Es isz zum verzweifeln. Wollte mal eben jemandem bei den Hausaufgaben helfen und schon bin ich selber am schwitzen
Ich soll die Nullstellen folgender Funktion bestimmen:
f(x) = 1 + sin(kx)
Eine Nullstelle bekomme ich bei
x1=-Pi/(2k)
Die Periodizität der Sinusfunktion ist mir zwar bewusst, wie bekomme ich jedoch mathematisch die anderen Nullstellen heraus. Für k=1 wäre die die anderen Nullstellen x2(n)=n*2Pi-Pi/2.
So weit, so gut. Wie kann ich aber allgemein alle Nullstellen der Funktion f(x) ausdrücken? Wenn mir jemand den Weg aufzeigen könnte, wäre ich sehr dankbar.
Ich soll die Nullstellen folgender Funktion bestimmen:
f(x) = 1 + sin(kx)
jede dieser Funktionen hat eine Nullstelle bei -Pi/(2k) und die Nullstellen folgen im Abstand 2 pi/k aufeinander. Die Menge aller Nullstellen kannst Du folglich so spezifizieren:
die Nullstellen folgen im Abstand 2 pi/k aufeinander.
Wie kommst Du auf den Ausdruck „2Pi/k“?
angenommen, Du hast irgendeine Funktion f(x). Diese Funktion möge drei Nullstellen haben, und zwar bei x = -4, x = 5.3 und x = 9.8.
Nun gebe ich Dir eine zweite Funktion g(x). Sie unterscheidet sich von der obigen Funktion f(x) nur dadurch, daß überall dort, wo im f-Term ein „x“ steht, im g-Term dort „12 x“ steht. Das heißt, Du könntest den g-Term aus dem f-Term gewinnen, indem Du alle 29 „x“, die im f-Term auftreten, ausradierst, und „12 x“ in die Lücke schreibst (und noch gegebenenfalls Klammern drum setzt).
Mathematisch ausgedrückt: g(x) = f(12 x).
Frage: Wo hat die Funktion g(x) Nullstellen?
Die Antwort kannst Du sofort geben: g(x) hat Nullstellen bei x = -4/12, x = 5.3/12 und x = 9.8/12! Den Grund dafür erkennst Du, wenn Du Dir die Graphen von f(x) und g(x) plotten würdest: der Graph von g(x) sieht genauso aus wie der von f(x), er ist bloß um das 12-fache in x-Richtung „zusammengequetscht“! Und mit dem Graphen quetschen sich natürlich auch alle Nullstellen um das 12-fache zusammen.
Allgemein gilt: Wenn f(x) eine Nullstelle bei x0 hat, dann hat die Funktion f(a x) eine Nullstelle bei x0/a.
Angewendet auf Deinen Sinus: Da 1+sin(x) Nullstellen hat bei -pi/2 + z 2 pi, hat 1+sin(k x) Nullstellen bei (-pi/2 + z 2 pi)/k. Das ist alles.