durch die totale Überbewertung der Rechten Szene wird diese doch noch publizistisch unterstützt. Schweigt Sie tot ist das Argument.
Andererseits: Bei einer Zensur im Internet hätte ich keine Probleme, wenn sie klar definiert ist, wie zu diesem thema. Das Fehlen solcher Publikationen im Internet schadet niemandem. Was allerdings zu beobachten wäre, ist, daß es nicht zu auswüchscen wie damals beim Radikalenerlaß kommt.
Gruß
Winkel
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jede Zensur…
ist ein Angriff auf das GG!
Und der Anfang von mehr! Jeder hat mal klein angefangen. erst wird getastet…danach kann man den totalitären Staat bilden.
Grüße
Raimund
ist ein Angriff auf das GG!
Und der Anfang von mehr! Jeder hat mal klein angefangen. erst
wird getastet…danach kann man den totalitären Staat bilden.
Grüße
Raimund
sehr einfach gedacht, zu einfach!
Dann wäre ja die Gefängnisstrafe für Einbruch der Beginn, das ganze Volk einzusperren!
Zudem ist das Verbreiten von bestimmten rechtsradikalen oder nazistischen Publikationen verboten, somit ist hier von Zensur nicht zu sprechen, sondern von der durchführung des Verbotes.
Dann wäre ja die Gefängnisstrafe für Einbruch der Beginn, das
ganze Volk einzusperren!
Das ist ein gänzlich falsches Beispiel!
Zudem ist das Verbreiten von bestimmten rechtsradikalen oder
nazistischen Publikationen verboten, somit ist hier von Zensur
nicht zu sprechen, sondern von der durchführung des Verbotes.
Ich bin auch gegen dieses Verbot. Es gibt Länder, die existieren immer noch und haben keine Probleme mit solchen Publikationen.
Nur Deutschland hat hier Verfolgungswahn.
Grüße
Raimund
Kollateralschäden…
Hi Winkel
die Sperre erfolgt über die IP Adresse
Sobald eine HP aus dem netzt genommen wird, bzw die IP dieser gesperrten Webseite frei wird, wird diese neu vergeben.
Für den neuen Anbieter ist es dann wohl „bled glaufn“… Er erfährt nämlich davon nichts oder nur durch Zufall.
ist ein Angriff auf das GG!
Und der Anfang von mehr! Jeder hat mal klein angefangen. erst
wird getastet…danach kann man den totalitären Staat bilden.
Grüße
Raimund
So sehe ich das naemlich auch.
im GG steht auch
…jederzeit freien zugang… —
…sofern dadurch kein anderer ‚belaestigt‘ wird…
(stark verkuerzte und vereinfachte version).
in frankreich (und allen anderen staaten) duerfen
sich leser das zeug anschauen.
nur in NRW nicht? seltsam… seltsam…
ich habe keine schwierigkeiten, wenn diesen nazitypen
auf die finger gekloppt wird, DAS waere DER RECHTE WEG.
aber die Information einschraenken und nach vogel-strauss
anderen Leuten den kopf in den sand stecken?..nein danke.
es geht hier m.e. nicht um die sachlich evtl gerechtfertigte
angelegenheit, diese quelle auszurotten (wie gesagt, warum
geschieht DAS nicht?), sondern darum, mit macht zu spielen
und auszuloten wie weit es der heilige buerokratius noch treiben
kann. und wie weit man das volk noch ‚knechten‘ kann.
auch fuer bedenklich halte ich besonders,
dass eine solche angelegenheit ja nicht von einem einzigen
‚irrlaeufer‘ zustandegebracht wird, sondern von einem
—praesidenten. Und das heisst, es hat ein ganzes ‚rudel‘
daran mitgewirkt.
Aber es wird nachher wieder keiner gewesen sein.
hier sollte ernsthaft ueber rechenschaft & bestrafung
des verfuegenden nachgedacht werden, und zwar ganz ernsthaft
als (ueberspitzt wenn man moechte) als anschlag auf das grundgesetz. und da ist JEDER aufgerufen, und solche leute
in die wueste zu schicken - ueberigens auch eine buergerPFLICHT.
wurde etwas laenger. sorry
ich reg mich doch noch auf.
gruss - digi
Hi Winkel
die Sperre erfolgt über die IP Adresse
Sobald eine HP aus dem netzt genommen wird, bzw die IP dieser
gesperrten Webseite frei wird, wird diese neu vergeben.
Für den neuen Anbieter ist es dann wohl „bled glaufn“… Er
erfährt nämlich davon nichts oder nur durch Zufall.
Das ist, als würdest du in eine neue Wohnung ziehen, und dann
durchsucht die Polizei immer wieder mal, weil ja vorher da
Rechtsradikale…
Und? Da kann man andere Regelung finden. Beispiel: t-online sperrt den Zugang zu „wer-weiss-was“ wegen erwiesener Rechtsradikalität. Bei Sperre hat t-online die Pflicht (kann man einführen, wird aber wahrscheinlich eh schon getan) den Rechtehändler von Internetnamen die Sperrung mitteilen. Wenn nun der Rechtehändler den Namen an einen anderen Kunden verkauft, dann kann der Rechtehändler verpflichtet werden (ist er bislang nicht), die Sperrung mitzuteilen. Wer dann den Namen kauft, ist selber schuld. Außerdem kann der Rechtehändler auch t-online mitteilen, dass die Seite einen neuen Besitzer bekommt. t-online kann dann neu überprüfen (oder auch nicht).
Da gibt es also durchaus andere Lösungen, wenn man will.
Hi
und was, wenn der Rechtetandler in Wulumba Walambi sitzt?
Den kannst Du zu gar nichts verpflichten.
Stellen wir uns das mal vor… Eine gesperrte IP adresse gesperrt in der BRD durch die „zentrale Sperrstelle“ (Wieder so ein Verwaltungswasserkopf) wird neu vergeben, der IP-Verwalter schickt jetzt eine Mitteilung an diese Zentralstelle, die das überprüft (so wie ich unsere Verwaltung kenne, dauert das) und mekldet dann an alle Provider Deutschlands (sind ja blos ein paar…) dass die und die IP nicht mehr gesperrt ist.
Zu Automatisieren ist das nicht, weil ja der Inhalt der neuen Seite überprüft werden muß, denn wenn die entsprechenden Personen einfach melden, dass…
UND DAS VON MEINEN STEUERGELDERN!!!
davon finanziere ich doch 100 Streetworkerprojekte, um Rechtsradikale aufzufangen und noch ne fette Anzeigenkampange…
Und, wie gesagt, was hilfts gegen hier illegale Seiten, wenn die einfach die IP-Adresse wechseln? Das können die ganz ausgezeichnet machen, weil der Inhalt bei ihrem Provider ja legal ist. Die Provider kannst du auch nicht verpflichten, den Domainumzug mitzuteilen…
und was, wenn der Rechtetandler in Wulumba Walambi sitzt?
Den kannst Du zu gar nichts verpflichten.
Natürlich kannst Du ihn zu nichts verpflichten. Aber ein Rechtehändler kann damit Werbung macht, dass er die Namen auf die ihm bekannte Sperrung überprüft.
Stellen wir uns das mal vor… Eine gesperrte IP adresse
gesperrt in der BRD durch die „zentrale Sperrstelle“ (Wieder
so ein Verwaltungswasserkopf) wird neu vergeben, der
IP-Verwalter schickt jetzt eine Mitteilung an diese
Zentralstelle, die das überprüft (so wie ich unsere
Verwaltung kenne, dauert das)
Nein, darum geht es nicht. Es geht nur darum, dass der IP-Händler dies seinem Kunden mitteilt. Der kann dann die Adresse kaufen oder eben eine andere kaufen. Wenn die gesperrte Adresse frei wird, sollte er das dem „Sperrer“ mitteilen. Aber er muss natürlich nicht mit dem Verkaufen warten bis die wieder entsperrt ist. Nur solange kann er weniger für die Adresse nehmen.
Das geht ganz einfach. Letzlich könnte sich auch einfach eine Zentralstelle etablieren (durchaus privat), zu der all die „Sperrer“ weltweit ihre Sperrungen hinmailen. Kein Problem. Kein Aufwand.
Und, wie gesagt, was hilfts gegen hier illegale Seiten, wenn
die einfach die IP-Adresse wechseln? Das können die ganz
ausgezeichnet machen, weil der Inhalt bei ihrem Provider ja
legal ist. Die Provider kannst du auch nicht verpflichten, den
Domainumzug mitzuteilen…
Und was, wenn die andern da nicht Mitmachen?
Und was, wenn ich mich über einen Ausländischen provider einwähle, bei dem der Inhalt nicht illegal ist?
Alle Telefonleitungen auch gleich noch anzapfen?
Es gibt immer Mittel und Wege
Und, wie gesagt, was hilfts gegen hier illegale Seiten, wenn
die einfach die IP-Adresse wechseln? Das können die ganz
ausgezeichnet machen, weil der Inhalt bei ihrem Provider ja
legal ist. Die Provider kannst du auch nicht verpflichten, den
Domainumzug mitzuteilen…
Warum nicht? Natürlich kannst Du das.
Und wenn der Provider in Wulumba Walambi sitzt???
Ich kann wohl kaum Deutsches Recht in Hinterhindustani durchsetzen? und das es zu einem internationalen gültigen Regelung in dieser Frage kommt, dürfte wohl SEHR unwahrscheinlich sein
Oder gleich alle Sperren, die nicht mitmachen?
Schöne neue Überwachungswelt…
Nur damit keine „illegalen“ Seiten mehr aufgerufen werden können (wer entscheidet das überhaupt, jede Sperre benötigt einen Gerichtsentscheid!) das Netz einschränken?
ich kann auch gleich meine ganze Briefpost bei der Kontrollstelle abliefern, blos damit ich ja keine illegale Post bekomme…
das ist ja noch krasser wie das echelon-system
aber es ist ja alles nur zu unserem besten…
Willkommen in der „Schönen neuen Welt…“
Zudem ist das Verbreiten von bestimmten rechtsradikalen oder
nazistischen Publikationen verboten, somit ist hier von Zensur
nicht zu sprechen, sondern von der durchführung des Verbotes.
Nein, eben nicht. Ich finde sogar, dass durch diese äußerst kurzsichtige, technisch von mittelmäßig mit Computerkentnissen gesegneten Menschen simpel zu umgehende, daher durchaus als „schwachsinnig“ zu bezeichnende Aktion die Rechtsradikalen indirekt gefödert werden.
So kann sich der aufgeklärte, mündige Bürger nämlich kein vollständiges Bild mehr von der Verbreitung dieser hirnlosen, braunen Spinner machen. Ihm wird ein sauberes Netz vorgegaukelt, dass es in Wirklichkeit gar nicht gibt.
Von der Durchsetzung eines Verbotes kann daher keine Rede sein. Dadurch, den Bürgern die Augen zu verbinden, verschwindet doch das Problem nicht!
hallo microdigi
ich bin gegen jede art vonm Zensur. Ob gegen rechts oder links oder oben oder unten…
Die meinungen, was vertboten gehört, ändert sich permanent. Vor einer Genaration waren es die Kommunistzenerlasse (Gesinnungsschnüffelei), heute wird das gleiche mit den Rechten gemacht. Was ist es morgen und übermorgen?
Irgendwann ist man so weit, dass man jedem, der zu denken versucht das Hirn rausoperiert.
Dem Staat wäre ein folgsamer, immer nickender, braver steuerzahlendert Bürger am liebsten.
Eine Zensur ist die krankheit an den Symptomen zu heilen. Die Wurzeln bleiben. Haben die Politiker Angst, vor dem politischen Gegner nicht bestehen zu können? Die Demokratie ist eine Regierungsform des Denkens. Das „Kopfab“- Handeln passt besser zur Diktatur und zur Monarchie (was das gleiche ist).
grüße
Raimund
Und, wie gesagt, was hilfts gegen hier illegale Seiten, wenn
die einfach die IP-Adresse wechseln? Das können die ganz
ausgezeichnet machen, weil der Inhalt bei ihrem Provider ja
legal ist. Die Provider kannst du auch nicht verpflichten, den
Domainumzug mitzuteilen…
Warum nicht? Natürlich kannst Du das.
Und wenn der Provider in Wulumba Walambi sitzt???
Noch einmal, das ist kein Problem. Man kann ein Zertifikat etablieren, das aussagt, dass der Provider die Sperrung einer IP-Adresse - soweit sie ihm bekannt ist (und fürs Bekanntmachen kann man eine Seite einrichten, die diese Sperrungen sammelt) - dem Kunden mitteilt. Wenn man sich dann einen Provider aussucht, der dieses Zertifikat nicht führt, ist man selbst schuld, wenn man einen Namen kauft, der in einigen Bereichen gesperrt ist.
Ich kann wohl kaum Deutsches Recht in Hinterhindustani
durchsetzen? und das es zu einem internationalen gültigen
Regelung in dieser Frage kommt, dürfte wohl SEHR
unwahrscheinlich sein
Warum? Es gibt den Drang Seiten zu sperren in nahezu allen Industrie- (auch den USA) und vielen Entwicklungsländern. Warum sollte es dann nicht ein solches Zertifikat geben?
Übrigens: ich habe mich bislang noch gar nicht dazu geäußert, ob ich diese Sperrung von Nazi-Seiten gut finde oder nicht. Ich sage nur, dass dieser „Kollateralschaden“, den Du eingebracht hast, kein wirkliches Problem darstellt. Allenfalls für eine Übergangszeit. Aber das ist lösbar.
So kann sich der aufgeklärte, mündige Bürger nämlich kein
vollständiges Bild mehr von der Verbreitung dieser hirnlosen,
braunen Spinner machen. Ihm wird ein sauberes Netz
vorgegaukelt, dass es in Wirklichkeit gar nicht gibt.
>>> so sehe ich das auch. und deswegen auch mein protest.
Von der Durchsetzung eines Verbotes kann daher keine Rede
sein. Dadurch, den Bürgern die Augen zu verbinden,
verschwindet doch das Problem nicht!
nicht ganz; sondern sogar:
dadurch koennte ja eine situation entstehen,
in der nun mit einer ‚folge‘-verfuegung und einer weiteren
‚zwangsweise noetigen folgeverfuegung‘ usw usw usw immer weitere abkapselungen vorgenommen werden.
und irgendwann wundert sich der deutsche, dass es im ausland
eine ganz andere information gibt. eine, die er nie gehoert hat.
und die er eigentlich auch garnicht hoeren moechte (ueber sich).
man beachte auch! dass sich hier auf einen beschluss bezogen wird, der vor einigen jahre bereits (in aller stille?)gefasst wurde, und den ES JETZT ZU ERFUELLEN GIBT; DENN ES IST JA VOM VOLK SO GEWOLLT WORDEN.
HIER WERDEN BEREITS DIE GEGEBENHEITEN (erstmalig?) UMGEKEHRT.
und nun MUSS dieser beschluss ganz legal auch durchgesetzt werden; denn andererseits macht sich die behoerde schuldig,
den willen des volkes nicht auch durchzusetzen.
DAS IST ES WAS MICH AN DER KUTSCHE AUCH AERGERT.
wie war das vor 10? jahren mit dem gesetz zum ‚lauschangriff‘?
Gruß - digi
merke: es gibt nichts neues unter der sonne.