Hallo zusammen,
ich habe seit ca. 3 Monaten Schmerzen im rechten Oberarm. Insbesondere nachts treten die Schmerzen jetzt verstärkt auf und rauben mir den Schlaf.
Heute hat mich mein Hausarzt jetzt endlich zum Orthopäden überwiesen.
Er hat Röntgenaufnahmen gemacht, konnte jedoch nichts feststellen und mir eine Überweisung zur MRT gegeben mit Verdacht auf Impingement-Syndrom der Schulter und Bizepssehnensupluxation.
Wer hatte so etwas schon mal und kann mir Tipps geben wie ich meinen Arbeitstag besser überstehe und wie lange es dauert bis die Sache wieder o.k. ist.
Danke Gruss Siggi
Hi Siggi!
So, ich habe mal die Fachausdrücke nachgeschlagen und festgestellt, dass mein Mann das Januar letzten Jahres hatte.
Der Arzt hat folgendes gesagt, was mir soweit ganz logisch erschien: Beim ersten Auftreten von Problemen würde er versuchen, das Ganze medikamentös (Spritze + entzündungshemmende Tabletten) behandeln (ordentlich ausheilen!!) und hoffen, dass es eine einmalige Angelegenheit wäre. Erst wenn es häufiger auftritt, müsse man sich Gedanken über weitere Schritte machen. Bisher ist da nichts mehr aufgetreten - toi toi toi.
Zu den Medikamenten muß ich noch sagen: Keiner ist ein Held, der nicht wenn es angebracht ist Schmerzmittel zu sich nimmt. Ist meine ganz persönliche Erfahrung. Die Einschränkung steht schon im Satz selbst: Wenn es angebracht ist, und eine weitere: wenn es nicht zu häufig der Fall ist. Gerade bei Gelenkschmerzen habe ich festgestellt, dass ich sie fast eine Woche mit mir rumschleppen kann (mich dabei völlig verspannt bewege und die Sache vermutlich noch verschlimmere) oder eben 1 oder 2 Tage Medikamente (meist Ibuprofen) nehmen kann und die Sache ist erledigt. Ist eine Abwägungssache, vielleicht kommt jemand anderes ja zu einem anderen Ergebnis.
Hier bin ich auf eine Seite gestoßen, ignoriere das Kommerzielle (Die Schulterhilfe) und Du findest ein paar handfeste Informationen:
http://www.schulterhilfe.de/index.html#schulter14
Vor allem die Erste-Hilfe-Tipps fand ich einleuchtend, evtl auch die Sachen zur Prävention.
Gute Besserung
kernig
Hallo Siggi,
Der Arzt hat folgendes gesagt, was mir soweit ganz logisch
erschien: Beim ersten Auftreten von Problemen würde er
versuchen, das Ganze medikamentös (Spritze +
entzündungshemmende Tabletten) behandeln (ordentlich
ausheilen!!) und hoffen, dass es eine einmalige Angelegenheit
wäre. Erst wenn es häufiger auftritt, müsse man sich Gedanken
über weitere Schritte machen. Bisher ist da nichts mehr
aufgetreten - toi toi toi.
Ja, und bei mir haben diverse Spritzen nichts geholfen. Vielleicht wurde es auch zu spät diagnostiziert - eigentlich erst, als ich schon fast mit einer eigenen Diagnose kam
. Jetzt bekomme ich Krankengymnastik oder besser, ich lasse statt KG manuelle Therapie machen. Das ist zwar schmerzhaft, bringt aber wenigstens wirklich was. Dazu ist es wichtig, dass auf dem Rezept z.B. auch „Kälte und KG“ steht, weil MT teurer ist. Außerdem würde ich mich erkundigen, ob nur MT gemacht wird oder ob derjenige auch eine Ausbildung zum Manualtherapeuten hat. Das können nämlich gravierende Unterschiede sein.
Gruß Maren
Danke euch beiden für die Infos und natürlich auch für den Link.
Wird mir sicherlich weiterhelfen.
Kann ich denn während der Behandlungen trotzdem arbeiten oder muss ich mit einem längeren Ausfall rechnen?
Danke Euch
Gruß
Hi nochmal
Kann ich denn während der Behandlungen trotzdem arbeiten oder
muss ich mit einem längeren Ausfall rechnen?
Das läßt sich pauschal (arbeitest Du körperlich, über Kopf?) und auf die Entfernung schlecht sagen. Solange es wehtut, wirst Du eh keine Lust zum Arbeiten haben und im Sinne einer wirklich kompletten Ausheilung würde ich dann noch ein paar Tage dranhängen und erstmal sehen, obs auch ohne Medikamente wirklich heil ist.
kernig
Hallo kernig,
Ob ich Lust habe interessiert meinen Chef wenig 
Aber ich denke mit Medikamenten spüre ich ja nichts mehr und könnte arbeiten. Blos hab ich noch keine Medikamente, da mein Ortho. ja erst noch die MRT abwarten möchte.
Danke nochmals
Gruß Siggi
Hallo Sigi!
Ob ich Lust habe interessiert meinen Chef wenig
Es sollte ihn aber interessieren, ob Du einmal zwei Wochen ausfällst, um die Sache auszukurieren, oder ob Du in ein paar Monaten wegen erneuter Beschwerden, OP und Reha etc. um ein Vielfaches ausfällst…
kernig
Hallo kernig,
hast ja schon recht, man glaubt eben immer man ist unersetzbar 
Gruß Siggi