Hallo!
Servus!
Vor etwa 5 Jahren habe ich mir einen Frontzahn im Oberkiefer
gestoßen, wobei ein kleines Stück der Zahnkrone abbrach.
Jedoch war auch nichts Rotes zu sehen, weswegen ja innerlich
eigentlich nichts verletzt sein konnte. Der Zahn wurde
daraufhin geröngt und es wurde auch kein Schaden entdeckt.
Etwa 6 Monate später hatte ich (vielleicht Einbildung!?)
plötzlich ein komisches Gefühl in dem Zahn, keinen Schmerz. Da
war ich schon bei einem anderen Zahnarzt und der hat den Zahn
ein zweites Mal geröngt und da auf einmal eine Entzündung am
Zahnnerv gesehen. Kann so etwas überhaupt sein? Ich war damals
Daß eine Entzündung am Zahnnerv aufgetreten ist, kann sein - daß man sie im Röntgenbild sehen konnte, kann nicht sein. Vielleicht trügt Dich Deine Erinnerung, und der ZA hat im Röntgenbild etwas gesehen, das auf eine Entzündung im Knochen um die Wurzel herum schließen ließ.
erst 13 Jahre alt und mir wurde nur etwas von einer
sogenannten „Wurzelbehandlung“ erzählt, die nun nötig wäre.
Dabei wurde der Zahn mehrmals offen gelassen. Wegen meiner
zunehmenden Angst bin ich dann nicht mir bis zum Abschluss
hingegangen ( der Zahn war dabei noch immer offen).
In dieser Zeit sind unbekannte Mundbakterien unbekannter Menge an der Wurzelspitze angekommen und haben versucht, in den Knochen zu gelangen.
Wieder ein paar Monate später habe ich den 3. Zahnarzt
aufgesucht, welcher die Behandlung dann zu Ende führte. Erst
Wie hat das ‚zu Ende führen‘ denn ausgesehen? Warum war es ein dritter Zahnarzt? Warum ein paar Monate später?
da habe ich erfahren, welche Folgen eine derartige Behandlung
hat und nun habe ich Angst, dass der Zahn immer porröser
von welchen Folgen weißt Du denn jetzt?
werden könnte, vorallem wenn ich ihn jetzt nocheinmal von
innen bleichen lassen möchte, da er sehr schwarz geworden ist.
Meine Fragen sind nun, ob die Behandlung warscheinlich
überhaupt nötig war, da der erste Zahnarzt gar nichts
Nötig war mit Sicherheit irgendeine Form von Schutz für die Stelle, wo ein Stück Zahn abgebrochen war. Normalerweise ist das ein kleiner Kunststoffaufbau, der die Dentinwunde schützt und den Zahn wieder normal aussehen läßt. Was sonst nötig war, könnte man jetzt noch nicht einmal beantworten, wenn man wüßte, was mit dem Zahn los war, als Du das ‚komische Gefühl‘ hattest.
festgestellt hat, und wie lange man so einen Zahn überhaupt
erhalten kann. Außerdem kommt noch dazu, dass ich bald eine
feste Zahnspange bekomme. Könnte der wurzelbehandelte Zahn
durch den „Druck“ noch schneller abbrechen?
Wenn Du Glück hast und wenn die Wurzelbehandlung erfolgreich war, kannst Du den Zahn so lange behalten, wie seinen (hoffentlich gesunden) Nachbarn. Durch Deine ‚großzügige‘ Umgehensweise mit dem offenen Zahn hast Du natürlich die Chancen nicht gerade vergrößert. Wenn das Bleichen nicht so klappen sollte, wie Du es Dir wünscht, kann immer noch ein Glasfaserstift in den Wurzelkanal geklebt werden, ein zahnfarbener Aufbau- und eine ebensolche Krone draufgesetzt werden. Vorausgesetzt allerdings, daß die Bakterienattacke im Knochen überstanden ist. Leider gibt es da jetzt keine diagnostischen Hilfsmittel, die diese Sorge ausräumen könnten. Wenn nach einigen Monaten (u.U. auch Jahren) keine Knochenauflösung im Rö-Bild zu sehen ist, steigen Deine Chancen. Wenn Dein Kieferorthopäde die Geschichte dieses Zahns erfährt, kann er versuchen, auf diesen Zahn Rücksicht zu nehmen.
Danke im Voraus!
Gern
Kai