Deine Rechnung ist, glaube ich, nicht ganz richtig. Die meiner Meinung nach richtige Formel lautet:
d = alpha/A
d gibt an, wie nahe zwei Punkte auf dem Objekt unter dem Mikroskop höchstens beieinander liegen dürfen, damit man sie noch getrennt sehen kann. Eigentlich bezeichnet man als Auflösungsvermögen übrigens nicht die Größe d, sondern ihren *Kehrwert*, also 1/d.
Da die numerische Apertur A einheitenlos ist und alpha eine Länge ist, hat auch d die Einheit einer Länge, Sie wird üblicher- weise in um (= Mikrometer) oder nm (= Nanometer) angegeben.
Teil b) geht natürlich genauso. Ergebnis: d = 0.8 um.
Je größer die numerische Apertur A ist, desto kleiner ist d und desto besser löst das Mikroskop auf.
Ein Hinweis noch: Du hast in Deinem Posting vorgerechnet: „0.25/400 = 1600“.
Und das ist falsch, denn 0.25/400=0.000625=1/1600!.
Du hast also - ich vermute, im Kopf - statt 0.25/400 den Bruch 400/0.25 ausgerechnet, was der Kopf viel lieber tut, weil man statt durch 0.25 zu teilen genausogut mit 4 malnehmen kann. Und schon hat man sich einen Struddelfehler eingehandelt. Also Vorsicht: Bei solchen Kopfrechenaktionen kann man gar nicht genug aufpassen!