Nur Export/Händler ?

Hallo!

Warum steht bei einigen Gebrauchtwagen-Anzeigen die Bemerkung
„nur Export/Händler“ ???

Sind die Dinger Schrott???

Euer Dude

es geht um den ausschluss der gewährleistung–ist dem verkäufer zu risikoreich,die einjährige gewährleistungspflicht hier in D–die dinger sind nicht schrottreif.

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Hallo,

aus eigener Erfahrung:

Das ist eine Folge des „Verbraucherschutzes“.

Es handelt sich sehr oft um eigentlich sehr gute Ware, die aber sehr viele km drauf hat.
Wenn du ein Gewerbe anmeldest (irgendeins, nicht notwendigerweise KFZ-Gewerbe), dann kommst du an dieses Marktsegment leichter heran und kannst Geld sparen, ein wenig Ahnung vorausgesetzt.

Gruss,
TR

Hallo,

wie Hans der Bauer schon bemerkte, die 1-jährige Zwangsgewährleistung soll ausgeschlossen werden. Für richtig billige Autos (z.B. 900,-€) lohnt es sich einfach nicht, 1 Jahr Gewährleistung zu geben und dann nach 10 Monaten den Motor oder das Getriebe tauschen zu dürfen. Da verkauft man die Dinger halt gen Osten.

Mit freundlichen Grüßen
schubtil

Hallo,

Wenn du ein Gewerbe anmeldest (irgendeins, nicht
notwendigerweise KFZ-Gewerbe)

kürzlich las ich eine Erklärung eines Verkäufers, in welcher darauf hingewiesen wird, dass der Verkäufer nicht gesetzlich verpflichtet sei, die Wahrheitsmäßigkeit der Angaben des Käufers nachzuprüfen.

Daraus schließe ich, wenn’s denn stimmen sollte, dass dem gewerblichen Verkäufer hinsichtlich der Gewährleistung keine Verpflichtung entsteht, wenn er sie vertraglich ausschließt und der Käufer bestätigt, Gewerbetreibender zu sein (auch wenn diese Angabe eben einfach gelogen wäre).

Weiß darüber jemand bescheid? Wäre doch eine höchst elegante Möglichkeit, dieses unselige Verbraucher"schutz"gesetz zu umgehen?

Grüße
formica

Hi,

Daraus schließe ich, wenn’s denn stimmen sollte, dass dem
gewerblichen Verkäufer hinsichtlich der Gewährleistung keine
Verpflichtung entsteht, wenn er sie vertraglich ausschließt
und der Käufer bestätigt, Gewerbetreibender zu sein (auch wenn
diese Angabe eben einfach gelogen wäre).

Mir als Kunde ist es eigentlich egal, ob im Kaufvertrag steht, dass ich eine Tonne Metallschrott in Form eines Fahrzeuges kaufe oder aber unterschreibe, dass ich das Auto für den Export erwerbe. Ich habe beides schon mal gemacht.
Wenn der Preis niedrig genug ist, gehe ich das Risiko gern ein, dass das Auto auf dem Heimweg schlapp macht. Für nen Hunderter für ein Jahr TÜV geht man schon mal dieses Restrisiko ein. Mir als Kunde ist klar, dass es bei solchen Formulierungen nur um die Gewährleistung geht. Ob es für den Händler ein sicherer Weg ist weiss ich aber nicht, obwohl die Variante mit dem Schrott müsste wasserdicht sein…

Gruß Jack