Hallo,
mein Name ist Susanne und ich bin fast 40 Jahre alt. Bevor ich zu meinen Blutwerten komme, muss ich vorab schon einmal etwas weiter ausholen.
Ich habe seit einigen Jahren neurologische Symptome. Manifestiert hat sich das ganze Ende 2004, Anfang 2005.
Im Februar 2005 wars dann so schlimm, dass ich freiwillig in ein KH ging. Symptome: Kraftlosigkeit in den Beinen, schlecht gehen können, Missemfindungen im Gesicht (pelzige Stellen), Gedämpftes Gefühl bei Berührung auf der Haut. Treppensteigen war besonders katastrophal.
Die Untersuchung in der Notaufnahme ergab, dass ich dableiben musste zwecks weiterer Untersuchungen. Man erklärte mir, in meinem Alter könne das nur eine Entzündung sein und man habe den Verdacht auf MS.
Sämtliche Standardtests wurden gemacht, aber es fand sich kein Hinweis auf diesen Verdacht. Lediglich eine kleine Läsion im Kopf, die man aber vernachlässigen könne.
Ein Kontroll MRT 3 Monate später (diesmal mit Kontrastmittel) ergab, dass die Läsion inaktiv ist (keine Kontrastmittelaufnahme).
Meine HA beobachtete das ganze weiter. Anfang 2006 wies sie mich erneut in eine Klinik ein, das ich zu diesem Zeitpunkt immer mal wieder Fieber hatte (mehrere Wochen), mich nur noch krank fühlte und sie eine Grippe/grippalen Infekt ausschloss.
Wieder die ganze Prozedur, inklusive MRT und Nervenwasseruntersuchung.
Die Läsion ist immer noch da, unverändert und inaktiv. Bei einer Nervenmessung im Bein (rechts) stellte man fest, das ein Nerv teilweise denerviert ist. Es besteht eine Fußheberschwäche. Im rechten Fuß habe ich allerdings auch eine Arthrose (OSG, Zustand nach Bänderplastik 1992). Das rechte bein wurde gar nicht mehr richtig durchgemessen. Beim Mrt fand man auch 4 vorgewölbte Bandscheiben, und Blutschwämme an Wirbeln. Man erklärte mir, dass man duer Läsion keine Beachtung schenken brauche, da 30 Prozent aller gesunden Menschen sowas haben und auch nicht krank seien. Die bandscheiben könne man auch vernachlässigen. Nebendiagnose: teilweise, schlaffe Lähmung beider Beine. Therapieempfehlung: dauerhaft (lebenslang) KG.
Da ich mich dann irgendwann im Krankengeldbezug befand, forderte meine KK einen Bericht an. Erstaunlicher Weise erhielt die KK einen anderen Bericht. Die Nebendiagnose war aufgehoben (!!) und stattdessen stand dort nun, es sei psychosomatisch… Ich fühlte mich sowas von verarscht, denn aufgrund des anderen Berichtes wurde bei mir eine Muskelbiopsie im rechten bein vorgenommen. Und das sogar 2 mal -.-… 2 mal deshalb, weilö die erste schief ging, was man mir aber erst nach 2 Monaten mitteilte (das Gewebe wurde formalifixiert ins Labor geschickt, 5 Tage nach der Entnahme und war somit für eine chemische Untersuchung nicht geeignet). Die 2. Biopsie lies ich woanders machen. Diese war erfolgreich. Jedoch brachte sie auch keinen Hinweis darauf, auf welche Erkrankung meine Beschwerden zurückzuführen sind. Einige Muskelfasern haben sich zurück gebildet, andere sind dafür überentwickelt. Eine Erkrankung des zentralen Nervensystems kommt in Frage.
Soweit, so gut… oder auch eben nicht. Im April diesen Jahres unterzog ich mich dann einer teilstationäre Psychotherapie für 6 Wochen. Meine Beschwerden hatten sich ausgeweitet. Allerdings wurden diese weder besser noch schlechter während der Therapie.
Im august Diesen Jahres ging meine HA dann noch mal meine vorliegenden Blutbilder druch und ihr fiel nach über 3 Jahren dann mal auf, dass damit etwas nicht stimmt. Zudem habe ich öfter Wasser in den Beinen und nehme dann zwischendurch was zum Entwässern.
Zu diesem Zeitpunkt war es dann schon so, dass ich Nachts ständig schwitze, was ich natürlich zunächst auf sommerliche Temperaturen zurück führte. Ich habe diese Problem aber immer noch. Ich schwimme sehr oft Nachts im Schweiss. Zudem bin ich nur noch müde, fühle mich grippig. Ich habe seit längerer Zeit verstärkt Wadenkrämpfe, die ich nicht mehr einfach so durch überstrecken lösen kann. Magnesium und Caciumspiegel sind ok, habe dennoch beides verordnet bekommen. Ausser Durchfall nach 3 Tagen hat sich aber nichts geändert. Desweiteren leide ich seit Monaten immer wieder an Durchfall.
Ich bin Allergikerin (Hausstaub, Pollen, Schimmelpilze) und habe Asthma Bronchiale und eine chronische Bronchitis. Das Asthma habe ich aber seit Jahren völlig im Griff und nehme Medikamente nur bei Bedarf und das sehr selten. Ich bin Raucherin (ja ich weiss, äusserst ungesund)
Hier nun meine Blutwerte:
11.02.205
Leukozyten - 9,1
Segmentkernige - 75,1 (%)
Lymphozyten - 17,7 (%)
Fibrinogen - 406 (mg/dl)
Eisen im Serum - 28,5
IgG - 797 (mg/dl)
IgM - 55
C-reakt. Protein - 0,7
30.08.2007 (4 Wochen nach Muskelbiopsie)
Leukozyten - 11,7
Seegmentkernige - nicht untersucht
Lymphozyten - nicht untersucht
Fibrinogen - 474
Eisen im Serum - 19,9
IgG - 723
IgM - 52
C-reakt. Protein -

