Gibt es eigentlich Tempfühler die nicht mehr durch Wiederstände liniarisiert werden müßen.
Gibt es eigentlich Tempfühler die nicht mehr durch
Wiederstände liniarisiert werden müßen.
Hi Christoph,
das ist eine Frage des gewünschten Temperaturbereichs sowie des zulässigen Meßfehlers. Über einen größeren Bereich lineare Temperatursensoren wirst Du nicht finden, wobei die Linearisierung mit einem Serienwiderstand auch nur recht unvollkommen und zudem mit verminderter Empfindlichkeit verbunden ist.
Diabolus
lineare Temperaturfühler
gibt es.
-> z.B. AD592 und andere elektronische
Temperaturfühler.
Typischer Einsatzbereich -20…80°C.
Ansonsten sind PT100 oder PT1000 relativ
linear.
Gruß Uwi
Gibt es eigentlich Tempfühler die nicht mehr durch
Wiederstände liniarisiert werden müßen.
Uwe, hast natürlich Recht, im Vergleich mit PTC’s und NTC’s sind Sensoren wie der genannte AD592 oder Thermoelemente wie PT100 „relativ linear“. Zumindest bewegt sich die Nichtlinearität in der Größenordnung anderer Meßfehler, z. B. durch schlechten Wärmeübergang von der Meßstelle zum Sensor oder Beeinflussung der Meßstellentemperatur durch den Sensor.
Aber streng lineare Temperatursensoren sind mir zumindest nicht bekannt, nicht einmal Sensoren mit einem konstanten und linearen Temperaturkoeffizienten. Aber möglicherweise ist das alles in diesem Zusammenhang und im Sinne des Fragestellers nur Krümelkac*´"/&.
Nix für ungut
Diabolus
niemand und nichts ist Vollkommen ? o.T.
Uwi
Gibt es eigentlich Tempfühler die nicht mehr durch
Wiederstände liniarisiert werden müßen.
Vermutlich nicht mehr lange, denn heutzutage ist es wesentlich einfacher, die Kallibrierung und Linearisierung von einem Prozessor durchführen zu lassen. Mit einem Linearisierungspolynom läßt sich so jede noch so krumme Sensorkennlinie begradigen. Also keine rosigen Zukunftsaussichten für lineare Temperatursensoren mit Analogausgang, die ohnehin nur einen begrenzten Temperaturbereich haben und vergleichsweise teuer sind.
Jörg
einfacher, die Kallibrierung und Linearisierung von einem
Prozessor durchführen zu lassen. Mit einem
Linearisierungspolynom läßt sich so jede noch so krumme
Sensorkennlinie begradigen.
Wo bekomme ich so einen Prozessor her.
Wie realisiere ich so einen Polynom.
Was brauche ich noch so um den Prozessor zu versorgen ??
Gibt es da irgend welches Wissen im Internet ???
einfacher, die Kallibrierung und Linearisierung von einem
Prozessor durchführen zu lassen. Mit einem
Linearisierungspolynom läßt sich so jede noch so krumme
Sensorkennlinie begradigen.Wo bekomme ich so einen Prozessor her.
Da gibt es eine Unmenge an Herstellern und Vertreibern von Mikrokontrollern. Sehr beliebt sind z.B. die PIC-Mikrokontroller von Microchip.
Wie realisiere ich so einen Polynom.
im einfachsten Fall quadriert man den Meßwert und addiert das Quadrat zum Meßwert. Vor das Quadrat setzt man noch einen Faktor, der, je nach Krümmungsrichtung der Sensorkennlinie, positiv oder negativ sein muß und dessen Betrag davon abhängig ist, wie stark korrigiert werden muß. Bei höherer Anforderung an die Genauigkeit und/oder besonders Krummmen Kennlinien müssen u.U. Polynome höheren Grades benutzt werden.
Was brauche ich noch so um den Prozessor zu versorgen ??
Es gibt schon 8-Beinige PIC-Prozessoren mit eingebautem Oszillator und Parameter-EEPROM. Soweit ich weiss, auch mit eingebautem ADC. Für höhere Genauigkeitsanforderungen sollte man aber einen externen ADC verwenden. Normalerweise kommen solche Systeme mit einfachen Versorgungsspannungen von 3,3…5 Volt aus.
Gibt es da irgend welches Wissen im Internet ???
Auf jeden Fall die Applikationsschriften der Hersteller. Z.B. ADCs von Analog Devices oder Maxim bzw. PICs von Microchip. Da mußt Du einfach mal nachsehen. Oder auch hier: www.questlink.com
Jörg