du hast Recht.
Aber: ich hab meine Kinder vor ein paar Jahren im
Sommer mit der AWO in eine Freizeit geschickt.
War einer meiner groessten ERziehungsfehler.
Meine Jungs weigern sich seither auch nur ueber
Jugendfreizeiten zu reden, weil ihre Erfahrungen
so besch… waren.
Die Betreuer waren extrem jung (der Leiter war keine 23,
urspruenglich waren wir einem anderen Herrn vorgestellt
worden). Die Gruppe nicht faehig irgendwelche
anfallenden Probleme zu handhaben (in unserem Fall
gab es extreme rassistische Reaktionen auf meine
Kinder).
Ich bin vorsichtiger geworden. Oeffentlich ist
nicht unbedingt gut.
du glaubst doch nicht im Ernst, dass das BioBio Zeugs aus dem Plus kontrolliert biologisch angebaut ist, so wie die Lebensmittel, die man im Naturkostfachgeschäft kaufen kann.
Prima, die Werbung hat mal wieder erreicht, was sie wollte…
Gruß
Phoebe
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In München gibt es solche Angebote auch auf anderen Schienen
wie „offene Kinder- und Jugendarbeit“ für weniger Geld. Von
daher dürfte es schon eine Statussache sei, daß auf der
kommerziellen Schiene in Haidhausen zu buchen.
„Kommerziell“ scheinst Du extrem negativ zu belegen. Warum eigentlich? Die Angebote der öffentlichen Hand sind einereits so billig, weil sie von unser aller Steuergeld bezahlt werden (so wir denn Steuern zahlen) und andererseits weil angesichts knapper werdender kommunaler Einnahmen die Personalschlüssel in diesem Bereich ständig weiter runter gefahren werden müssen.
Jetzt können sich ausgebildete, aber mangels öffentlich-rechtlicher Stellenangebote leider arbeitslose Fachleute einerseits in die Schmollwinkel verziehen und auf unser aller Kosten ALGII beziehen, oder aber den durchaus riskanten Sprung in die Selbständigkeit wagen und z.B. so ein Angebot wie das in der Sendung gezeigte aufbauen. Und dabei geht es dann ganz klar um marktwirtschaftliche Basics und Themen wie Angebot und Nachfrage. Und wenn die gute Dame am richtigen Standort dann das passende (und insbesondere passend bepreiste) Angebot macht und unter dem Strich damit über die Runden kommt, kann ich hieran nichts Falsches entdecken. Das eine solche Betreuung sicherlich sinnvoller ist, als die Kinder einfach „bewachen“ zu lassen, dürfte doch wohl außer Frage stehen.
du glaubst doch nicht im Ernst, dass das BioBio Zeugs aus dem
Plus kontrolliert biologisch angebaut ist, so wie die
Lebensmittel, die man im Naturkostfachgeschäft kaufen kann.
Prima, die Werbung hat mal wieder erreicht, was sie wollte…
Ich meine auf den BioBio Sachen ist dieses Bio Prüfzeichen drauf, welches die Qualität ( Anbau etc ) sichert.
Dafür, dass die junge Frau ja doch fast den ganzen Nachmittag
und frühen Abend mit den Kiddies beschäftigt war (schließlich
kamen zu den 3 Stunden noch die Abendessenzeit mit den Eltern
hinzu), finde ich im übrigen, dass sie da nicht gerade reich
mit wird. Ich habe mich ja eher gefragt, ob sich das für sie
rechnet.
Ich habe mich da ja eher gleich gefragt, ob sie damit auf
Dauer wird leben können:smile:…(bin halt auch selbstständig, da
sieht man Existenzgründerideen auch noch unter einem anderen
Blickwinkel:smile:)
So sehe ich das eben auch, und nicht: Die öffentlichen können das doch viel billiger! Der Stadtjugendamts-Skikurs ist auch billiger als entsprechende kommerzielle Angebote, dass da der Steuerzahler mitzahlt wird nur ungern gesehen. Und bei diesen Kursen kommen bis zu vier Stunden Anstehen hinzu.
und wie waer’s mit schlechten Erfahrungen mit
anderen (oeffentlichen) Anbietern?
ich kann da nur Positives berichten. Hin und wieder nahm ich alls Alleinerziehende diese Angebote in Anspruch und kann nicht ein einziges Negativerlebnis berichten. Nun nahm ich nicht spezifisch Kochkurse, aber doch Ferienangebote (z. B. Thementage, Inlineskater-Wettbewerb, Kinder- bzw. Jugenddisco) für preiswert an.
meine Erfahrung (aber nicht zu verallgemeinern):
bei privaten bin ich Kunde,
bei oeffentlichen bin ich oft nur Bittsteller.
Mal so: hast du darum gebeten? Vermutlich nicht. So etwas wird angeboten. Also bist du kein Bittsteller. Falls es dir zuwider ist, ein gutes Angebot anzunehmen…hm…schön dumm (was ich keinesfalls glaube, so ganz und gar nicht glaube *gg*) oder ausreichend Kohle sag ich mal :o). Verwerflich ist es nicht, sich nicht alles leisten zu können. Diese Angebote sind imho aus sozialpädagogischen Gründen absolut notwendig. Leider nutzen oft nur die Eltern diese Möglichkeiten für ihre Kinder, die engagiert genug sind, sich aus dem sozialen Sumpf aus eigenem „Vermögen“ zu retten. Daher empfinde ich die Erfahrung für deine Jungs ziemlich ungewöhnlich und übel, abartig einfach.
Vielleicht hatten sie auch nur das Empfinden weil sie (pardon) so sensibilisiert wurden.
Mal so: hast du darum gebeten? Vermutlich nicht. So etwas wird
angeboten. Also bist du kein Bittsteller.
Nein. Aber wenn man gesagt kriegt: „Ansprueche koennen Sie
hier natuerlich nicht stellen!“ dann weiss man, wo man dran ist.
Und btw ich habe nur nachgefragt, weil ich etwas nicht
verstanden hatte (es ging um Kurszeiten), nicht etwas
Ungewoehnliches verlangt.
Vielleicht hatten sie auch nur das Empfinden weil sie (pardon)
so sensibilisiert wurden.
Pardon- mildert die Unterstellung nicht ab. Wenn
meine Kinder von einigen anderen permanent als „Negerkuss“,
„Mohrenkopf“ und „Wollkopp“ gerufen werden, dann hat
das wenig mit der Sensibilisierung oder nicht von unserer
Seite zu tun. Im Uebrigen habe ich nciht das Verhalten
der anderen Kinder oder deren Eltern bemaengelt, sondern
die mangelnde Faehigkeit der Leiter einer Freizeit (die
immerhin fuer 50 Kinder verantwortlich waren) mit dieser
Situation umzugehen.