Bei der Installation kam dann die Frage, ob ich eine FAT32 oder eine NTFS Festplatte haben möchte.
Ich hab’s erstmal bei FAT32 gelassen und das System läuft auch ganz gut (immerhin besser als Win98).
Ich benutze einen 200 MHz Pentium I MMX mit 48 MB RAM (noch im AT-Gehäuse).
Die Festplatte ist 20 GB gross, 8 GB davon sind als Laufwerk C: für das Betriebssystem partitioniert.
Würde es etwas bringen das Laufwerk auf NTFS umzustellen?
Oder packt der Rechner das nicht?
Würde es etwas bringen das Laufwerk auf NTFS umzustellen?
Definitiv. NTFS ist um Längen stabiler, zuverlässiger und effizienter als FAT32. Ausserdem bietet es diverse Features (Index-Erstellung, Verschlüsselung auf Dateiebene…), wobei man die vielleicht privat wenig braucht.
Oder packt der Rechner das nicht?
Dem Rechner ist das egal. Das funktioniert auch mit einem 166er locker. Das einzige, was man bei NTFS als Einschränkung oder ggf. Nachteil nennen muss, ist folgendes: Falls auf dem selben Rechner noch ein anderes Windows aus der 9x-Serie (z.B. Win98SE) installiert werden soll, so kann dieses von Haus aus nicht auf NTFS-Partitionen zugreifen.
BTW: Ich habe einen Pentium Pro 200 seit längerem unter Windows 2000 Server laufen. Mit NTFS. Und das klappt erste Sahne.
Noch stabiler?
Bin ja schon begeistert, weil ich bisher noch keinen einzigen Absturz hatte (was bei Win98 irgendwie oft vorkam).
Falls auf dem
selben Rechner noch ein anderes Windows aus der 9x-Serie (z.B.
Win98SE) installiert werden soll, so kann dieses von Haus aus
nicht auf NTFS-Partitionen zugreifen.
Ich denke nicht, dass ich wieder irgendwas von der 9x-Serie installieren werde.
Deswegen wäre das okay.
Allerdings habe ich auf der Festplatte 3 Partitionen.
Müssen die dann alle auf NTFS umgestellt werden?
BTW: Ich habe einen Pentium Pro 200 seit längerem unter
Windows 2000 Server laufen. Mit NTFS. Und das klappt erste
Sahne.
Noch stabiler?
Bin ja schon begeistert, weil ich bisher noch keinen einzigen
Absturz hatte (was bei Win98 irgendwie oft vorkam).
Wir reden hier nicht vom Betriebssystem insgesamt, sondern nur vom Dateisystem. Windows 2000 kann auch abstürzen, egal ob FAT oder NTFS. Das liegt meist an anderen Sachen.
Ich sprach da andere Aspekte an: FAT32 kann zwar grundsätzlich Partitionen bis 4 Terabyte (oder so) ansprechen. Dennoch hat sich in der Praxis gezeigt, dass bei Partitionen ab etwa 8GB Grösse eher Probleme auftreten. Und wenn der Rechner wirklich mal komplett abstürzt oder so, ist standardmässig Scandisk beim nächsten Start angesagt.
Anders NTFS. Es kann auch mit grossen Partitionen locker umgehen, die Clustergrösse ist ebenfalls besser (bessere Ausnutzung der Kapazität, weniger Verlust). Und wenn mal das System komplett abstürzt, brauchts keinen Scandisk. Denn NTFS gehört zur Familie der ‚Journaling File Systems‘. Diese Dateisysteme verkraften Abstürze besser, es gehen weniger Daten verloren.
Mit FAT32 fragmentieren die Partitionen auch stärker bzw. schneller als mit NTFS.
Deswegen wäre das okay.
Ich wollte es nur gesagt haben.
Allerdings habe ich auf der Festplatte 3 Partitionen.
Müssen die dann alle auf NTFS umgestellt werden?
Nein. Du kannst nach Lust und Laune einrichten. Etwa eine NTFS- und zwei FAT-Partitionen. Windows 2000 (NT 4 und XP auch) bringt ein Tool mit, mit dem man eine Partition nachträglich ohne Dateiverlust von FAT in NTFS umwandeln kann. Es nennt sich ‚convert‘ und wird über die Kommandozeile bedient. Allerdings geht diese Konvertierung nur in eine Richtung (FAT -> NTFS).
Einfach mal in der Kommandozeile ‚convert /?‘ eingeben, und Du siehst die nötigen und möglichen Parameter.