Hi!
Nicht umsonst hat Deutschland eine der niedrigsten
Wohneigentumsquoten der Welt.
den Satz habe ich ganz übersehen. also, das liegt nicht nur an
der Steuer. Nein, die kosten der immobilie werden immer höher
geschraubt. Wenn Du von 30 Jahren eine immob. gekauft hast, so
war die Durchschnittsabzahlung etwa 25 Jahre. Vor 20 Jahren?
25 Jahre! Vor 10 jahren? 25 Jahre. Heute 25 Jahre! merkst Du
was? Die Auflagen, die der deutsche Häuslersbauer aufs auge
bekommt, sind immer so hoch, dass er mit seinem Einkommen etwa
25 jahre braucht, bis er es als sein eigen bezeichnen kann.
Das habe ich anders erfahren, kann aber natürlich an den überhöhten Münchner Preisen liegen.
30-35 Jahre ist hier die durchschnittliche Finanzierungsdauer, schätze ich. Ich bin ja kein Banker, kann daher keine Statistik dazu bieten, in meinem bekanntenkreis ist das jedoch so.
4.) Die Rentenfalle
immer mehr Rentner müssen von immer weniger Aktiven ernährt
werden.
Weshalb nicht ehrlich sein und sofort(!) die Pauschalrente
einführen?
Und wie versorgst Du die, die schon 55 und 60 jahre alt sind
und keine zusätzluche Versorgung gemacht haben? Auch eine
Pauschalrente? Dann ist das Armenhaus Deutschland perfekt! Der
karren ist ziemlich in den Dreck gefahren. Hier hilft nur noch
eine vollkommene Abschaffung der Staatrente. Und damit
diejenigen, die keine Vorsorge mehr treffen können auch
abgersichert sind, deren Renten mit einer z.B. Erhöhung der
MwSt. ausgleichen. Alle anderen verpflichten, z.B. 20 % in
eine private Vorsorge zu investieren. Das Ergebnis: so reich
wären unsere Rentner noch nie gewesen. Jeder ist dann für
seine Rente selbst verantwortlich. keiner kann dann auf die
andere Generation schielen.
20% wovon soll in die Vorsorge investiert werden?
Locker! Nur anhand der normmalen LV´s ist eine dopelt so hohe
Rente möglich. Stell Dir jetzt mal vor, dass Du den gleichen
Betrag, den Du und der AG bezahlest in einer Altersvvorsorge
z.B. dieser Art tätigst. Statt 1.000 € Altersknete hast Du
über 2.0000 €! Was machst Du mit dem ganzen Geld? Ausgeben!
Wer profitiert davon: die Wirtschaft. Und anschließenmd als
„Schmarotzer“? Richtig, der Staat. Er nimmt wesentlich höhere
Steuern ein.
Da gehe ich mit. Ich habe nur gefragt: 20% wovon?
Möchtest Du 20% des Bruttoeinkommens investieren oder der EKSt?
Das ist keine Kritik, ich verstehe Dich nur ganz einfach nicht.
Ich wollte zunächst einmal darauf hinaus, dass das aktuelle
System nicht mehr tragbar ist.
Man muss irgendwann in den sauren Apfel beissen, und natürlich
ist es mir lieber, wenn das die jetzigen Rentner auch schon
tun müssen, als wenn es meine Generation alleine trifft.
Ich würde hier eine Stufenregelung empfehlen, so dass die
aktuell über 55-jäöhrigen nicht voll in die Falle kommen.
Wer jünger ist, sollte sich allerdings darauf einrichten
(müssen), sich auch anteilsmässig selbst um seine Sache zu
kümmern.
Die Rente mit 63 ist kein verbrieftes Grundrecht.
Warum nicht ganz aus der staatlichen Falschfürsorge? Es ist
doch kein problem, die einzelnen Sparformen zu beurteilen und
zuzulassen!
Richtig. Aber wenn das schief geht, hängt es wieder am Staat. Daher muss er in einem solchen Falle die richtigen Rahmenbedingungen schaffen.
Ich kenne hier das Beispiel dieses Californischen Fonds.
Ich habe leider den Namen vergessen.
Alle „Mitglieder“ könnten mit 45 in rente gehen und locker ihr volles Gehalt weiterbeziehen, so erfolgreich weird dort gewirtschaftet. Denn man hat sich absolute Top-Finanzmanager geholt, die zwar teuer sind, ihr Gehalt aber wohl wert sind.
Das wäre doch schon mal ein Ansatz.
rechtlich und moralisch macht es keinen
Unterschied, ob nun die jetzige Rentnergeneratrion oder erst
die zwei drauffolgenden um ihre Beiträge betrogen werden. Man
könnte es wenigstens versuchen, die Belastungen für die heute
jungen Leute ein wenig aufzufangen, indem man das System
sofort strafft.
Die Demographieentwicklung trägt ebenfalls dazu bei, dass
schleunigst gehandelt werden muss.
Da ist nicht nur die geringere Geburtenrate schuld. Das machen
auch die Arbeitslosen und Beamten. Sie zahlen keine Beiträge
zur Rente. Dazu kommt die artfremden leistungen der
Rentenkasse. Zum Beispiel hat jeder der Neufünfländer eine
Altersversorgung erhalten (muss ja schließlich sein). Doch was
haben sie in die Rentenkasse eingezahlt? Nichts!
Das ist schwierig, geht aber wohl nicht anders.
Wer Integration will, muss da durch.
Klar! Nur warum soll die heilige Kuh nicht geschlachtet werden
und die Beamten für ihre Altersversorgung selbst aufkommen?
Das verstehe ich auch nicht. Die Beamten habeich ja auch extra erwähnt.
Klar brauchen wir für unsere Polizei, für das Heer, usw.
absolute Unabhängikeit. Doch dieses Massenaufgebot an Beamte?
Die dann auch noch mit 50 ob ihres aufreibenden Jobs in
Pension gehen müssen.
Da sind wir uns ja einig.
Ich würde mir nur wünschen, dass man auch die Konsequenzen
draus zieht und nicht das system solange versucht hinzulügen,
bis eine Generation dann ganz arm dran ist.
Die Last sollte verteilt werden.
Wie gesagt, die Rente wäre überhaupt kein Problem. Und wenn
die neue Kaufkraft der Alten „voll zuschlägt“, dann geht es
auch mit der Wirtschaft aufwärts. Dann werden wieder
Arbeitsplätze geschaffen.
Das wäre ja erst in 30 Jahren wirksam. Da liegt ja das Problem. Bloss keine Wähler verärgern.
5.) Das Sozialsystem
ein Heer von realistisch gerechnet 6,2 bis 6,5 Mio.
Arbeitslosen liegt einem immer kleiner werdenden Anteil aktiv
Arbeitender auf der Tasche.
Forderungen nach mehr „Motivation“ zur Jobsuche werden als
unsozial abgetan. Ist es sozial, dem Normalmenschen immer
höhere Abgaben aufzuhalsen, während schätzungsweise 2 Mio.
arbeitsunwillige, aber arbeitsfähige Leute Stütze kassieren?
Was spricht dagegen, die Sozialhilfe mit der Arbeitslosenhilfe
zusammenzulegen und nach 6 Monaten Arbeitslosigkeit nur noch
das Existenzminimum zu bezahlen? Weshalb muss die Sozialhilfe
für manche Familien DM 4.000 und mehr betragen? So gibt es
keine Motivation, sich einen Job zu suchen.
6.) Die Krankenkassen:
arbeiten vollkommen uneffektiv. Immer mehr wohlahbende junge
Leute verabschieden sich aus dem Solidarsystem in günstige
Privat kassen.
Glaubst Du, die 5 % machen den Kohl fett?
Die Zahl steigt offenbar besorgniserregend, sonst würde man
sich seitens der Politik ja nicht so dringlich für eine
Anhebung des Mindestgehaltes einsetzen.
Das ist Wahlpropaganda, glaube es nicht! Die Zuwachsraten sind
rückläufig(2002). Es geht den Grünen nur darum den Neidfaktor
auszunutzen.
Ist das so?
Ich meine mich zu erinnern, dass der Trend zur privaten KV steigt.
Sei Freoh, wenn nicht die privaten gezwungen
werden, in die Kasse zu gehen. Dann bricht unser Kaseensystem
zusammen. Denk nur an all die Alten, die dann kommen! Was
meinst Du wie das die Ausgaben anhebt!
Das ist ja eben das Problem, welches ich schon angeschnitten habe.
Auch die private KV ist nur eine Übergangslösung, denn man MUSS sie irgendwann anzapfen. Oder eben die Leistungen der gesetzlichen Kassen drastisch senken.
So wir es momentan läuft, MUSS die Karre an die Wand fahren. Mehr Alter, mehr Leistungen, weniger Einnahmen - das KANN nicht gehen.
Weshalb nicht die Leistungen so anpassen, dass kostendeckend
gearbeitet werden kann? Ein hoher Selbstbehalt motiviert zu
gesunder Lebensweise und erlaubt es dann eher, chronisch
Kranke ordentlich zu versorgen.
Schaffe das Kopfgeld ab, führe das leistungsprinzip für die
Ärzte ein und dass die Versicherten die Abrechnungen erhalten
(wie bei den Privaten). Wirst Dich wundern, wie plötzlich das
Geld reicht.
Gibt es hierzu Beispiele?
Wir haben erst kürzlich hier eine Diskussion über das Kopfgeld
gehabt. Das ist der hauptgewinn der Ärzte. Was antürlich dazu
führt, dass der Arzt so viel pPtienten wier möglich
durchschleusst. Für eine Behandlung erhält er nur den 1,5
fachen Satz der GOÄ. Und das nur nach getaner Arbeit. Die
Kopfprämie erhält er, weil der Patient bei ihm war. Da er aber
noch ewtas mehr verdienen will, buttert er noch ein paar
leistungen zusätzlich rein (nicht alle Ärzte). Der Patient
sieht es ja nicht! Oder hast Du schon mal eine rechnung vom
Arzt gesehen? ich als Privatpatient erhalte eine Rechnung (ich
bin Geschäftspartner des Arztes, nicht die Versicherung). Ich
kontrolliere, was darauf steht. Stimmt was nicht, lasse ich
mir das vom Medizinmann erklären und wenn er das nicht kann
streichen. Da wären diese Mauscheleien, die manchmal in der
Presse stehen vorbei.
Ich bin auch privat versichert.
Ich gebe allerdings zu, dass ich die Rechnungen nicht allzu genau prüfe. Ich habe auch nur eine im Jahr, wenn überhaupt. Ich sollte wohl mal öfter zum Zahnarzt gehen…
Auch würde es den Kassen gut stehen, wenn sie
Rückstellungen für das Alter der Versicherten machen müssten.
Denn nicht die bis zu 55 jährigen treiben die Kosten hoch,
sondern die Alten. Du müsstest mal so eine Kostenkurve Dir
ansehen, dann wüsstest Du, warum die Kassen nicht mit dem Geld
hinkommen.
Ich kann mir das vorstellen, verstehe nur nicht, weshalb man
dann nicht reagiert. Schließlich werden es nur noch mehr Alte.
Es ist doch klar, dass die Jungen sich irgendwann aus dem
System verabschieden (müssen), sonst ist ein normales Leben
mit Kindern allein schon finanziell nicht mehr möglich.
Stell Dir doch mal eine freiwillig versicherten Rentner vor:
Genügend Einkommen und schon zahlt er Höchstbeiträge: 500 €
(incl. der Pflegepflicht) und mehr! Da kommt Freude auf!
Besonders bei den Leistungen.
Ich stelle mir da lieber die junge Familie vor, die ewig zur Miete leben muss, weil es vor lauter Abgaben für das eigene Haus sowieso nicht reicht. Der Rentner hingegegn hat sein Land für 2,50 DM nach dem Krieg gekauft und sein Haus selbst gebaut. Der hjat keine Probleme mehr und lebt vollkommen abgekoppelt von den Problemen der Arbeitnehmer. Lohnsteigerungen unterhalb der Inflationsrate - für den Rentner kein problem, die Rente steigt analog. Steigende Mieten und horrende Grundstückspreise - für den rentner kein Problem, er hat sein Häuschen zum Spottpreis gekauft und längst locker bezahlt. Steigende Kosten für die Krankenversorgung - für den Rentner kein Problem, er kann bis zum Crash des Systems, den er nicht mehr erleben wird, aus dem vollen schöpfen und beswchwert sich noch über Wartezeiten beim Arzt.
Grüße,
Mathias