NPD darf am 1. Mai in Berlin demonstrieren

Der Jb der polizei ist nicht lieb zu sein…

Ach ja…bin aus Treptow…also fast nebenan

Witz - Treptow war zu der Zeit ja noch DDR, also hast Du ja wirklich gar nix mitbekommen.

In dem meine Mutter manchmal gearbeitet hat.

HGffentlich war sie nicht drin

Ne am 1. Mai muß niemand arbeiten…

Also nochmal… ich klage neimanden an…ich bin auf keiner
Seite… lediglich habe ich die Seiten aufgezeigt…

Na eigentlich zeigst Du immer eine Seite auf.

Ist das eine Positionierung ???

Nendwie doch schon - wenn ich immer nur die Fehler einer Seite
aufzeige.

Ok also du gehst also davon aus… das die Demo ordnungsgemäss
beendet wird… die Polizei dann eine Stunde wartet bis all
diejenigen weg sind die friedliebend sind…

Nein, die Demo (gerade Abends) wird ja nahezu immer durch den Veranstalter aufgelöst, weil er die Verantwortung nicht mehr übernehmen will, die Ausschreitungen haben nämlich schon angefangen - da ist keine Zeit mehr zum warten…
Siehe letztes jahr.

um dann
loszuschlagen …aha… komischerweise hab ich das nie
gesehen… da wird einfach in den Demozug geknüppelt … sogar
Tränengas versprüht…und da lief sie noch !!!

Wenn aus dem aufzug Straftaten begangen werden muß die Polizei einschreiten.

Unzählige Male hab ich gesehen und auch miterlebt wie die
Leute einfach in die Randalierer reingedrengt wurden. Ich sah
mich dann auf einmal neben den Steinerwerfern wo ich aus
tiefster Überzeugung garnicht hinwollte.

Wo wolltest Du denn hin?
Als normaler, friedliebender Mensch las ich doch die Demo Demo sein, wenn die Chaoten anfangen durchzudrehen und haue ab nach Hause…

Des weiteren sperrt
die Polizei so ab, das du manchmal garnicht mehr rauskommst
ich seh nicht ein, das die Polizei ohne Tatverdacht meine
Personalien aufnehmen darf.

Das darf sie allerdings, insbesondere, weil Dunach aufgelöster Demo mit gewissen Voraussetzungen eine Ordnungswidrgkeit begehst, wenn du entgegen der Aufforderung durch die polizei den Ort zu verlassen dort verweilst.
Auch gefahrenabwehrende Gründe nach dem ASOG Berlin sind denkbar.

Warum gelten gerade die Berliner Polizisten in der Republik
als besonders brutal???

Die Berliner sind dank dieser Ausschreitungen nun mal besonders Erfahren und greifen meist auch an den rechtlichen Grenzen, im zulässigen Bereich ducrh, das trauen sich andere nicht.

Das dürfte es eigentlich ja nciht

geben…da ja die Polizei sooo lieb und nett ist…oder ???

Das ist nicht die Aufgabe der Polizei, auch wenn manche Menschend as irgenwie nie kapieren werden.

M.

  1. Mai 1999

Mit einigen Freunden hatte ich mich zum Picknick im Mauerpark verabredet. Wir wussten nicht, dass irgendwo dort in der Nähe eine der linken Demonstrationen endete und auch nicht, was später noch in der näheren Umgebung des U-Bahnhofs Eberswalder Straße passieren sollte.
Die U-Bahn fuhr aber bereits nicht mehr durch, so dass wir am Senefelder Platz ausstiegen, um zu Fuß zum Mauerpark zu gehen.
Natürlich fiel uns die Polizeipräsenz auf und einer der Polizisten fragte uns, wo’s denn hingehen sollte. „In den Mauerpark zum Grillen“ meinte meine Freundin und der liebe Herr Polizist ließ uns weiterziehen. Das passierte noch einzwei mal, bis wir am U-Bahnhof Eberswalder Straße ankamen. Dort durften wir nicht mehr weitergehen. Aber auch nicht zurück.
Auf der Eberswalder Straße saßen einige Leute, wohl Teilnehmer der Demo, die sich durch nichts dazu bringen ließen, die Straße zu verlassen. Ihnen gegenüber die Polizei, die schon fleißig dabei war, böse zu gucken und mit ihren Schlagstöcken zu spielen.
Wir wollten nichts wie weg. Aber Pustekuchen. Obwohl alle weggehen sollten, wurden nicht mal Anwohner durch die Reihen der Polizisten gelassen. Man hatte die Straße eingekesselt.
Wir stahlen uns an einem Sixpack vorbei und waren dann draußen.
Dann das Problem: Mauerpark können wir vcergessen, aber wo sind unsere Freunde. Auf der Suche nach ihnen standen wir in einer popeligen Querstraße plötzlich wieder vor einer Kette von Polizisten.
Wir wollten wissen, ob wir durchkönnen und klarmachen, dass es uns darum geht, unsere Freunde zu finden, um die wir uns - wie sich herausstellte brechtigterweise - Sorgen machten. Ich musste mich von den Herren Polizisten beschimpfen lassen, einer drohte mir mit Schlagstock und Stein. Ein Anwohner, der gern nach Hause gegangen wäre und versuchte, sich durch die Polizisten zu drängen („Sehen Sie doch hin, das ist mein Ausweis, ich wohne hier“ - „…grummelgrummelmurmelschnauzegrummel“) wurde mit gezieltem Schlag auf den Kopf niedergestreckt.

Auch unsere Freunde warne von freundlichen Polizisten schnurstracks in den Kessel um die Eberswalder Straße geleitet worden und sahen sich plötzlich zwischen den - zu diesem Zeitpunkt extrem agressiven - Fronten. Auf einmal begann die Polizei den Sturm. Panisch flüchteten sich drei Jungen und zwei Mädchen sowie einige ähnlich orientierungslose Menschen in einen Hauseingang. Kurz darauf wurde die Tür aufgerissen, drei Polizisten stürmten herein, schlugen allen einmal auf den Kopf und rannten wieder raus.

Wir warteten vor der Wohnungstür der Jungens - in der Hoffnung, unsere Freunde dort zu treffen. Nach einer halben Stunde kamen sie: Einer klagte über Kopfschmerzen, einer hatte eine Platzwunde, eines der Mädchen war völlig hysterisch und hatte noch gar nicht realisiert, was passiert war.

Das hat für mich nichts mit Deeskalation und mit „ein Polizist muss nicht lieb sein“ zu tun. An diesem Abend und dort war sehr deutlich zu spüren, dass die Polizei nicht darauf aus ist, erst wenn es nötig ist zuzuschlagen. Unter den Polizisten, die an diesem tag aus ganz Deutschland kamen, gab es genausoviele Erlebnistouristen wie unter den Autonomen.

Wir wohnen in dieser verdammten Stadt. Wir gehen im Sommer gern in den Mauerpark. Die Jungs hatten sogar einen verdammten GRILL dabei. Ich sehe die autonomen Deppen randalierend und heiße das ganz und gar nicht gut. Doch die Polizei - fleißig am Drohen, Provozieren und Schikanieren - nimmt m.E. ganz und gar nicht die Rolle der guten ein.

An diesem Abend an diesem Ort war da einfach nur ein Haufen agressiver Idioten, die sich gerne mal richtig kloppen.

od*

Also haben für Dich Menschenrechtsorganisationen, die sich zum
Beispiel für eine Aussöhnung mit der jüdischen Gemeinde
engagieren die gleiche Wertigkeit wie Rechtsradikale nur mit
anderen Vorzeichen? Ich denke auch an den Steinmetz der sich
bereit erklärt hatte die geschändeten jüdischen Grabstätten in
Berlin-Weissensee kostenlos wiederaufzubauen und der seitdem
massiv unter Druck gesetzt wird (zusammengeschlagen,
Geschäftstelle zerstört, Telefonterror usw.).
So jemand wird von Dir also auf die gleiche Stufe gestellt wie
ein „Rechter der sich in rechten Gruppierungen betätigt“.
Eingedenk der Tatsache das Du Berliner Polizist bist macht mir
das wirklich Angst. Das ist kein Schwachsinn sondern Wahnsinn.
Das ist genau das Problem, daß Leute wie Du, Mike oder Raimund
einfach nur pauschal über Linke urteilen und alle in einen
Topf werfen.

Das wir uns nicht falsch verstehen:
Ich halte absolut nix von den rechten. Für mich sind ALLE extremisten Idioten.
Allerdings glaube ich kaum das die mehr polizeischutz erhalten als linke - wer auch immer… Abgesehen davon, daß alles was irgendwie mit der jüdischen Gemeinde zu tun hat soviel Schutz erhält wie wohl niemand, anders in Berlin.
Die Geschichte mit dem steinmetz kenne ich allerdings nicht…
Es ist mir aber bekannt das nicht selten sowohl rechts, als auch links angagierte Menschen jeweils durch die anderen bedroht werden.

Natürlich muß die Polizei Wohnungen von rechten schützen, wenn
die linke Demo daran vorbeiläuft, die machen ja sonst auch
irgend einen Scheiß.
Und eins kann ich Dir aus erster Hand versichern: Die Polizei
wartet nur darauf, daß die rechten Schwachköpfe sich mal ne
Schwachheit leisten, so daß wir in ihren Aufzuge gehen können

  • so dumm sind die aber im Gegensatz zu den linken nicht…

Leider kenne ich das aus wirklich jahrelanger Erfahrung
anders.
Ich muß Robby rechtgeben, wenn er schreibt, daß die Polizei
oft schon während der Demo den Zug versucht zu stürmen, obwohl
nachweislich keine Straftaten begangen wurden.

Die Polizei stürmt nicht den Aufzug, sie führt freiheitsentziehungen durch, die bei sanfterem Vorgehen gar nicht möglich wären, weil alle versuchen den festgenommenen zu schützen.
Der Festnahmezeitpunkt wird danach festgelegt, ob die Situation taktisch günstig ist, die Straftat - z.B. Verstoß gegen das Vermummungsverbot - kann schon etwas länger her sein.
Deshalb begreifen die Teilnehmer oft auch nicht warum was passiert - leider kann man ihnen das vorher nicht sagen, sie würden sich kaum freiwillig stellen.
Die Straftaten SIND natürlich nachweisbar, sonst wäre es ja eine Freiheitsberaubung. Entweder gefilmt oder durch Beamte beobachtet.

Leider wird das bei Rechten nie gemacht…( das meinte ich
u.A. mit „hofieren“)

Na die begehen eben wärend des Aufzuges keine Straftaten. Da muß ich leider sagen, daß sie schlauer sind als die anderen.

Du hast das glaub ich noch nicht ganz kapiert:
Der Innensenator hat versucht die Demo von rechts zu
verbieten, aber weil die es irgendwie schaffen ihren
Stumpfsinn ohne Randale zu verbreiten tun sich die Gerichte
schwer. Das hat nix mit hofieren zu tun.
Aber ich glaub Du kannst o. willst das auch nicht verstehen.

Natürlich weiß ich das die Polizei die NPD-Demo am liebsten
verbieten würde, dafür aber die Gerichte zuständig sind.

Das ist falsch zuständig ist die Versammlungsbehörde - das ist die Polizei - deren oberster Chef der Sen Inn ist.
Eine Entscheidung der Behörde ist aber gerichtlich überprüfbar.

By the way: Heute hat Werthebach noch einen Eilantrag
gestellt, mal sehen was draus wird…

Ich hoffe er kommt durch - es gibt aber leider keine guten argumente. Solange die NPD nicht verboten ist…
Und selbst wenn, wird sich ne neue Blödiorganisation bilden.

Aber sag mir doch mal als Insider wer wohl häufiger
kontrolliert wird im Umkreis einer Demo, der etwas zottelige,
gemäßigte Linke (kein „brutaler“ Autonomer) oder der adrette
Rechte?

Nun dem „adretten“ rechten sieht mans eben nicht an. Wenns einem nicht auf der stirn steht, woher soll mans wissen.
Ansonsten werden dieselben Kontrollen durchgeführt - Du warst wohl noch nie auf ner rechten Demo ? :smile:

Wir beide kennen die Antwort.

Du nicht - ich schon…

Und jetzt sag mir doch mal wieviele Obdachlose die Linken in
den letzten Jahren totgetreten haben, wieviele Ausländer von
sog. Linken angegriffen und/oder umgebracht wurden?
Schau doch mal bei politisch motivierten Gewalttaten (mit und
ohne Todesfolge) nach wieviele in den letzten Jahren von
Rechten und wieviele von „Linken“ verübt wurden.
Na?

Wohl keine von den linken - ich persönlich bin auch lieber privat an einem Ort wo linke rumrennen als rechte, aber die öffentlichen Krawalle machen immer die linken.

Ich möchte hier nochmal darauf hinweisen, daß ich mich
entschieden von den autonomen Krawallmachern (die Politik
nicht mal schreiben können und einfach nur ihren „Spaß“ haben
wollen) distanziere.

Gut so.

Aber wenn wir 20.000 Demonstranten haben von Gewerkschaftlern,
allen etablierten Parteien (außer CDU), Lehrerverbänden und
Bürgerinitiativen und da mischen sich 500 Krawallmacher
darunter, dann wird diese Demo(97% Demokraten) hier in diesem
Brett pauschal als linksradikal abgeurteilt und mit der
NPD-Demo (100% Faschisten) auf eine Stufe gestellt.
Das ist ein großer Fehler.

Das hast Du wohl falsch verstanden - vielleicht hab ich mich auch falsch ausgedrückt.
wenn ich von re u li spreche meine ich meist die Leute, die bereit sind ihre auffassung mit Gewalt zu vertreten und sich dem Staatlichen gewaltmonopol entgegenstellen. Ich weiß auch das die meisten daz nicht bereit sind.

trotzdem schönes Wochenende oder hast Du Dienst?

Dito,
Nene, erst ab 30.

M.

Hallo ominöser M.

Witz - Treptow war zu der Zeit ja noch DDR, also hast Du ja
wirklich gar nix mitbekommen.

Also doch nicht ordentlich gelesen…!!!
ist Dir schon mal jemand untergekommen der sich möglicherweise , setzen wir mal voraus du bewegst dich in solchen kreisen, die sich mit geschichtlichen Ereignissen auskennen, die schon über Jahrhunderte zurückliegen…
Nehmen wir mal an…das ginge nicht .sprich es könnte niemand mitreden der nícht aus der zeit beispielsweise des römischen Reiches kommt, dann wüssten wir heute nicht was Geschichte ist… also ob ich nun dabei war oder nicht…es geht doch darum ob man sich damit beschäftigt oder etwa nicht???

In dem meine Mutter manchmal gearbeitet hat.

HGffentlich war sie nicht drin

Ne am 1. Mai muß niemand arbeiten…

Da gibts einige, Tankwarte, POLIZISTEN !!!, Feuerwehr… mein Blumenladen um die Ecke und und und

Also nochmal… ich klage neimanden an…ich bin auf keiner
Seite… lediglich habe ich die Seiten aufgezeigt…

Na eigentlich zeigst Du immer eine Seite auf.

Ist das eine Positionierung ???

Nendwie doch schon - wenn ich immer nur die Fehler einer Seite
aufzeige.

Dann kommts bei dir falsch an… meinste also ich würd mich mit Steinen bewaffnen und werfen ???

Ok also du gehst also davon aus… das die Demo ordnungsgemäss
beendet wird… die Polizei dann eine Stunde wartet bis all
diejenigen weg sind die friedliebend sind…

Nein, die Demo (gerade Abends) wird ja nahezu immer durch den
Veranstalter aufgelöst, weil er die Verantwortung nicht mehr
übernehmen will, die Ausschreitungen haben nämlich schon
angefangen - da ist keine Zeit mehr zum warten…
Siehe letztes jahr.

um dann
loszuschlagen …aha… komischerweise hab ich das nie
gesehen… da wird einfach in den Demozug geknüppelt … sogar
Tränengas versprüht…und da lief sie noch !!!

Wenn aus dem aufzug Straftaten begangen werden muß die Polizei
einschreiten.

Also vor 2 Jahren zum beispiel ging die Polizei an drei Stellen gleichzeitig in den Zug, demnach müssten Autonome vorne , Hinten und mittig sein… wohl kaum… es ging darum den zug zu spalten um die einzelnen Unterzüge „leichter“ in Schach halten zu können

Unzählige Male hab ich gesehen und auch miterlebt wie die
Leute einfach in die Randalierer reingedrengt wurden. Ich sah
mich dann auf einmal neben den Steinewerfern wo ich aus
tiefster Überzeugung garnicht hinwollte.

Wo wolltest Du denn hin?
Als normaler, friedliebender Mensch las ich doch die Demo Demo
sein, wenn die Chaoten anfangen durchzudrehen und haue ab nach
Hause…

Ok Beispiel Oranienplatz… Demo zu ende… Randalierer fangen an… ich bin in der Mitte…von allen Seiten kommt Polizei .-… ich hebe mein Schild hoch „Hallo nich hauen…ich will nach hause“ alles klar…die freundlichen polizisten weisen mir den Weg und schenken mir einen Bonbon mit der Aufschrift Ihre Berliner Polizei…hahahahaha

Des weiteren sperrt
die Polizei so ab, das du manchmal garnicht mehr rauskommst
ich seh nicht ein, das die Polizei ohne Tatverdacht meine
Personalien aufnehmen darf.

Das darf sie allerdings, insbesondere, weil Dunach aufgelöster
Demo mit gewissen Voraussetzungen eine Ordnungswidrgkeit
begehst, wenn du entgegen der Aufforderung durch die polizei
den Ort zu verlassen dort verweilst.
Auch gefahrenabwehrende Gründe nach dem ASOG Berlin sind
denkbar.

Die Polizei sperrt weiträumig ab…bist du im Kreis gibt es nur 2 Wege zum rausgehen und der funktioniert nur mit dem Perso. Übrigens die Absperrungen verlaufen 2 - 3 strassen weiter…

Warum gelten gerade die Berliner Polizisten in der Republik
als besonders brutal???

Ok Im Wendland haben sie gegen wirklich friedliebende Demonstranten… oder ist auf den Schienen sitzen ein Angriff gegen den Staat ??? Toll das Berliner den grenzbereich so toll und so oft überschreiten… find ich super

Die Berliner sind dank dieser Ausschreitungen nun mal
besonders Erfahren und greifen meist auch an den rechtlichen
Grenzen, im zulässigen Bereich durch, das trauen sich andere
nicht.

Das dürfte es eigentlich ja nciht

geben…da ja die Polizei sooo lieb und nett ist…oder ???

Das ist nicht die Aufgabe der Polizei, auch wenn manche
Menschend as irgenwie nie kapieren werden.

OK hab mich damit abgefunden, das die Polizei nicht dazu da iszt…mich zu schützen sondern eher…über den grenzbereich zu gehen. Die Polizei … dazu da um nicht lieb und nett zu sein sondern böse und unfreundlich… aha…ok dann hab ichs immer falsch gesehen…dank dir

M.

???

R.

Sinnlose Diskussion…

Also doch nicht ordentlich gelesen… also ob ich nun dabei war oder nicht…es geht doch
darum ob man sich damit beschäftigt oder etwa nicht???

Das kommt auf die Quellen an.
Und noch was:
Wir können uns über das römische Reich unterhalten - einer der dabei war würde wohl über unsere erkenntnisse lachen, aber lassen wir das.

Ne am 1. Mai muß niemand arbeiten…

Da gibts einige, Tankwarte, POLIZISTEN !!!, Feuerwehr… mein
Blumenladen um die Ecke und und und

Ja stimmt da haste Recht, aber bei Bolle mußte keiner arbeiten.

Dann kommts bei dir falsch an… meinste also ich würd mich
mit Steinen bewaffnen und werfen ???

Vielleicht kommts bei Dir falsch an… Du hast doch geschrieben, daß Du Dich distanzierst, dann nehm ich das so hin.
Aber Du berichtest nur aus einer Richtung die offensichtlich das Einschreiten der Polizei sowieso verurteilt.

Ok also du gehst also davon aus… das die Demo ordnungsgemäss
beendet wird… die Polizei dann eine Stunde wartet bis all
diejenigen weg sind die friedliebend sind…

Nein, die Demo (gerade Abends) wird ja nahezu immer durch den
Veranstalter aufgelöst, weil er die Verantwortung nicht mehr
übernehmen will, die Ausschreitungen haben nämlich schon
angefangen - da ist keine Zeit mehr zum warten…
Siehe letztes jahr.

um dann
loszuschlagen …aha… komischerweise hab ich das nie
gesehen… da wird einfach in den Demozug geknüppelt … sogar
Tränengas versprüht…und da lief sie noch !!!

Wenn aus dem aufzug Straftaten begangen werden muß die Polizei
einschreiten.

Also vor 2 Jahren zum beispiel ging die Polizei an drei
Stellen gleichzeitig in den Zug, demnach müssten Autonome
vorne , Hinten und mittig sein… wohl kaum… es ging darum
den zug zu spalten um die einzelnen Unterzüge „leichter“ in
Schach halten zu können

Ich war vor zwei Jahren nicht dabei, aber wenn dort Festnahmen gemacht werden sollen - warum nicht.
Es reicht ein blöder Vermummter um in den aufzug zu gehen.

Ok Beispiel Oranienplatz… Demo zu ende… Randalierer fangen
an… ich bin in der Mitte…von allen Seiten kommt Polizei
.-… ich hebe mein Schild hoch „Hallo nich hauen…ich will
nach hause“ alles klar…die freundlichen polizisten weisen
mir den Weg und schenken mir einen Bonbon mit der Aufschrift
Ihre Berliner Polizei…hahahahaha

Die Demo muß doch nicht mal zu ende seien, wenn ich merke es wird unfriedlich hau ich ab. Klar hast Du ein recht da zu bleiben, bis die Demo aufgelöst wird aber:
Ich geh ja auch nicht bei Gewitter in einem See schwimmen, obwohl ich das Recht dazu hab.

Des weiteren sperrt
die Polizei so ab, das du manchmal garnicht mehr rauskommst
ich seh nicht ein, das die Polizei ohne Tatverdacht meine
Personalien aufnehmen darf.

Das darf sie allerdings, insbesondere, weil Dunach aufgelöster
Demo mit gewissen Voraussetzungen eine Ordnungswidrgkeit
begehst, wenn du entgegen der Aufforderung durch die polizei
den Ort zu verlassen dort verweilst.
Auch gefahrenabwehrende Gründe nach dem ASOG Berlin sind
denkbar.

Die Polizei sperrt weiträumig ab…bist du im Kreis gibt es nur
2 Wege zum rausgehen und der funktioniert nur mit dem Perso.
Übrigens die Absperrungen verlaufen 2 - 3 strassen weiter…

Ja das ist eine sog. Maseningewahrsamnahme. Sie wurde bei allen mir bekannten fällen anfänglich durch gerichte als rechtmäßig gesehen, erst wenn sie zu lange dauert wird sie u.U. unrechtmäßig.

Warum gelten gerade die Berliner Polizisten in der Republik
als besonders brutal???

Ok Im Wendland haben sie gegen wirklich friedliebende
Demonstranten… oder ist auf den Schienen sitzen ein Angriff
gegen den Staat ??? Toll das Berliner den grenzbereich so toll
und so oft überschreiten… find ich super

Ist mir egal, wie Du das findest.
Leute wie Du müssen mal begreifen, das sie Bsp. Wendtland, den Aufforderungen der Polizei nachkommen müssen. Diese können sonst mit Zwang durchgesetzt werden, der Spaß ist irgendwann vorbei.
Sie hätten bloß aufstehen müssen und wo anders demonstrieren.
Die Berliner überschreiten eben den Grenzbereich nicht - höchstens selten.

OK hab mich damit abgefunden, das die Polizei nicht dazu da
iszt…mich zu schützen sondern eher…über den grenzbereich
zu gehen. Die Polizei … dazu da um nicht lieb und nett zu
sein sondern böse und unfreundlich… aha…ok dann hab ichs
immer falsch gesehen…dank dir

ich glaub Du hast es nie anders gesehen. Warum gehst Du denn immerwieder zu Demos, von denen Du weißt, daß sie gewalttätig enden???
Du lieferst doch die freiwillige Füllmasse für die Leute, von denen DU Dich distanzieren willst.

Aber ich denke wir werden uns nie verstehen.
Mal ein Bsp von mir:
Kollwitzpl. 95. Wir kamen erst hin als schon die Hölle los war.
Wir stehn etwa 200 Personen gegenüber Flaschen und Steine fliegen überall.
Gerade zerplatzt neben mir ne Flasche, da fragt mich der Typ der mir gegenübersteht:„Was wollt Ihr hier?“
Alsob wir einfachso mal nix besseres zu tun hätten vorbeigekommen wären und nix los wäre…
Das hab ich nicht verstanden.

M.

Anmerkungen - vielleicht auch etwas selbst Schuld?

  1. Mai 1999

Mit einigen Freunden hatte ich mich zum Picknick im Mauerpark
verabredet.

Ihr wußtet nicht was am 1. Mai gewöhnlich so in Berlin passiert???

Die U-Bahn fuhr aber bereits nicht mehr durch, so dass wir am
Senefelder Platz ausstiegen, um zu Fuß zum Mauerpark zu gehen.
Natürlich fiel uns die Polizeipräsenz auf und einer der
Polizisten fragte uns, wo’s denn hingehen sollte. „In den
Mauerpark zum Grillen“ meinte meine Freundin und der liebe
Herr Polizist ließ uns weiterziehen. Das passierte noch
einzwei mal, bis wir am U-Bahnhof Eberswalder Straße ankamen.

Das hat euch nicht stutzig gemacht, weil Ihr ja eh nicht wußtet was los ist am 1. Mai, hab Ihr euch auch nicht gewundert…

Dort durften wir nicht mehr weitergehen. Aber auch nicht
zurück.
Auf der Eberswalder Straße saßen einige Leute, wohl Teilnehmer
der Demo, die sich durch nichts dazu bringen ließen, die
Straße zu verlassen.

Das da n Haufen Menschen und Polizisten stehen habt Ihr vorher nicht gesehen und nicht mit dem Datum in Verbindung gebracht.
Ihr wurdet mehr o. weniger hingebeamt.

Ihnen gegenüber die Polizei, die schon
fleißig dabei war, böse zu gucken und mit ihren Schlagstöcken
zu spielen.

Was haben sie den so mit den Stöcken gemacht?
Mikado?

Wir wollten nichts wie weg. Aber Pustekuchen. Obwohl alle
weggehen sollten, wurden nicht mal Anwohner durch die Reihen
der Polizisten gelassen. Man hatte die Straße eingekesselt.
Wir stahlen uns an einem Sixpack vorbei und waren dann
draußen.

Also doch kein „Kessel“ sonst wärt Ihr ja nich rausgekommen.

Dann das Problem: Mauerpark können wir vcergessen, aber wo
sind unsere Freunde. Auf der Suche nach ihnen standen wir in
einer popeligen Querstraße plötzlich wieder vor einer Kette
von Polizisten.

Da würde mir ja nix besseres einfallen, als meine Freunde zu suchen…

Wir wollten wissen, ob wir durchkönnen und klarmachen, dass es
uns darum geht, unsere Freunde zu finden, um die wir uns - wie
sich herausstellte brechtigterweise - Sorgen machten.

Es kommen ja nicht X - Leute die zu Ihrer Oma wollen oder ihre Freunde suchen o. sonstwas an so einer Stelle vorbei. Darum hören sich die Beamten auch gern alle Geschichten an und prüfen ob sie die Leute dann doch durchlassen, damit 90% von denen sie später auslachen.

Ich
musste mich von den Herren Polizisten beschimpfen lassen,
einer drohte mir mit Schlagstock und Stein.

Beschimpfen ist natürlich nicht statthaft, wenns beleidigend wird. Androhung von Zwang, auch des Schlagstoches ist sehr wohl statthaft.
Stein?

Ein Anwohner, der
gern nach Hause gegangen wäre und versuchte, sich durch die
Polizisten zu drängen („Sehen Sie doch hin, das ist mein
Ausweis, ich wohne hier“ -
„…grummelgrummelmurmelschnauzegrummel“) wurde mit gezieltem
Schlag auf den Kopf niedergestreckt.

Er versuchte sich also DURCHZUDRÄNGEN - das stellt strafrechtlich einen Widerstand dar, der offensichlich mit einfacher körperlicher Gewalt gebrochen wurde.
Hört sich rechtmäßig an.

Auch unsere Freunde warn von freundlichen Polizisten
schnurstracks in den Kessel um die Eberswalder Straße geleitet
worden und sahen sich plötzlich zwischen den - zu diesem
Zeitpunkt extrem agressiven - Fronten.

Die ham auch nix gewußt und nix vorher gemerkt.

Auf einmal begann die
Polizei den Sturm.

Sie räumten also, was Deine Freunde vorher nicht erwartet haben.

Panisch flüchteten sich drei Jungen und
zwei Mädchen sowie einige ähnlich orientierungslose Menschen
in einen Hauseingang. Kurz darauf wurde die Tür aufgerissen,
drei Polizisten stürmten herein, schlugen allen einmal auf den
Kopf und rannten wieder raus.

Das ist natürlich nicht richtig.

Wir warteten vor der Wohnungstür der Jungens - in der
Hoffnung, unsere Freunde dort zu treffen. Nach einer halben
Stunde kamen sie: Einer klagte über Kopfschmerzen, einer hatte
eine Platzwunde, eines der Mädchen war völlig hysterisch und
hatte noch gar nicht realisiert, was passiert war.

Das hat für mich nichts mit Deeskalation und mit „ein Polizist
muss nicht lieb sein“ zu tun. An diesem Abend und dort war
sehr deutlich zu spüren, dass die Polizei nicht darauf aus
ist, erst wenn es nötig ist zuzuschlagen. Unter den
Polizisten, die an diesem tag aus ganz Deutschland kamen, gab
es genausoviele Erlebnistouristen wie unter den Autonomen.

Wir wohnen in dieser verdammten Stadt. Wir gehen im Sommer
gern in den Mauerpark. Die Jungs hatten sogar einen verdammten
GRILL dabei. Ich sehe die autonomen Deppen randalierend und
heiße das ganz und gar nicht gut. Doch die Polizei - fleißig
am Drohen, Provozieren und Schikanieren - nimmt m.E. ganz und
gar nicht die Rolle der guten ein.

Ich kann verstehen, daß Du das nicht verstehst, aber wenn Du nicht richtig durchgreifst nehmen Dich die Erlebnistouristen der Autonomen Szene nicht ernst.
Es tut mir persönlich auch leid, daß euch das passiert ist, aber als Berliner weiß man doch was am 1.5. los ist und hält sich wenns irgendmöglich ist dort raus. Bist Du Dir ganz sicher, daß Ihr nicht ma sehn wolltet was da so los ist?
Und nochwas:
Ich war auch schonmal am 1.5. privat am Kolli mit Lederjacke, springern und schwarzem Kapuzenpulli.
Bin überall mal rumgeturnt mir ist nix passiert, ich wurde nicht eingeschlossen und nicht verkloppt.
Aber ich wußte, daß ich wenn ich zwischen die fronten gerate ohne weiteres von meinen Kollegen, im Rahmen einer Räumung, Schläge bekommen würde.
Und nun sei nicht sauer:
Wer sich am 1. Mai dort aufhält, ohne das er muß, wo Krawalle anstehen - das ist meine rein private Meinung - ist irgendwo selbst Schuld, wenn er in polizeiliche Maßnahmen gerät, oder einen Stein an den Kopf bekommt.

Und das ist NICHT die Schuld der Polizei.

M.

Natürlich sind wir selbst schuld. das gleichnis polizisten am 1. mai = ärsche sondergleichen war da noch nicht so antrainiert.

Was stellt sich dir denn Berlin am 1. Mai dar??? Man kann überhaupt nicht vor die Tür gehen, weil überall die Autonomen brandschatzen, rauben und vergewaltigen.
Wir wussten nicht, dass die Auseinandersetzung in unmittelbarer Nähe des Mauerparks stattfinden würde, nein. Da kanst du dir den Ironiehansel schenken.

Das hat euch nicht stutzig gemacht, weil Ihr ja eh nicht
wußtet was los ist am 1. Mai, hab Ihr euch auch nicht
gewundert…

Stimmt. Wir hätten damit rechnen müssen, von schadenfrohen Ärschen direkt in den Kessel geleitet zu werden, gell? Polizeipräsenz = Demo, klar… Polizeipräsenz = Ihr kriegt gleich mächtig eine auf die Fresse, hier geht’s lang … nein. Soweit waren wir nich nicht.

Das da n Haufen Menschen und Polizisten stehen habt Ihr vorher
nicht gesehen und nicht mit dem Datum in Verbindung gebracht.
Ihr wurdet mehr o. weniger hingebeamt.

Das haben wir sehr wohl gesehen, Klugscheißer, und haben uns das Picknick schnell abgeschmiert. Aber 1. geht die Eberswalder so von der Schönhauser ab, dass man erst beim um die Ecke kommen sieht, was da eigentlich los ist und 2. ging es darum, unsere Freunde zu finden. Ich sehe gar nicht, weshalb du so empfindlich reagierst und meinst, mir jetzt meine Blödheit vorführen zu müssen.

Was haben sie den so mit den Stöcken gemacht?
Mikado?

Nein. Sie haben sie sich zur eigenen und zur Belustigung aller anderen gegenseitig in den Arsch geschoben. Was soll das? Entschuldige dass ich nicht „Polizei droht mit Schlagstöcken und zeigt dass hier gleich wer auf die Fresse kricht“ gesagt habe.

Wir wollten nichts wie weg. Aber Pustekuchen. Obwohl alle
weggehen sollten, wurden nicht mal Anwohner durch die Reihen
der Polizisten gelassen. Man hatte die Straße eingekesselt.
Wir stahlen uns an einem Sixpack vorbei und waren dann
draußen.

Also doch kein „Kessel“ sonst wärt Ihr ja nich rausgekommen.

Wir stahlen uns an einem Sixpack vorbei. Dieses stand an einer Hauswand. Stimmt. Die ca. 50cm breite Lücke war zur besseren Ausweiskontrolle aller passierenden gelassen worden und der Typ, der mich blöd anmachte wollte mich nur fragen, warum ich denn nicht mehr mitspielen mag.

Dann das Problem: Mauerpark können wir vcergessen, aber wo
sind unsere Freunde. Auf der Suche nach ihnen standen wir in
einer popeligen Querstraße plötzlich wieder vor einer Kette
von Polizisten.

Da würde mir ja nix besseres einfallen, als meine Freunde zu
suchen…

Dich möcht ich nicht zum Freund haben.

Wir wollten wissen, ob wir durchkönnen und klarmachen, dass es
uns darum geht, unsere Freunde zu finden, um die wir uns - wie
sich herausstellte brechtigterweise - Sorgen machten.

Es kommen ja nicht X - Leute die zu Ihrer Oma wollen oder ihre
Freunde suchen o. sonstwas an so einer Stelle vorbei. Darum
hören sich die Beamten auch gern alle Geschichten an und
prüfen ob sie die Leute dann doch durchlassen, damit 90% von
denen sie später auslachen.

Gut. Dann soll er’s mir sagen. Ein „Nein das geht nicht“ hätte genügt. Aber nein.

  • „Verpiss Dich“ … „Verpiss Dich“ … „Willst du mal wissen wie sich so’n Stein anfühlt?“

  • „Nein. Nicht wirklich. Ich habe übrigens heute keinerlei Steine geworfen und auch nicht die Absicht dazu. Ich bin auf der Suche nach Freunden von mir und denke, sie könnten dahinten im Mauerpark sein.“

  • „Verpiss Dich“

Ich
musste mich von den Herren Polizisten beschimpfen lassen,
einer drohte mir mit Schlagstock und Stein.

Beschimpfen ist natürlich nicht statthaft, wenns beleidigend
wird. Androhung von Zwang, auch des Schlagstoches ist sehr
wohl statthaft.
Stein?

Beleidigung. Stein.

Ein Anwohner, der
gern nach Hause gegangen wäre und versuchte, sich durch die
Polizisten zu drängen („Sehen Sie doch hin, das ist mein
Ausweis, ich wohne hier“ -
„…grummelgrummelmurmelschnauzegrummel“) wurde mit gezieltem
Schlag auf den Kopf niedergestreckt.

Er versuchte sich also DURCHZUDRÄNGEN - das stellt
strafrechtlich einen Widerstand dar, der offensichlich mit
einfacher körperlicher Gewalt gebrochen wurde.
Hört sich rechtmäßig an.

Auch unsere Freunde warn von freundlichen Polizisten
schnurstracks in den Kessel um die Eberswalder Straße geleitet
worden und sahen sich plötzlich zwischen den - zu diesem
Zeitpunkt extrem agressiven - Fronten.

Die ham auch nix gewußt und nix vorher gemerkt.

  1. siehe oben

  2. frage ich nochmal, was den diese Klugscheißerei soll? Arbeiten bei der Polizei wirklich nur liebe nette Menschen mit hehren Absichten? Gewillt, stets für das Gute und nie zur eigenen Belustigung zu kämpfen oder warum fühlst du dich so gekränkt? Natürlich sind wir da sehr blauäugig hingegangen. Aber wie gesagt: Wir wohnen in der verschissenen Stadt und haben eher damit gerechnet, dass uns Polizisten Sachen wie „Nein, im Mauerpark gibt’s sicher bald Ärger“ statt „Jaja, geht ma. Nö. Nur ne Demo“ sagen.

Auf einmal begann die
Polizei den Sturm.

Sie räumten also, was Deine Freunde vorher nicht erwartet
haben.

Sie räumten nicht. Sie stürmten. Sie rannten und schwangen die Schlagstöcke.

Panisch flüchteten sich drei Jungen und
zwei Mädchen sowie einige ähnlich orientierungslose Menschen
in einen Hauseingang. Kurz darauf wurde die Tür aufgerissen,
drei Polizisten stürmten herein, schlugen allen einmal auf den
Kopf und rannten wieder raus.

Das ist natürlich nicht richtig.

Stimmt. Jetzt wo du’s sagst. Aber zurück zum eigentlichen Kern meiner Geschichte… ach… jetzt hab ich glatt vergessen worum es mir ging…

Klar dass da vorher schon was abging und die Stimmung auf Seiten der Polizei enorm gereizt war. Dennoch kann ich nur sagen wie es war: Wir wurden geradewegs reingeleitet und kamen plötzlich nur noch durch eine kleine Lücke raus. Und meine Freunde bekamen Knüppel ab.

Wie gesagt: Dass es nicht nur auf Seiten der Autonomen Erlebnistouristen und Leute, die das ganze recht spaßig finden, gibt hat sich hier für mich halt gezeigt. Das wollte ich mit dieser kleinen Anekdote eigentlich nur zum Ausdruck bringen.

od*

ps. die demo im vorjahr endete am rosenthaler platz, mit dem wir auch in diesem jahr als endpunkt gerechnet haben. ich gebe dämlichem randaliererpack nicht weniger die schuld an unserer misere als der polizei. naja. ein bisschen weniger vielleicht. denn die knüppel gehörten eindeutig polizisten.

auch eine stulle kann gefährlich sein…

Und eins kann ich Dir aus erster Hand versichern: Die Polizei
wartet nur darauf, daß die rechten Schwachköpfe sich mal ne
Schwachheit leisten, so daß wir in ihren Aufzuge gehen können

  • so dumm sind die aber im Gegensatz zu den linken nicht…

ach mike,

sowas behauptest du ja schon fast gebetsmühlenartig.
wenn die kaputze über die glatze bis fast aufs kinn hängt:
fällt das nicht unter das vermummungsverbot?
wären springerstiefel keine „passive bewaffnung“ (oder gibts das
nicht mehr?)lustig…alle müßten auf socken „NIE GEIL“
skandieren!

also mir wurde schon mal ein wurstbrot nebst banane konfisziert,
und ich mußte mir bei der untersuchung auf etwaige käsebrote in
die eier kneifen lassen, wg. ebendieser lustigen interpretation
von „bewaffnung“.
irgendeine dumpfbacke wird doch wohl ein wurstbrot dabeihaben?

…und wie du an anderer stelle ausführst, reicht ja ein
„verdacht“ völlig aus.

gleiches recht für alle!

hau rein,
frank

Echt!!!

sowas behauptest du ja schon fast gebetsmühlenartig.

Nun, es ist aber so.
Die sind nun mal straffer organisiert. Die einzigen Verstöße die sie bei Demos begehen sind evtl. verbotene Aufnäher, abers elbvst darauf werden sie von Ihren eigenen Leuten gecheckt bevor sie in Kontrollen laufen.
Jetzt nur mal hypothetisch - nicht das wirs schon gemacht hätten :smile: - versucht man mal die zu reizen ist sofort ein ordner von Ihnen da der sie zurückhält.
Auch bei linken Demos wird idR dem Veranstalter mitgeteilt, er solle auf die Teilnehmer einwirken, keine Vermummung anzulegen. Das macht er aber nicht und öffnet einen Polizeieinsatz Tür und Tor.
Das scheint mir manchmal extra so zu laufen um den Leuten noch mal zu zeigen daß die polizei ihr Feind ist - ich verstehe jeden falls nich wie man so blöde sein kann sich überhaupt zu vermummen??? Wenn ich einmal gesehen hätte wie einer ausm Aufzug geholt wird würde ich doch jedem davon abraten, den ich selbst als Aufzugsteilnehmer evtl. neben mir vermummt mitlaufen sehe.
Wird ein rechter Veranstalter angesprochen kooperieren die sofort - abgesehen davon, daß die Ordner eh schon einwirken.

Allerdings hast Du auch noch nie erlebt wie wir z.B. in ein rechtes lokal o.ä. gegangen sind…
Oder das Vorgehen gegen die Hooligans (ok - das sind nicht unbedingt rechte) nach dem Spiel BFC/Union.
Wenn man uns einen Grund gibt ist das kein Problem - also warum machen das die Spinner auf den linken Demos immer wieder?

wenn die kaputze über die glatze bis fast aufs kinn hängt:
fällt das nicht unter das vermummungsverbot?

Das würde hinhauen… Hab ich aber noch nie gesehen - dann sieht der ja nix mehr.

wären springerstiefel keine „passive bewaffnung“ (oder gibts
das

Schutzbewaffnung - Grundsätzlich nein, da es inzwischen mode ist (übrigens links und rechts und auch nicht politische menschen laufen mit den Dingern rum, Ich hab meine auch schon öfter privat angehabt, is doch bequem )
Selbst Nietenarmbänder werden doch nicht abgenommen, wenn sie nicht angeschliffen sind.

nicht mehr?)lustig…alle müßten auf socken „NIE GEIL“
skandieren!

Das fänd ich auch witzig…

also mir wurde schon mal ein wurstbrot nebst banane
konfisziert,
und ich mußte mir bei der untersuchung auf etwaige käsebrote
in die eier kneifen lassen, wg. ebendieser lustigen
interpretation von „bewaffnung“.

Ehrlich - sie haben Dir ne Stulle und ne banane abgenommen???
War das n Anlaß wo ma wieder irgendwelche Obstwürfe zu erwarten waren?
Anders kann ich mir das auch nicht erklären.

Noch mal als Abschluß:
Ich kenne natürlich nicht alle Polizisten in Berlin, aber von denen die ich kenne weiß ich, daß sie der Braunen Pöbel noch ekelhafter finden, als die Linke Szene(Mein Chef is z.B. in der SPD), auch wenn Du das nicht glauben magst - man muß allerding verstehen, daß wir auf die auch nicht gerade gut zu sprechen sind, Gründe gibts wohl genug.
Für einen normalen Polizisten sind das alles Wirrköpfe.

Gruß,

M.

Tach Mike,

Schutzbewaffnung - Grundsätzlich nein, da es inzwischen mode
ist (übrigens links und rechts und auch nicht politische
menschen laufen mit den Dingern rum, Ich hab meine auch schon
öfter privat angehabt, is doch bequem )
Selbst Nietenarmbänder werden doch nicht abgenommen, wenn sie
nicht angeschliffen sind.

Ja auch ich latsche oft mit meinen alten BW-Stiefeln umher, sehr praktisch besonders beim Motorradfahren. Hierzu eine Frage an den Fachmann:
Was fällt denn eigentlich alles unter „passive Bewaffnung“ und welche Konsequenzen ziehen diese Dinge dann nach sich? (vor 3 Jahren sind mir meine motorrad-knieprotektoren an der Eberswalder abgenommen worden, ich war wirklich nur mit dem Moped unterwegs und Anwohner - allerdings selbst schuld weil ich mich nicht rechtzeitig umgemeldet hatte :wink:

Ich kenne natürlich nicht alle Polizisten in Berlin, aber von
denen die ich kenne weiß ich, daß sie der Braunen Pöbel noch
ekelhafter finden, als die Linke Szene(Mein Chef is z.B. in
der SPD), auch wenn Du das nicht glauben magst - man muß
allerding verstehen, daß wir auf die auch nicht gerade gut zu
sprechen sind, Gründe gibts wohl genug.
Für einen normalen Polizisten sind das alles Wirrköpfe.

Tja, Mike leider willst Du nicht verstehen, daß das eben nicht alles Wirrköpfe - einige gibt es tatsächlich - sind, sondern ganz normale Menschen (z.B. SPD, z.B meine Wenigkeit). Leider werden von der Polizei fast alle wie Wirrköpfe behandelt was das ganze natürlich anheizt…
so long,
Joe

Mißverständnis

Ja auch ich latsche oft mit meinen alten BW-Stiefeln umher,
sehr praktisch besonders beim Motorradfahren. Hierzu eine
Frage an den Fachmann:
Was fällt denn eigentlich alles unter „passive Bewaffnung“ und
welche Konsequenzen ziehen diese Dinge dann nach sich? (vor 3
Jahren sind mir meine motorrad-knieprotektoren an der
Eberswalder abgenommen worden, ich war wirklich nur mit dem
Moped unterwegs und Anwohner - allerdings selbst schuld weil
ich mich nicht rechtzeitig umgemeldet hatte :wink:

Unter Schutzwaffen fallen absolute SW:
Dinge die eigens dazu hergestellt wurden Personen vor angriffen zu schützen - z.B. Stahlhelm, Schutzschild

Und relative SW:

Alle Dinge die dazu geeignet sind den Träger vor Maßnahmen von Hoheitsträgern zu schützen - Naja eben Protektoren, bauhelme, Motoradhelme

Tja, Mike leider willst Du nicht verstehen, daß das eben nicht
alles Wirrköpfe - einige gibt es tatsächlich - sind, sondern
ganz normale Menschen (z.B. SPD, z.B meine Wenigkeit). Leider
werden von der Polizei fast alle wie Wirrköpfe behandelt was
das ganze natürlich anheizt…

Nun Tut mir leid, vielleicht drücke ich mich mißverständlich aus - ich meine natürlich nur die Menschen, die bereit sind ihre Meinung mit Gewalt durchzusetzen.
Ich hab eben bei 1. Mai immer die selben Steineschmeißer Chaoten vor augen… Mein Fehler…
Ich meine NIEMANDEN der seine politische Position friedlich vertritt - klar da gibts auch Irre (die NPD - Führung z.B. :wink: , weil sie für irrwitzige Dinge eintreten - ich hoffe Du verstehst mich etwas).
Natürlich - das gebe ich zu treffen die Maßnahmen nicht immer nur solche Leute, leider kann man das aber am insbesondere 1. Mai sehr schwer unterscheiden.
Deshalb sollte man sich von Menschen fernhalten, die möglicher weise mit der Polizei in Konflikt kommen. Ich weiß das es an diesem Tag besonders schwer ist, weil eben zuviele davon rummrennen.

M.

Berlin: NPD darf demonstrieren, rote Randalierer nicht
Das Berliner Oberverwaltungsgericht (OVG) hat die NPD-Demonstration am 1. Mai in Berlin unter Auflagen genehmigt. Die Richter wiesen damit einen Antrag des Berliner Polizeipräsidenten zurück. Dieser hatte ein Verbot oder die Verschiebung der Kundgebung auf den 5. Mai gefordert. Damit bestätigte das OVG im Kern ein Urteil der unteren Instanz. Allerdings muß die NPD-Demonstration nach Hohenschönhausen verlegt werden.

Die Demonstration unter dem Motto „Arbeit zuerst für Deutsche“ darf nicht wie ursprünglich geplant in der Innenstadt abgehalten werden. Es sei „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ damit zu rechnen, daß es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit linksgerichteten Gegendemonstranten komme, hieß es in der Mitteilung zur Begründung.
Das Berliner Polizeipräsidium hatte in seinem Antrag darauf hingewiesen, daß der 1. Mai 1933 als „Tag der nationalen Arbeit“ in den Dienst des Nationalsozialismus gestellt worden sei. Es handele sich um einen typischen NS-Feiertag. Eine NPD-Demonstration an diesem Tag wäre deshalb eine besondere Provokation. Das Oberverwaltungsgericht verwarf diese Argumentation. Die Allgemeinheit verstehe den 1. Mai als Feiertag der Arbeiterbewegung, hielten die Richter fest.
Allerdings räumte das Gericht ein, daß die geplante Demonstrationsstrecke in der Innenstadt „erhebliche Gefahren für das Leben und die Gesundheit der Demonstrationsteilnehmer, unbeteiligter Dritter und der eingesetzten Polizeibeamten“ berge, weil linke Ausschreitungen zu befürchten seien. Deshalb müsse die NPD den Ort der Kundgebung verlegen.
Zwei von linken Gruppierungen angemeldete 1.-Mai-Demonstrationen bleiben verboten. Hier bestätigte die Berliner Justiz vorangegangene Entscheidungen der unteren Instanzen. In den vergangenen Jahren war von den linken Aufmärschen immer wieder Gewalt ausgegangen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Beobachterin,

Du hast einen Text gepostet, von dem man vermuten kann, dass er aus irgendeiner Zeitung ist. Auch erschliesst sich nicht, ob Du eigene Worte bzw. Deine Meinung eingearbeitet hast. Aus diesem Grund wäre es nicht, wie es eigentlich auch üblich ist, bei Zitaten die Quelle(n) anzugeben.

Danke.

Marco

Re^3: ich nicht :smile:
Hallo Marco,
ich weiß schon, daß „man“ üblicherweise die Quelle angibt.
Aber ich nicht - oder nur manchmal, nämlich dann, wenn ich Lust dazu habe :wink:

Du brauchst die Meldungen ja nicht zu glauben, aber ich sauge sie mir nicht aus den Fingern. Sie stammen aus allgemein zugänglichen Informationsquellen.

Zufällig weiß ich nicht mehr, wo ich die obige Meldung her habe, sonst hätte ich Dir die Quelle genannt. Warum nicht, wenn einer extra danach fragt?

Vielleicht habe ich den Text aus http://www.signal-online.de - aber dort ist er nicht mehr. Ihr könnt die Seite trotzdem aufrufen, da stehen öfter mal interessante Informationen, ab und zu auch eine, die von den Medien unterschlagen wird.

Die Meldung war keine persönliche Meinung von mir, dazu habe ich nämlich nicht viel zu sagen.

Gruß, die Beobachterin.

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