Moin Experten,
was nützt der schönste Frästisch, wenn man Fräser benutzt aus der „10 Stück für 19,99€“ Klasse?
Daher meine Frage: Was sind denn für den Privatmensch brauchbare Schaft-Fräser (handgeführt)? Im ersten Schritt geht es mir mal um HM-Nutfräser (zweischneidig).
Ich habe Bosch gefunden, Klein/Sistemi, Festool und Promat und - bin nun endgültig verwirrt. Das teuerste ist wohl Festool, aber ist es auch das beste? Im Endeffekt bewegt man sich immer so zwischen 20 und 40 € pro Fräser. Ich erwarte allerdings auch eine angemessene Standzeit von den Dingern!
Also: wer hat Erfahrungen aus der Praxis? Wer kann was empfehlen?
Gruß
Stefan
Hallo Stefan
was nützt der schönste Frästisch, wenn man Fräser benutzt aus
der „10 Stück für 19,99€“ Klasse?
Wenn du ausschließlich Weichholz bearbeitest, was solls?:
Daher meine Frage: Was sind denn für den Privatmensch
brauchbare Schaft-Fräser (handgeführt)? Im ersten Schritt geht
es mir mal um HM-Nutfräser (zweischneidig).
Schaftfräser oder Nutenfräser ?
Was verstehst du unter handgeführt, wenn das bedeuten soll, dass du die Fräsmaschine per Hand hälst und damit dem Fräser den Weg zeigen willst, kann ich nur sagen, vergiss es.
Wenn du sowieso über HM Fräser redest, ist es eigentlich egal, was du nimmst, die Härte reicht für alle Hölzer aus.
Ich erwarte allerdings
auch eine angemessene Standzeit von den Dingern!
Die Standzeit wird im Wesentlichen von Temperatur und Widerstand, ergo Drehzahl und Werkstoffhärte bestimmt.
Und was ist Deiner Meinung nach angemessen?
Da besteht auf jeden Fall noch Klärungsbedarf zu den Parametern.
Gruß
Rochus
Hallo
Daher meine Frage: Was sind denn für den Privatmensch
brauchbare Schaft-Fräser (handgeführt)? Im ersten Schritt geht
es mir mal um HM-Nutfräser (zweischneidig).
hmmm… ich gehe davon aus, dass sie in eine Oberfräse sollen. Welchen Schaftdurchmesser? 6, 8 oder sogar 12mm?
Ich habe Bosch gefunden, Klein/Sistemi, Festool und Promat und
- bin nun endgültig verwirrt. Das teuerste ist wohl Festool,
aber ist es auch das beste? Im Endeffekt bewegt man sich immer
so zwischen 20 und 40 € pro Fräser. Ich erwarte allerdings
auch eine angemessene Standzeit von den Dingern!
Also: wer hat Erfahrungen aus der Praxis? Wer kann was
empfehlen?
na ja…Praxiserfahrung habe ich genug, aber welches Holz willst du bearbeiten? Wie viel fräst du? Und welche Durchmesser werden gefräst?
Zum Nuten nehme ich meist Verstellnuter (die gibt es ab 300 €/Stück)von Guhdo oder Edessö in Topqualität(standzeit: ewig), drauf achten, dass der Fräskörper aus Stahl ist. Für die Oberfräse bin ich nicht auf bestimmte Marken festgelegt; www.sautershop.de hat ganz gute Fräser.
Gruss
Iru
Hi,
Wenn du ausschließlich Weichholz bearbeitest, was solls?
Nö, viel Buche, viel Multiplex und MDF.
Was verstehst du unter handgeführt, wenn das bedeuten soll,
Sorry, ich meinte „manueller Vorschub“ (MAN) im Gegensatz zu den MEC Modellen. Mir wurde gesagt, bei einer Tischfräse bräuchte ich diese.
Die Standzeit wird im Wesentlichen von Temperatur und
Widerstand, ergo Drehzahl und Werkstoffhärte bestimmt.
Und was ist Deiner Meinung nach angemessen?
Naja, ich hatte schon Baumarkt HM-Fräser, die sahen nach 10m Buchenholz aus, als hätte ich damit versucht Baustahl zu nuten…
Gruß
Stefan
Hi,
hmmm… ich gehe davon aus, dass sie in eine Oberfräse sollen.
Welchen Schaftdurchmesser? 6, 8 oder sogar 12mm?
Nö, Tischfräse. Einspannen kann ich da alles, aber 6mm ist mir etwas mickerig…
na ja…Praxiserfahrung habe ich genug, aber welches Holz
willst du bearbeiten? Wie viel fräst du? Und welche
Durchmesser werden gefräst?
Wie ich schon in meiner anderen Antwort schrieb: ich verwende gerne Buche, aber auch Birke-Multiplex und MDF. Normale Spanplatte versuche ich zu vermeiden, aber manchmal muss es halt sein. Durchmesser 4 - 12mm. Wobei ich für 4mm einen Scheibennutfräser nehme.
Zum Nuten nehme ich meist Verstellnuter (die gibt es ab 300
€/Stück)von Guhdo oder Edessö in Topqualität(standzeit: ewig),
*japs* Ok, das ist definitiv außerhalb meiner Welt.
www.sautershop.de hat ganz gute Fräser.
Werde ich mir mal anschauen. Danke.
Gruß
Stefan
Hallo
Nö, Tischfräse. Einspannen kann ich da alles, aber 6mm ist mir
etwas mickerig…
hmm… meine Tischfräse hat einen 30mm Aufspanndorn, hat deine Tischfräse Spannbacken?
Wie ich schon in meiner anderen Antwort schrieb: ich verwende
gerne Buche, aber auch Birke-Multiplex und MDF. Normale
Spanplatte versuche ich zu vermeiden, aber manchmal muss es
halt sein. Durchmesser 4 - 12mm. Wobei ich für 4mm einen
Scheibennutfräser nehme.
Also eher kleine Durchmesser, da dürfte es für kleines Geld schon gute Qualität geben. Das Problem bei den preiswerten Fräsern ist oft nicht deren Haltbarkeit, sondern die Maßhaltigkeit. Das von dir bearbeitete Material ist eigentlich problemlos.
Zum Nuten nehme ich meist Verstellnuter (die gibt es ab 300
€/Stück)von Guhdo oder Edessö in Topqualität(standzeit: ewig),
*japs* Ok, das ist definitiv außerhalb meiner Welt.
Na ja… aber bei einer Tischfräse kommt man letztlich nicht darum herum. Die Dinger sind massiv und kosten entsprechend. So sehen die aus:
http://www.yatego.com/schreinermaschinen/p,48eb57e2a…
Aber wenn ich deine Beiträge so lese, komme ich zu dem Schluss, dass du keine echte Tischfräse, sondern eine unter einen Tisch eingebaute Oberfräse hast. Liege ich da richtig?
Gruss
Iru
Moin,
hmm… meine Tischfräse hat einen 30mm Aufspanndorn, hat deine
Tischfräse Spannbacken?
Spannzange
Also eher kleine Durchmesser, da dürfte es für kleines Geld
schon gute Qualität geben. Das Problem bei den preiswerten
Fräsern ist oft nicht deren Haltbarkeit, sondern die
Maßhaltigkeit. Das von dir bearbeitete Material ist eigentlich
problemlos.
Gut zu wissen.
Demnächst muss ich mal durch 1mm dünnes Aluminium fräsen. Mal gucken, was mein Fräser dazu meint…
Na ja… aber bei einer Tischfräse kommt man letztlich nicht
darum herum. Die Dinger sind massiv und kosten entsprechend.
Ich denke, wir haben unterschiedliche Vorstellungen von „Tischfräse“ *grins*. Das ist so, als würde ein Kleingärtner und ein Förster an „Baum“ denken.
Aber wenn ich deine Beiträge so lese, komme ich zu dem
Schluss, dass du keine echte Tischfräse, sondern eine unter
einen Tisch eingebaute Oberfräse hast. Liege ich da richtig?
Naja, *hust* fast…: http://www.woodster.de/de/produkte/produkte/categori…
Wobei das Ding gar nicht soooo schlecht ist - nachdem ich es fest auf einen massiven Untertisch montiert hatte und so ziemlich alles in den Müll gekickt hatte, was oberhalb des Tisches aus Plastik war.
Gruß
Stefan
Hallo,
Gut zu wissen.
Demnächst muss ich mal durch 1mm dünnes Aluminium fräsen. Mal
gucken, was mein Fräser dazu meint…
das müssten die HM-Fräser problemlos schaffen. Bei wirklichen Problemmaterialien würde ich zu Corian-Fräsern tendieren, die sind darauf ausgelegt, harte Materialien zu fräsen. Ich könnte dir noch zur Fa. Scheer raten, sie ist beim Heimwerker eher unbekannt, stellt aber ausschließlich Profigeräte her (ich habe von denen eine Zinkenfräse und bin begeistert).
Ich denke, wir haben unterschiedliche Vorstellungen von
„Tischfräse“ *grins*. Das ist so, als würde ein Kleingärtner
und ein Förster an „Baum“ denken.
offensichtlich („hüstel“… ich verarbeite auch Eichenholz aus eigenem Wäldchen)
Naja, *hust* fast…:
http://www.woodster.de/de/produkte/produkte/categori…
Wobei das Ding gar nicht soooo schlecht ist - nachdem ich es
fest auf einen massiven Untertisch montiert hatte und so
ziemlich alles in den Müll gekickt hatte, was oberhalb des
Tisches aus Plastik war.
von der Leistung und Ausstattung her scheint sie wirklich nicht so schlecht sein. Ich habe so eine Maschine bisher nicht benötigt, sondern nutze ich meist meine Oberfräsen (wobei ich die Große ab und an unter einen Tisch spanne), wobei die Fräser mit 12mm Schaft schon ins Geld gehen.
Für die großen Sachen kommt die „richtige“ Tischfräse mit Fräsdurchmessern von 150 mm in Frage, die wirklich „sauteuer“ sind, aber fast ewig halten. Die Fräsergebnisse sind aber auch einsame Spitze, da trotz geringerer Drehzahl sehr hohe Umfangsgeschwindigkeiten erreicht werden. Ich denke aber, dass die wenigsten Heimwerker wirklich so ein Ding brauchen.
Gruss
Iru