NT4: Freigaben-Timeout?

Hallo,

ich habe folgendes Problem: auf einem NT4-Rechner sind ein paar Verzeichnisse für den Zugriff übers Netzwerk freigegeben; diese sind passwortgeschützt. Um die Freigabe mit UNC-Pfaden nutzen zu können, wird auf dem darauf zugreifenden Rechner net use verwendet:

net use \\servername\freigabename /user:username kennwort

Daraufhin können aus dem Client die Resourcen benutzt werden: \servername\freigabename\datei1, usw.

Mein Problem ist: wenn die Resourcen eine Weile nicht genutz werden, sprich wenn keine Daten über die Leitung gehen, „verfällt“ dei Freigabe. Ich muß sie also mit net use /delete löschen und neu anlegen.

Meine Frage: Wo und wie kann ich dieses Timeout-Verhalten einstellen? Wie kann ich es z.B. komplett abschalten, so daß ich z.B. den ganzen Tag über die Freigabe verfügen kann?

Gruß

Sancho

Meine Frage: Wo und wie kann ich dieses Timeout-Verhalten
einstellen? Wie kann ich es z.B. komplett abschalten, so daß
ich z.B. den ganzen Tag über die Freigabe verfügen kann?

Aus dem Bauch raus: NT4-Server statt Client installieren. Wenn’s schon eine Server sein sollte, dann Domänenkonzept einsetzen.

Gruss,
Schorsch

Hi,

Aus dem Bauch raus: NT4-Server statt Client installieren.
Wenn’s schon eine Server sein sollte, dann Domänenkonzept
einsetzen.

OK - ließe sich machen. Aber gib mir mal ein Stichwort, wonach muß ich in der Doku suchen?

Sprich: nachdem ich NT4 Server drauf hätte, wie würde ich es da einstellen?

Gruß

Sancho

Hallo Sancho,

Aus dem Bauch raus: NT4-Server statt Client installieren.
Wenn’s schon eine Server sein sollte, dann Domänenkonzept
einsetzen.

OK - ließe sich machen. Aber gib mir mal ein Stichwort, wonach
muß ich in der Doku suchen?

Sprich: nachdem ich NT4 Server drauf hätte, wie würde ich es
da einstellen?

Da wäre eigentlich nicht mehr so viel zu tun. Ich vermute, dass dein Problem damit zusammenhängt, dass die NT-Workstation nur eine geringe Anzahl von max. 10 Clients zulässt. Möglicherweise werden die Verbindungen bei Inaktivität also unterbrochen, um evtl. Neuankömmlingen auch eine Chance zu geben. Der NT-Server hingegen hält die Verbindung selbst nach Verbindungsabbrüchen im Netzwerk aufrecht. Allerdings benötigst du hier neben der Serverlizenz für jeden Client noch eine CAL, eine Client Access Lizenz (kann bei grösseren Netzen gut ins Geld gehen).

Wenn du aber einen schon einen Server kaufst, solltest du gleich ein Domänenkonzept aufzusetzen, welches dir nicht nur die Rumhampeleien mit net use und Passwort ersetzt. Dann wäre es aber auch gar nicht dumm, entweder ein bisschen mehr Geld auszugeben, und gleich w2k-Server einzusetzen, oder das Geld für die CALs zu sparen, und für die Kosten der Serverlizenz einen Linux-Fachmann zu engagieren, der mit dir zusammen eine Samba-Domäne aufsetzt.

HTH,
Schorsch

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Hallo Schorsch,

Ich vermute,dass dein Problem damit zusammenhängt, dass die
NT-Workstation nur eine geringe Anzahl von max. 10 Clients
zulässt.

schätze ich auch. Wird die Verbindung nämlich nicht für einen anderen Client gebraucht, gibt es so auch bei der Workstation(Professional)-Version eine Art „schnelle Wiederherstellung“, die nur unmerklich verzögert. Dann wird die Verbindung von inaktiv zu aktiv, ohne Login-Infos erneut angeben zu müssen.
Hier wird auch das Verlängern der Aktivitätsdauer nichts bringen, die mit

net config server /autodisconnect:Anz.Minuten

einstellbar ist.

In der Regel stellt man diese Zeit geringer als 15 Minuten ein (Standardwert), wenn’s knapp mit den Resourcen wird; dann muß aber die eigene Win-Anmeldung auch auf dem „Server“ funktionieren, sonst gibt’s ständig Login-Prompts.

Grüsse
Clemens

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Hi,

Ich vermute,dass dein Problem damit zusammenhängt, dass die
NT-Workstation nur eine geringe Anzahl von max. 10 Clients
zulässt.

schätze ich auch. Wird die Verbindung nämlich nicht für einen
anderen Client gebraucht, gibt es so auch bei der
Workstation(Professional)-Version eine Art „schnelle
Wiederherstellung“, die nur unmerklich verzögert. Dann wird
die Verbindung von inaktiv zu aktiv, ohne Login-Infos erneut
angeben zu müssen.

Das klingt nachvollziehbar, Danke euch beiden.

Hier wird auch das Verlängern der Aktivitätsdauer nichts
bringen, die mit

net config server /autodisconnect:Anz.Minuten

einstellbar ist.

Hmmm. Das habe ich nicht kapiert. Warum nicht? Hätte ich damit nicht einen Hebel, um z.B. mit 1440 Minuten den ganzen Tag verfügbar zu bleiben?

Der Hintergrund ist der: die Freigabe sitzt auf einer Kasse, die unter NT4 Workstation arbeitet. Die Kassenabschlüsse von verschiedenen Kassen werden von einer Software auf dem Kassenbüro durchgeführt; der hier sitzende PC holt sich über die Freigaben die Daten.

Prinzipiell könnte man die Kassen auf NT Server umstellen, aber die Hard- und Software sind darauf nicht abgestimmt. Samba ist aus dem gleichen Grund ausgeschlossen.

Habt ihr eine Idee?

Gruß

Sancho

Der Hintergrund ist der: die Freigabe sitzt auf einer Kasse,
die unter NT4 Workstation arbeitet. Die Kassenabschlüsse von
verschiedenen Kassen werden von einer Software auf dem
Kassenbüro durchgeführt; der hier sitzende PC holt sich über
die Freigaben die Daten.

ok, du hast kassen die unter nt4 laufen. ich denke dann mal das der Kassencomputer auch unter nt4 läuft ?

ok, sagen wir mal, du kannst 20 netzlaufwerke verbinden (mit LW- Buchstaben) meine erfahrung ist, wenn man dann auf eine datei in dem LW zugreift, dann wird die Verbindung reaktiviert. somit könntest du dir das „net use“ schon mal sparen. ansonsten, wenn es nur ein wiederholender Copyjob ist (der per .cmd Datei läuft und über at aktiviert wird ?) dann kannst du ja auch immer am ende gleich die verbindung kappe und beim aufruf wieder verbinden.

Was das Domänenmodell angeht, man kann ja auch einen eigenen Rechner hinstellen auf dem einen Domänencontroller installieren und dann darüber die Benutzerverwaltung machen. der Vorteil wäre das man dem „user“ des Kassenbürocomputerprogramms Zugriffsrechte auf den Kassencomputern zuweist und man sich dadurch die „Verbinden als“ geschichte sparen kann. dann könnte man einfach mit
robocopy \kasse1\freigabe C:\ Kassenauzug.datei /Z (oder so)
die datei kopieren ohne ein laufwerk zu verbinden

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Hi,

ok, du hast kassen die unter nt4 laufen. ich denke dann mal
das der Kassencomputer auch unter nt4 läuft ?

Das ist auch der Fall, aber die meisten laufen unter Win2k.

ok, sagen wir mal, du kannst 20 netzlaufwerke verbinden (mit
LW- Buchstaben) meine erfahrung ist, wenn man dann auf eine
datei in dem LW zugreift, dann wird die Verbindung
reaktiviert.

Das ist gerade das Problem: da wir mehr Kassen als Buchstaben haben, können wir sie nicht als Laufwerke verbinden.

somit könntest du dir das „net use“ schon mal
sparen. ansonsten, wenn es nur ein wiederholender Copyjob ist
(der per .cmd Datei läuft und über at aktiviert wird ?) dann
kannst du ja auch immer am ende gleich die verbindung kappe
und beim aufruf wieder verbinden.

Nein, das ist eine Software, die auf Verzeichnisse gepolt ist, d.h. sie holt in regelmäßigen Abständen Dateien aus vorgegebenen Pfaden. Man müßte in diese Software eingreifen, dann könnte man z.B. erst das Laufwerk verbinden und dann die Daten holen, aber das geht leider nicht.

Was das Domänenmodell angeht, man kann ja auch einen eigenen
Rechner hinstellen auf dem einen Domänencontroller
installieren und dann darüber die Benutzerverwaltung machen.
der Vorteil wäre das man dem „user“ des
Kassenbürocomputerprogramms Zugriffsrechte auf den
Kassencomputern zuweist und man sich dadurch die „Verbinden
als“ geschichte sparen kann. dann könnte man einfach mit
robocopy \kasse1\freigabe C:\
Kassenauzug.datei /Z (oder so)
die datei kopieren ohne ein laufwerk zu verbinden

Das ist ein guter Vorschlag. Ich werde prüfen, was sich da machne läßt!

Gruß

Sancho

Mit 'nem w2k-Server könntest du hier evtl auch das verteilte Dateisystem (distributed file system dfs) nutzen und dir die ganze Laufwerksverbinderei sparen. Die Kassenysteme bleiben dabei unangetastet.

Gruss,
Schorsch