Hi
Zu Camilla:
Stimmt, der Artikel von Heinrich ist traurig, weil die
Deutschen so wenig Kinder kriegen.
Ich weiß aber nicht, was an dem Artikel ausländerfeindlich
sein soll. Naja, wahrscheinlich soll mit Biegen und Brechen
mit einem Totschlagargument ein Beitrag mit einem für Dich
unliebsamen Inhalt verunglimpft werden. Zeugt auch nicht
gerade von Toleranz…
Die subkutane Verbindung zwischen Islam und Gegnerschaft zur
freiheitlichen Gesellschaft…
hat einfach ein gewisses Geschmäckle (auf hochdeutsch:
Stinkt!)
„Gschmäckle“ verstehe ich schon 
Es gibt hier auch des Süddeutschen Patois eher wenig mächtige
User 
Naja, die Spraches des Stammes, aus denen Dichter und Denker wie Schiller, Hölderlin, Benz & Co. entsprungen sind, sollte man schon verstehen 
Diese Verbindung kommt zwar nicht von mir, allerdings gibt es
in der Tat deutliche Gegensätze zwischen der FDGO und streng
ausgelegtem Islam.
Nun, es gibt auch deutliche Gegensätze zwischen stren
ausgelegtem Christentum und der FDGO… Sprich, alleine die
Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft sagt gar nichts
über die Verfassungstreue aus.
Ich kann mir schon vorstellen, daß es auch bei uns fundamentalistische Christen gibt, allerdings habe ich noch keine solche Gruppierung in den letzten 12 Verfassungsschutzberichte gefunden. Offensichtlich spielen diese keine Rolle, deshalb habe ich sie nicht erwähnt. Streng genommen müßte auch die königstreue Partei in Bayern verboten werden, wenn ich das richtig beurteile, aber das wäre wohl ein zu großer Aufwand bei fraglichem Nutzen. Und auch wenn es solche Verfassungsfeinde gibt, so sind dies eben schon Deutsche, da sollten wir nicht noch problematische Personen einbürgern.
Ich
finde es nicht schön, wenn eingebürgerte Deutsche (i.S.d. GG)
z.B. bei Fußballspielen trotzdem die türkische Flagge
schwenken.
Warum sollten sie nicht? Ist einer kein Münchner, wenn er
nicht für Bayern oder 1860 ist? das ist ein Quatschargument.
Ich sehe deutliche Unterschiede zwischen einer
Staatsangehörigkeit und einer Zuneigung zu einem Verein.
Insofern ist es kein "Quatsch"argument.
Wodurch unterscheidet sich die Unterstützung der Deutschen
Nationalmannschaft von der Unterstützung eines
„Heimatvereines“?
Aber ich sehe deinem Punkt… Es geht um die „Identifikation
mit Deutschland“… nun, wie will man das messen.
Sprache lernen, OK
FDGO anerkennen, OK
Aber sich mit D identifizieren… Da hab ja ich schon manchmal
Probleme *g*
Mir steht beispielsweise der Durchschnittliche Österreicher
näher als ein Nordlicht. Tut mir leid, aber meine
„Identifikation“ mit Deutschland ist schwächer als die mit
manch anderer Politisch-Gesellschaftlichen Struktur. Hängt
aber möglicherweise damit zusammen, dass ich zwangsläufig
(berufsbedingt) internationaler ausgerichtet bin.
Bin ich deswegen ein „schlechter Deutscher?“
Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, wie patriotisch man ist.
Ich kann aber nicht nachvollziehen, daß man weniger Zugehörigkeitsgefühl entwickelt, wenn man beruflich international ausgerichtet ist. Bei mir ging da nix verloren, obwohl ich auch schon beruflich im Ausland war oder in nahezu allen Bundesländern. Ich behaupte, das Zusammengehörigkeitsgefühl wird dadurch eher noch gestärkt.
Zu Multikulti ist nur zu sagen: Deutschland ist eine
multikulturelle Gesellschaft aus Bayern, Schwaben, Badenern,
Franken, Hessen, Thüringern, Sachsen, Rheinländern, Berlinern,
Brandenburgern, Sorben, Dänen, Friesen,
udwasauchimmernochrumschwirrt. Alle mit ihren eigenen
„Ritualen“, Spezialitäten, und sonstigen Absonderlichkeiten.
Was ist denn der "gemeinsame Deutsche Nenner… etwas, was
ganz speziell „DEUTSCH“ ist.
(Die Sprache ist es nicht… sie wird auch in A, CH, Dänemark,
in Luxemburg, Lichtenstein, Frankreich und Belgien
gesprochen… und in Namibia…)
Natürlich hat haben die Leute in allen Regionen ihre Besonderheiten, aber es sind innerdeutsche Eigenarten. Der gemeinsame Nenner ist eben Deutschland als Nation. Ich halte es da wiederum mit dem GG: In der alten Präambel gab es die Formulierung „…das deutsche Volk, vereint in seinen Stämmen…“. Klar, wenn ein Bayer, Schwabe oder Hesse in Berlin ist, fühlt sich wohl jeder seiner Stammeszugehörigkeit entsprechend, aber in Frankreich oder in der Schweiz fühlt man sich in erster Linie als Deutscher. In den USA oder in Tunesien bleibt es dann dabei, und man sagt nicht, man sei Europäer. (Vorangegeangene Beispiele sind jedoch von mir nicht empirisch erhoben worden- geben aber nicht nur meine Erfahrung wieder.)
Ich möchte nur dezent darauf Hinweisen, dass alle menschen zur
Art Homo Sapiens gehören… und nachdem bis dato noch kein
„Deutsch“-Gen entdeckt wurde, halte ich jegliche Argumentation
in dieser Richtung für sachlich inkorrekt.
Im Übrigen sehr sinnige Aussage: Menschen gehören zur Art
Mensch. Dennoch nicht inkorrekt 
Ergo ist der Vergleich unterschiedlicher Staatsangehörigkeiten
und Nationalitäten mit Unterschiedlichen Tierarten (!)
sachlich inkorrekt und sollte nicht verwendet werden, da
irreführend. 
Ich glaube, die „Genetische Nationalitätszugehörigkeit“ (im
rein biologischen Sinne) ist seit 60 Yahren auf der Müllhalde
der pseudowissenschaftlichen Idiotien deponiert worden…
Ich glaube, da hast Du mich falsch verstanden:
Ich fand es zunächst unsinnig, daß Du schreibst: Mensch gehört zu der Art Mensch. Mit dem anderen Satz (…nicht inkorrekt) bezog ich mich auf die Mensch=Mensch-Aussage; nicht auf irgendwelche lächerliche Genetik-Aussagen bzgl. Nationalität. (Im Übrigen finde ich es auch aberwitzig, daß gerade Hitler was von einer überlegenen „arischen Rasse“ gebrabbelt hat.)
Hoffe, das kam jetzt klar rüber.
Gruß
Mike
Gruß
Cali