Novemberrevolution/Rede der Nationalversammlung

In meiner Hausaufgabe soll ich das Bild Friedrich E. in Bezug auf Ursachen, Verlauf, Folgen und zukünftige Wirtschats-, und Sozialordnung beurteilen.

http://de.wikisource.org/wiki/Rede_zur_Er%C3%B6ffnun…

Was genau heisst beurteilen?
Meine Meinung wieder geben über diese Punkte oder seine Standpunkte einfach aufzählen und was ist genau gemeint mit wirtschats- Sozialordnung??

Ausserdem soll ich sein Demokratieverständnis mit dem der Arbeiterbewegung vergleichen.

Mit Arbeiterbewegung sind doch die Arbeiterräte gemeint und dessen Demokratieverständnis war doch gleich?

-Abdankung des kaisers
-Waffenstillstand->Frieden
-Parlamentarische Rebublik

Die letzte Frage ist das ich die Quelle im Hinblick auf den Erfolg der Revolution beurteilen soll:
und da ist es ja so, das die Revolution gelungen ist, da ja die parlamentarische Republik ausgerufen wurde, aber in Hinsicht auf die Weimarer Republik ja dann doch gescheitert ist…

kann mir jemand bisschen helfen…

HAllo,

immer schön vorsichtig.

Die „Arbeiterbewegung“ als solche gibt es ja nicht. Es gab und gibt da anarchistische, trotzkistische, kommunistische, sozialdemokratische und christliche Richtungen - und deren Demokratieverständnis ist grundverschieden voneinander.
Und was Engels wirklich wollte - keine Ahnung. Sein mit Marx gemeinsam geschriebenes „Kommunistisches Manifest“ jedenfalls geht von einer Herrschaft der Arbeiterklasse aus und von einer Umkehr der Besitzverhältnisse - das ist eindeutig. Und in dem Sinne ist die Revolution von 1918 total mißlungen - sie hat ja die Besitzverhältnisse nicht verändert.
Gezwungenermaßen habe ich mich damit etwas befassen müssen - das haben sie uns ja vor 1989 ziemlich gründlich eingehämmert. Danach hielt Engels bür bürgerlichen Staat sehr wenig, ohne indes ausführlich auf den staatlichen Überbau einzugehen. Das hat dann Lenin um so mehr besorgt.
Marx und Engels strebten eindeutig eine Revolution mit Umkehr der Besitzverhältnisse an und zwar stellten die sich das wohl als eine Art Weltrevolution zur gleichen Zeit vor. Dabei wäre die alte besitzende Schicht durch Enteignung verschwunden. In dem Sinne wäre ein Staat als MAchtinstrument überflüssig geworden - er hätte nur noch eine Funktion zur Wirtschaftslenkung gehabt. Nur ist das nach marxistischer Definition ja kein Staat mehr - weil da der Staat das Machtinstrument der herrschenden Klasse ist. Und die ist auch heute nach streng marxistischer Vorstellung immer noch die Klasse der Kapitalisten - deshaklb sind die Theorien der herren MArx und Engels ja auch wieder etwas aus der Mode gekommen.

Gernot Geyer

Hallo Gernot

immer schön vorsichtig.

Es wurde zwar nach einem ‚Friedrich‘ gefragt, jedoch nicht nach diesem.

Und was Engels wirklich wollte - keine Ahnung.

Freundliche Grüße,
Ralf

Hallo chocalata

Hallo liebe wer-weiss-was user :wink:

Es tut mir leid, dass mein Frage für etwas Verwirrung gesorgt hat.
Die Person von der die Rede ist, ist Friedrich Ebert.

Beim Link sollte es sich um die Rede handeln.
Leider hat das nicht so funktioniert.
Hier ein neuer Link:
http://www.unser-parlament.de/download/SHOW/reden_un…

Nun ein paar Stichpunkte zu meinen Notizen.
Könnt ihr mir da einbisschen weiterhelfen??

Ursache der Novemberrevolution nach Meinung Friedrich Eberts:
-militärische Niederlage Deutschlands im 1. Weltkrieg
-wirtschaftliche Notlage Deutschlands
-verfehlte Politik der alten Gewalten

Verlauf
->vom Verlauf ist fast gar nichts im Text zu finden!
Soll ich da meine Kenntisse einsetzen?
-Arbeiter- und Soldatenräte bildeten sich
-uneinigkeit über die Staatsform
-Spartakusbund
-provisorische Regierung

Folgen
-vielleicht der Spartakusaufstand??

zukünftige Wirtschafts- und Sozialordnung
-es entstand eine parlamentarische Republik

Demokratieverständis Eberts mit dem der Arbeiterbewegung.
War also nicht gleich

Erfolg der Revolution
Ich finde sie ist doch in Friedrich Eberts Augen gelungen die Revolution.
Seine parlamentarische Republik wurde doch durchgesetzt.

Ich wäre auch äusserst dankbar um eine kleine Hilfe.

Mit freundlichen Grüssen

Hallo.

Ich finde sie ist doch in Friedrich Eberts Augen gelungen die
Revolution.

Von Ebert stammt aus der Zeit Ende des Kaiserreiches der Satz „Ich will die Revolution nicht. Ich hasse sie wie die Sünde.“. Und seinem Parteigenossen Henner Piffendeckel (vulgo Philipp Scheidemann) war er ob dessen Ausrufung der Republik - als Konkurrenzveranstaltung zu Liebknecht - nicht besonders grün.

Ich wäre auch äusserst dankbar um eine kleine Hilfe.

Ein Gugel-Zauberwort wäre „Revisionismus“. Das ist die Schublade, aus der Ebert (und mit ihm Noske u.a.) im allgemeinen hervorzuwinken pflegen.

Gruß Eillicht zu Vensre