Nur TroFu für Hunde?

Hallo!
gestern stand ich in der Schlang an der Kasse der Zoohandlung, vor mir zwei Leute, die Hundefutter gekauft hatten: Riesige Türen mit Trockenfutter, die eine Kundin hatte auch ein paar Dosen Nassfutter im Korb, dazu meinte die andere mit nur TroFu: „Das kriegt unserer nicht. Die Dosen, nee,  und dann muss man sie entsorgen, er kriegt nur Trockenfutter.“ Die andere Frau verteidigte sich, dass ihrer halt auch nur einmal die Woche Nassfutter kriegt, so als Leckerchen.

Ist das wirklich gut für Hunde, wenn sie ausschließlich Trockenfutter bekommen? Eine Bekannte, die einen Labrador hat, sagte mir auch schon, dass sie ihren Hund nur mit Trockenfutter ernährt, wenn er anderes bekommt, macht er so große, stinkende Haufen …

-)

Ich dachte, ein Hund möchte auch mal gern ein schönes Stückl Fleisch …?

Gruß,
Eva

Hallo,

wie? Du wusstest nicht, dass unsere fleischfressenden Tiere natürlich uns Menschen zu Liebe gerne auf ihre wichtigste Eiweiß-Quelle (Fleisch) verzichten?

Sie haben verstanden,

  • dass dadruch wesentlich weniger Müll entsteht (Dosen und Konserven)
    -dass Trofu einfach besser riecht
    -dass ihr Besitzer (Fütterer) immer besser weiß, was für das Tier gut ist.

Also, klar, ich gebe meinen Katzen auch nur noch Watte zu fressen.
Das stinkt nicht, wenn man die Packung aufmacht, das Kätzchen kackt dann Wättebäusche und das stinkt auch nicht.
Ich spare mir damit auch noch das Katzenklo und kann hinterher die Wattebäusche zum abschminken benutzen.

(nicht ganz ernstgemeinte) Liebe Grüße

Ayse

Hallo,

das Thema Hundefutter ist sehr heikel. Da schwört jeder Hundehalter auf das was er Füttert und lässt sich da selten reinreden. Aber Prinzipiell kann man Hunde Problemlos nur mit Trockenfutter ernähren. Dort ist alles drin was ein Hund braucht und oft auch noch andere Dinge. Darum sollte man sich die Inhaltsangaben gut durchlesen. Einige Trockenfutterhersteller verwechseln Hunde oft mit Müllschluckern und in diesem Futter ist dann sehr wenig Fleisch dafür aber viele Zusatzstoffe und Getreide enthalten. Das gleiche gilt aber auch für Dosenfutter.

Meine Hunde bekommen ein gutes Trockenfutter, freuen sich aber mehr über ein gutes Stück Fleisch, was bei uns zwei bis dreimal die Woche auf dem Speiseplan steht.

Hi

Mal abgesehen von dem menschlichen „Geschmack“ der dahintersteckt (was ja meistens leider nicht so lustig ist wie es sich liest), sollte man den gesundheitlichen Aspekt vom Trofu im Vergleich zu Nassfutter sehen.

Es gibt Hunde die trinken einfach zu wenig, dann bilden sich häufiger Steine in den Organen, z.b. der Niere.

Ansonsten ist leider das „gute Gefühl“ was uns der Futtermittelhersteller vermittelt mehr wert als der eigentliche Inhalt - egal ob trockenes oder nasses Futter.

Es wurde wahrscheinlich noch nicht untersucht aber ich könnte dafür wetten, dass Tierheimhunde die mit dem billigsten Futter ernährt werden, nicht häufiger an ernährungsbedingten Krankheiten leiden als Hunde, die nur vom teuren Markenfutter leben.

Zumindest für Katzenfutter konnte Stiftung Warentest in wenigen Aspekten zeigen, dass teuer nicht gut ist - eines der Besten Futter war von Lidl, hingegen in zwei teuren Markenprodukten war zu wenig Taurin, welches Katzen dringend über die Nahrung aufnehmen müssen. Die anderen Aspekte was ein Futter zu einem guten Futter macht wurden natürlich nicht berücksichtigt, leider.

Ich glaube wie bei „Menschenfutter“ gilt: man müsste mal gesunden Menschenverstand walten lassen und sich nicht vom Bildchen und dem netten Erklärungstext auf der Verpackung blenden lassen. Wenn ein Hundefutter Zucker enthält fliegt es m.E. direkt raus. Und ein Hund braucht m.E. kein Petersilienhäubchen auf den „saftigen Stückchen“ in Gelee, das er auch nicht von einem Porzellanteller fressen muss. Dose auf, Klotz bisschen im Napf zermatschen und das Viersternemenü für meinen Köter wäre fertig. Ich hätte kein schlechtes Gewissen weil er nicht edel gespeist, etwas für seine Gelenke oder seinen Fellwechsel „getan“ hat.

Grüße

Karana

Moin Moin

Ich habe Tocken und Nassfutter weit hinter mir gelassen.
Barfen ist angesagt.
Ich habe festgestellt, dass sich meine Hunde wieder so richtig auf dass Fressen
freuen, was bei Nass und Trockenfutter nicht immer so war.
Preislich ist es auch gleich, nur ein bischen Arbeit mehr beim zusammen setzen
der Mahlzeiten.
Die Allergien sind weitgehend verschwunden.

Gruß clock17

1 Like

Hey,

die beste Möglichkeit.
Meine kleine Katze kann ich barfen (hab das direkt von Anfang an gemacht), den alten Kater nur teils teils, und den dicken Norweger kann man nur mit seinem Trofu glücklich machen. (Wobei ich bei dem froh bin, dass er wenigstens wieder frei von Durchfall ist, was hat er und ich leiden müssen!)

So hab ich drei verschiedene „Fresser“ :smile:

Grüße
Ayse

* von mir

Hallo,

es kommt weniger auf den „Zustand“ an, als darauf, was drin ist. Futter, das Getreide enthält, gehört - egal ob trocken oder nass - nicht in den Hund. Dabei täuscht Nassfutter gerne mal anhand des Geruchs und Aussehens vor, es bestehe aus mehr Fleisch, als es tatsächlich tut.

Wenn der Hund mit (getreidefreiem) Trockenfutter gut zurechtkommt, braucht er kein Nassfutter. Beides zu mischen, ist aufgrund der unterschiedlichen Verdauungszeiten ohnehin nicht sinnvoll und führt nicht selten zu Verdauungsproblemen.

Für Nassfutter spricht der höhere Wasseranteil, was aber z.B. bei großen Hunden dazu führt, dass sie große Mengen an Futtervolumen aufnehmen. Dies steht wiederum im Verdacht, Magendrehungen zu begünstigen.

Ansonsten ist Frischfleisch ganz sicher die beste Alternative. Allerdings stellt so mancher Hundebesitzer beim Versuch, auf Rohfütterung umzusteigen fest, dass es doch um einiges billiger ist, getreidelastigen Fertigfuttermüll zu geben :smile:.

Schöne Grüße,
Jule

Hallo,
unser Hund bekommt auch nur Trockenfutter und kein Nassfutter.
Wir haben ein Trockenfutter, das Getreidefrei ist, einen großen Fleischanteil hat
und das wichtigste eine gute Zusammensetzung. Die Geschmacksrichtungen
kann ich variieren und unser Monster :wink: liebt es. Zwischendurch bekommt
er Rindernasen, Schlundfleisch, Rinderkopfhaut, Lammpansen etc
Ich würde die Fütterung von unserem Hund nicht mehr umstellen, er hat
ein super Fell und eine einwandfreie Haut und gewichtsmäßig ist er auch top.
Wenn man die Fütterung richtig wählt, müss es kein Dosenfutter sein. Vorallem
weil Dosenfütter nicht gleich heißt, dass es gut ist. Aber von der Fütterung der Hunde
gehen die Meinungen sowieso auseinander und man wird es nie jemanden Recht
machen können.
LG