Hallösche. Ich habe eine Frage im Bezug auf die Nutzung des eigenen PKWs. Folgender Sachverhalt. Ich arbeite als Hausmeister mit einem Kollegen in einer Wohnanlage auf 400,- € Basis. Die Vermieter sind eigentlich nie vor Ort (wohnen sehr weit weg), sodaß eine Art Sekretärin sich um die Belange der Mieter und somit auch um die Vergabe von Reperaturaufträgen usw. an die Hausmeister kümmert. Nun ist es so, dass wir kein Lager haben, in welchem Material wie z.B. Wasserhähne, Schrauben usw. vorrätig sind. Somit müssen wir wegen jeder Kleinigkeit zum Baumarkt fahren. Teilweise im Winter auch mit dem eigenen PKW und anhänger Steusalz holen und/ oder Split. Maschinen wie Rasenmäher müssen ebenfalls mit dem privaten Fahrzeug und Anhänger zur Reperatur und Wartung gebracht werden. Selbst um Benzin für die Geräte, wie Motorsense, Rasenmäher, Kettensäge usw. zu holen fahren wir mit unseren eigenen PKW´s. Wir haben unsere PKWs ja bezahlt und auch Versicherung und Steuer liegt in unseren Händen. Eventuelle Reperaturen am PKW berappen wir auch selber. Im Jahr kommt da ja nu allerhand zusammen. Minijobs werfen aber so viel Kohle nicht ab, dass man das auf Dauer machen kann. Nun unsere Frage(n): Gibt es für diesen Fall eine gesetzliche Grundlage, was der Arbeitgeber zahlen muss für die Nutzung des eigenen PKWs? Kilometerpauschale hin oder her. Mit 30 cent kann ich da nich viel anfangen. Stadtverkehr. Ampeln. usw. Gibt es vielleicht eine Art Nutzungsentgeld für den privaten PKW? Uns interessiert auch, ob man sich dann, falls keine Gesetze existieren, sich über eine bestimmte Höhe einigen kann und wie hoch etwa der Wert angesetzt ist. Sorry, ist etwas länger geworden, aber man muss die ganzen Umstände kennen. Vielen Dank schon mal im voraus für eventuelle Antworten. Gruß Wotan
Hier kann ich leider nicht helfen, aber privat kann das nicht finanziert werden.
Trotzdem vielen Dank. Wir dachten uns schon, dass es da keine Regelungen gibt. Haben dafür auch schon einige Seiten im Internet gewälzt. Uns interessierte auch, ob es vielleicht in anderen Wohnanlagen mit den Hausmeistern eien Art abmachung gibt, wonach sowas vielleicht, sagen wir mal mit 5,- € pro Fahrt abgeglichen wird. Man muss auch erwähnen, dass die Nebenkosten für die Hausmeister erheblich angehoben wurden. Vorher war ein Hausmeister für ca. 70 Wohnungen plus dem ganzen Gelände zuständig. Das ist alleine nicht zu schaffen. Die Mieter sind mit der Erhöhung auch einverstanden und zufrieden mit der jetzigen Lösung, weil Aufträge meist sofort erledigt werden und nicht " wie früher" über ein Jahr liegen bleiben. Am Geld kann es also nicht liegen. Wir haben das mal durchgerechnet und kamen auf erstaunliche Summen, die uns dann, nach steuerabzug usw. zur Verfügung stehen würden. Nun ja. wie gesagt, wir bedanken uns nochmals und wünschen ein angenehme Wochenende. Gruß Wotan