Es gibt nur noch zwei verschiedene Möglichkeiten in der gesetzlichen Sozialversicherung für einen Deutschen: versichert oder nicht versichert.
Wenn man nicht versichert ist (wählbar), muss man eben privat vorsorgen.
Wenn man versichert ist, kann man wie heute zum Arzt gehen, man kann arbeitslos werden und kriegt Arbeitslosengeld, man kriegt später eine Pauschalrente (prozentual nach dem Lebenszeitbrutto) und man wird im Alter gepflegt.
Das alles wird mit 40% SV-Beitrag finanziert, der hälftig zwischen AG und AN aufgeteilt wird. Es gibt nur noch eine Bundesversicherungsanstalt, die für alle Fragen der Sozialversicherung zuständig ist.
Es gibt keine Unterschiede mehr zwischen Arbeitnehmern, Studenten, Schülern, Rentnern, Beamten, Bauarbeitern, Bürohengsten, etc., nur die ersten monatlichen 500 EUR des Arbeitsentgeltes sind von der SV freigestellt.
Plopp.
Entschuldigung, nur der Traum eines Lohnrechners.
o) Gruss vom Jens
hallo Jens,
schön, dass Du wenigstens die Selbständigen ausgenommen hast.
Kann Dein Traum auch erklären, wie diejenigen zu ihrer Rente kommen, die schon 35 bis 40 jahre eingezahlt haben?
Das ist nämlich die Krux an der ganzen Rentenrechnerei.
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
bitte nicht so ernst nehmen das ganze, war halt nur geträumt, auf Vereinfachung hin gedacht.
Aber trotzdem:
Die Selbstständigen habe ich nicht ausgenommen. Sie könnten genauso den Versichertenstatus wählen wie Arbeitnehmer. Nur über die Bemessungsgrundlage ihrer Beiträge müsste man sich nochnmal unterhalten.
Wo ist denn der Unterschied, ob jemand 5 Jahre eingezahlt hat oder 40? Alle kriegen eine Rente, die irgendwie von ihrem versicherten Lebenszeitbrutto abhängt. Diese Rente muss ja nicht niedrig sein, durch die Kosteneinsparungen aufgrund der vielen Vereinfachungen wäre das ganze vielleicht sogar finanzierbar.
Nichtsdestotrotz ist Bestandsschutz natürlich immer ein heikles Thema, das auch viele Reformen zur Lächerlichkeit verdammt.
o) Grüsse vom Jens
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
war auch nicht ernst geantwortet…
Hallo Jens,
bitte nicht so ernst nehmen das ganze, war halt nur geträumt,
auf Vereinfachung hin gedacht.
Aber trotzdem:
Die Selbstständigen habe ich nicht ausgenommen. Sie könnten
genauso den Versichertenstatus wählen wie Arbeitnehmer. Nur
über die Bemessungsgrundlage ihrer Beiträge müsste man sich
nochnmal unterhalten.
Halte ich gar nichts von! Ausser, es würde mir freigestellt, ob ich in die BFA oder einer anderen Altersvorsorge einzahle. In die Geldvernichtungsanlage Staat möchte ich mein sauer verdientes Geld nicht investieren.
Grüße
Raimund