Nur eine Anmerkung - keine Frage

Heute nachmittag hörte ich im Rundfunk von der Pressesprecherin der Schufa den Ausdruck, bestimmte Anfragen könnten nicht „beauskunftet“ werden.

Ich habe dazu keine Fragen. Ich finde nur, daß dies ein Scheißwort ist und wollte Euch das mitteilen.

Gruß - Rolf

Wenn etwas beantwortet werden kann, dann kann etwas auch beauskunftet werden. Dies ist eine Antwort, die besternt werden kann.

Wenn etwas beantwortet werden kann, dann kann etwas auch
beauskunftet werden. Dies ist eine Antwort, die besternt
werden kann.

Es bleibt trotzdem ein Scheißwort!

Gruß - Rolf

Es bleibt trotzdem ein Scheißwort!

und zwar ebenso scheißig wie der „Verunfallte“!
Findet auch: Anette

Findet auch: Anette

besteuern

find ich auch

Es bleibt trotzdem ein Scheißwort!

Wohl wissend, dass es eine subjektive Meinung
ist: ich finde das auch.

Genauso weh in den Ohren tat mir kürzlich ein
Veterinär, der bezüglich Vogelgrippe wiederholt
sagte: «Diese Vögel werden beprobt.»
Der Nächste sagt dann wahrscheinlich: bekotprobt

Grüsse
Rolf

Natürlich kann man sich der Sprache mit der Goldwaage der Ästhetik und der Stimmgabel des Wohllaut nähern, Rolf.

Aber Sprache fragt oft nicht nach solchen Kriterien. Wenn du es nicht magst, brauchst du das Wort ja nicht zu verwenden.

Und gerade solche Beamtenausdrücke verweidet man ja wohlweislich im normalen Sprachgebrauch. Dass das Wort existiert, lässt aber seine Existenz gerechtfertig erscheinen. Irgendwo und irgenwie und irgendwann hat man es gebraucht. Sonst hätte man es ja nicht gebildet.
Und wenn mans nicht mehr braucht, verschwindet es auch wieder.

So urteilt die Sprachpragmatik.

Fritz

Hallo Rolf,

insbesondere im Beamtendeutsch gibt es viele solche Worte. Was mir gerade einfällt:

Arbeitslohn wird steuerechtlich versteuert - und sozialversicherungsrechtlich verbeitragt. Uff…

:o) Der Jens

Steuerpflichtige, Patienten, Antragsteller usw.

Heute nachmittag hörte ich im Rundfunk von der
Pressesprecherin der Schufa den Ausdruck, bestimmte Anfragen
könnten nicht „beauskunftet“ werden.

Ich habe dazu keine Fragen. Ich finde nur, daß dies ein
Scheißwort ist und wollte Euch das mitteilen.

Finde ich auch. Noch viel ätzender finde ich es allerdings, wie manche Berufsgruppen über Menschen sprechen. Ob das nun Ärzte sind, für die der Rolf nur „der Patient“ ist, oder das Finanzamt („Der Steuerpflichtige hat dies und das…“) oder sonstige Behörden, bei denen man mit „Sehr geehrter Antragsteller“ besprochen wird.

Ich meine, wenn die Leute untereinander so reden, ist es okay, aber sobald dies vor den Augen und Ohren des Betroffenen (auch so ein Wort) geschieht, finde ich es fürchterlich.

Gruß,

Malte

Finde ich auch. Noch viel ätzender finde ich es allerdings,
wie manche Berufsgruppen über Menschen sprechen. Ob das nun
Ärzte sind, für die der Rolf nur „der Patient“ ist, oder das

Krankenschwestern reden so, obwohl sie weder krank noch meine Schwestern sind.

Finde ich auch. Noch viel ätzender finde ich es allerdings,
wie manche Berufsgruppen über Menschen sprechen. Ob das nun
Ärzte sind, für die der Rolf nur „der Patient“ ist, oder das

Krankenschwestern reden so, obwohl sie weder krank noch meine
Schwestern sind.

Natürlich sind es Deine Schwestern (und Brüder) - im Geiste nämlich.
Gerade Du als Christenmensch und Papst solltest das eigentlich wissen.

Kritische Grüße,

Malte

Schlümmer geht ümmer
Moin, Rolf,

«Diese Vögel werden beprobt.»

Wein wird nicht mehr verkostet, das ist schon schlimm genug, sondern verprobt.

Gruß Ralf

Bitte was findest du denn an „verkosten“ schlimm? Langsam habe ich den Eindruck, du verurteilst [[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Rolf,

bestimmte Anfragen
könnten nicht „beauskunftet“ werden.

Ich habe dazu keine Fragen. Ich finde nur, daß dies ein
Scheißwort ist und wollte Euch das mitteilen.

ein Wort für Beamtete eben …

Gruß
Bolo2L

Hallo,

ein Wort für Beamtete eben …

Genauer gesagt: Für Verbeamtete. :wink:

Gruß,
Stefan

Das ist nicht lustig.