/Spannungswandler gab es damals allerdings noch
nicht)!

Heutzutage gibt es für 75 Euro (incluse Versandkosten) relativ
betriebssichere neue Notstromerzeuger mit Garantie.

Ja kannst mir mal den Link geben, werds mir auf jeden Fall mal in Erwägung ziehen.

Da würde ich an kein Schweißgerät und an keine Drehbank gehen!

Ja du vielleicht nicht, aber es gibt halt noch immer „unvernünftige“ Leute die in Ihrer Freizeit gerne basteln und aus alt, neu machen wollen. Das macht spaß, kostet nicht viel und man lernt wieder dazu. Wie gesagt, Elektronik ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln und ich bin eher ein Mensch der aus der Praxis lernt. Und sobald es nächstes Frühjahr wieder etwas wärmer in meiner Garage wird, wird gebastelt, geschraubt und geschweisst, egal wie unvernünftig das auch sein mag.

Trotzdem vielen Dank für deine Antwort und vergiss den Link bitte nicht!
Gruß Michi

Moin pumkin!

Das geht durchaus. Allerdings sind KFZ-Lichtmaschninen nicht
gerade effektive Spannungserzeuger. D.h. du verheizt da
einiges an Benzin sinnfrei.

Ja logisch, aber in der Not, was solls. Überleg mal, wenn dein Nachbar frierend und bibbernd (in nem Münsterlandszenario) und im dunkeln mit ner Kerze in seiner Bude sitzt, dann geh ich mit nem grinsen im Gesicht zur nächsten Tanke und kaufe ein paar Liter von dem teuren, flüssigen Saft. *hehe*

Ich wär ja auch für KFZ-Akkus. Die draussen laden und ins Haus
an den Stromwandler schleppen. Das Laden verbraucht
konstanter. Und man kann so ziemlich die ganze Leistung der
Lichmaschine in die Akkus pumpen.

Sorry, hab ich jetzt nicht ganz kappiert. Die Batterie wo Laden? Am laufenden Auto? Und wie lange wird mein Spannungswandler, an ne Autobatterie angeschlossen, funktionieren?

Gruß Michi

Servus weisgarnix! (ich hoffe du weisst wenigstens etwas)

sieh nur zu das die
drehzahl der lichtmaschine hoch genug ist, damit sie auch
ausreichend leistung liefern kann.

Also seh ich das richtig, würde die Lima zu langsam drehen, 12 Volt kommen hinten schon raus aber weniger Ampere oder wie?

ansonsten könntest du noch probs mit der welligkeit der
ausgangsspannung haben. also spende deiner bastelei noch einen
kfz-akku. einfach parallel zur
lichtmaschine/wechselrichtereingang schalten. dann pufferst du
auch gleich noch spitzenbelastungen ab.

ja werd ich auf jeden Fall machen (ui dann wird das Ding aber schwer, dann bau ich am besten noch zwei Rädle dran :wink: )

allerdings frag ich mich noch wie du eine lastabhängige
regelung/stellung vornehmen möchtest. falls du das nähmlich
nicht machst, ist der gesamtwirkungsgrad nicht so toll. (aber
funzen müsste es)

Wirkungsgrad egal, hauptsache Strom *grins* In diesem Ausnahmefall wär ich ausnahmsweise mal etwas weniger umweltfreundlich.

Danke für dein Statement!
Gruß Michi

Hallo Michi,

sicherlich kann Basteln interessant sein, und alles gleich wegschmeissen ist auch nicht meine Sache!

Aber schau Dir diesen Link mal an:
http://cgi.ebay.de/Markenware-Stromerzeuger-YK950-in…

Das soll aber nur ein Beispiel sein, andere Firmen liefern fast baugleiche Generatoren zu unterschiedlichen Preisen. Ich selbst hab einen von Endress, war zwar 3mal so teuer, aber dafür superleise!
Die Dinger sind zuverlässig, regeln recht gut und sind leicht! Und ein Ladegerät mit dicker Batterie und 230Volt Spannungswandler kann man auch hier dranhängen!

Gruss
Waldemar

Hi…

  • Die Lichtmaschine muß komplett mit Gleichrichter und
    Laderegler sein.

befindet sich doch direkt an der Lima oder?

Normalerweise ja.

  • Die Kabel von der Lichtmaschine zum Spannungswandler müssen
    für die auftretende Stromstärke ausgelegt sein.

Das heisst wohl, so dick wie möglich. Die
Querschnittsberechnung sollte ich noch hinbekommen. Rechnen
muß ich doch mit den 70 Ampere?

Wenn Du nur einen Wandler betreibst, brauchst Du nicht ganz so viel. Nehmen wir an, Du ziehst 500 W aus dem Wandler. Der Winrkungsgrad ist angeblich 90%, d.h. der Wandler braucht 560 W, das sind bei 12 V: 46 A. Zur Sicherheit sollten die Kabel also min. 50 A vertragen. Da die Kabellänge ja nicht so besonders groß ist, würde ich die Kabel aber für die Maximalleistung der Lichtmaschine auslegen.

  • Viele Lichtmaschinen vertragen schnelle Lastwechsel nicht
    (zB wenn Du einen Verbraucher plötzlich ausschaltest) und
    produzieren dann Überspannungen, die sowohl den Generator als
    auch die angeschlossenen Geräte beschädigen können. Der
    einfachste Schutz dagegen ist eine dicke Zenerdiode nach
    Masse.

Wie genau ist die Z-Diode dann geschaltet?

Möglichst nah am Ausgang des Gleichrichters/Reglers zwischen die zwei Pole, Durchlassrichtung von Minus nach Plus. D.h. die Diode sperrt, bis Ihre Durchbruchspannung überschritten wird, dann leitet sie plötzlich in beide Richtungen und schließt die Überspannung kurz. Da kommen auch einige Ampere zusammen, die sie vertragen muß. Und natürlich muß die Durchbruchspannung etwas über der Spitzenspannung im Normalbetrieb liegen, sonst verbrät man ständig sinnlos einen Teil der Generatorleistung.

Bei modernen Lichtmaschinen ist der Gleichrichter aus
Zenerdioden aufgebaut und dient somit gleich als
Schutzschaltung.

Wie finde ich raus ob das meine Lima schon hat?

Mach den Gleichrichter auf und notiere die Typbezeichnung der Dioden. Dann suche danach im Internet oder frag hier, ob jemand im Tabellenbuch nachschauen kann. Z-Dioden haben meistens ein „Z“ im Namen.

  • Der Wandler produziert eine „modifizierte Sinuskurve“.

Gibt es auch Wandler die eine richtige Sinuskurve produzieren?

Sicher. Normalerweise sind die „modifizierten Sinuskurven“ aber gut genug. Eine nachträgliche „Verrundung“ des Signals ist auch möglich, aber hier sind wir auf der 230V-Seite. Da Du mit Elektrik wenig Erfahrung hast, würde ich Dir raten, auf dieser Seite nichts anzufassen.

An eine große
Lichtmaschine kann man mehrere solche Wandler anschliessen,
darf aber auf keinen Fall deren Ausgänge verbinden! Ein Gerät,
das mehr als die Maximalleistung eines Wandlers benötigt, kann
man also nicht betreiben.

Wieviele solcher 500W Wandler könnte ich also an so eine 70A
Lima anschließen?

Beliebig viele :wink:
Nur dürfen die Wandler gemeinsam nicht mehr als 70 A ziehen. Der Laderegler bringt die Ausgangsspannung auf 14 bis 14,4 V, das sind bei 70 A ca. 1000 W. Die Wandler verbraten selbst 10% davon, d.h. man kann an den Wandlerausgängen max. 900 W abnehmen. Dafür genügen zwei Wandler.

genumi

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Sicher. Normalerweise sind die „modifizierten Sinuskurven“
aber gut genug. Eine nachträgliche „Verrundung“ des Signals
ist auch möglich, aber hier sind wir auf der 230V-Seite. Da Du
mit Elektrik wenig Erfahrung hast, würde ich Dir raten, auf
dieser Seite nichts anzufassen.

Hatte ich auch nicht vor, hab schon mal nen 230Volt schlag bekommen, einmal reicht :wink:

Nur dürfen die Wandler gemeinsam nicht mehr als 70 A ziehen.
Der Laderegler bringt die Ausgangsspannung auf 14 bis 14,4 V,
das sind bei 70 A ca. 1000 W. Die Wandler verbraten selbst 10%
davon, d.h. man kann an den Wandlerausgängen max. 900 W
abnehmen. Dafür genügen zwei Wandler.

Vielen Dank für die genaue beantwortung meiner Fragen, dafür gibst nochmal nen Stern!

So, jetzt übern Winter werd ich mich erstmal an die genaue Planung machen, im Frühjahr gehts dann los. Ich meld mich wieder.

Schöne Feiertage noch!

Grüße Michi

Hallo !

Sicher geht das, wenn Du abends damit im Bett Deinen Krimi lesen willst. Für eine Lampe reicht es.
Aber, glaub nicht, das Du damit den Kühlschrank oder sogar die Hausheizung in Betrieb halten kannst.

mfgConrad

Aber schau Dir diesen Link mal an:
http://cgi.ebay.de/Markenware-Stromerzeuger-YK950-in…

Aha, klingt nicht schlecht, schade nur dass nur die Maximalspannung angegeben wird. Sollte mein Projekt an was auch immer scheitern, werd ich mir wohl so ein Teil zulegen.

Wünsche dir auch noch schöne Feiertage!

Gruß Michi

Moien

Das geht durchaus. Allerdings sind KFZ-Lichtmaschninen nicht
gerade effektive Spannungserzeuger. D.h. du verheizt da
einiges an Benzin sinnfrei.

Ja logisch, aber in der Not, was solls. Überleg mal, wenn dein
Nachbar frierend und bibbernd (in nem Münsterlandszenario) und
im dunkeln mit ner Kerze in seiner Bude sitzt, dann geh ich
mit nem grinsen im Gesicht zur nächsten Tanke und kaufe ein
paar Liter von dem teuren, flüssigen Saft. *hehe*

Nimm das 230V-Moped mit, die Tanke braucht ja auch Strom…

Ich wär ja auch für KFZ-Akkus. Die draussen laden und ins Haus
an den Stromwandler schleppen. Das Laden verbraucht
konstanter. Und man kann so ziemlich die ganze Leistung der
Lichmaschine in die Akkus pumpen.

Sorry, hab ich jetzt nicht ganz kappiert. Die Batterie wo
Laden? Am laufenden Auto?

Oder am Moped.

Und wie lange wird mein
Spannungswandler, an ne Autobatterie angeschlossen,
funktionieren?

Das ist einfach:
XYZ Ah * 12 V = gespeicherte Energie.

Davon kann man 70% problemlos entnehmen. Eine 80Ah Batterie bringt es also auf eine Stunde bei 700 Watt. Wenn du einen guten Rücken hast: nimm 2 LKW-Akkus.

cu

hallo,

(ich hoffe du weisst wenigstens etwas)

naja, fürs aufstehen, ins bett gehen, essen, trinken und nebenbei noch atmen reichts grad noch so -)

sieh nur zu das die
drehzahl der lichtmaschine hoch genug ist, damit sie auch
ausreichend leistung liefern kann.

Also seh ich das richtig, würde die Lima zu langsam drehen, 12
Volt kommen hinten schon raus aber weniger Ampere oder wie?

hast du genau richtig erkannt ! bei belastung würde die spannung zusammenbrechen.

gruss wgn

Erbitte Aufklärung

Aber, glaub nicht, das Du damit den Kühlschrank oder sogar die
Hausheizung in Betrieb halten kannst.

Würdest Du die Güte haben, mich, einen Unwissenden, darüber aufzuklären, warum die vom Spannunsgumsetzer gelieferten 500 W Dauerleistung (mit 1000 W Spitze) für beliebig langen Betreb einer handelsüblichen EFH-Heizung (Gas oder Öl) in Tateinheit mit dem Betrieb eines üblichgrossen Kühlschrankes nicht ausreichen sollten?

(Setzen wir mal voraus, daß die Leistung des Umsetzers wirklich 0,5 kW beträgt und keine Marketingdichtung ist)

MfG

C.

Hallo !

Und wie wird der Mopedmotor gekühlt?

Ein kleiner Mopedmotor, welcher eine Kfz-Lichtmaschine drehen soll, läuft mit Sicherheit unter höchster Belastung. Dazu noch die Umwandlung in 230 Volt.

Wenn ich ein Auto im Leerlauf drehen lasse und schalte einen elektrischen Verbraucher zu, fällt für kurze Zeit die Drehzahl des Motors.
Und Du glaubst, ein Mopedmotor wäre dieser Belastung gewachsen?
Dazu ohne Kühlung?

mfgConrad

Mit diesem Problem bin ich auch viele male belastet.Zum Glück nur im Sommer,wenn ich in meiner Datscha lebe.Bei mir im Dorf(in Russland) stammt die Stromversorgung noch aus der elektrischen Steinzeit.
Da ich zum Glück vom Fach bin,werde auch ich mir so ein Ding bauen.
Im Internet fand ich vor ein paar Tagen diese Adresse.Bei mir wird allerdins kein Mopedmotor,sondern ein 4 takt Motor von einer Gartenfräse benutzt.2,5kVA sitzen allemale drin.
Adresse:http://home.online.no/~sondred/prosjekter.htm