Hallo an alle!
Ich bin ein 22-jähriger Student und spiele mit dem Gedanken, meinen Oberkiefer korrigieren zu lassen.
Zuerst meine Vorgeschichte: Im Alter zwischen ca 15 und 17 wurde ich bereits aufgrund einer Engstellung meines Oberkiefers behandelt. Diese Engstellung machte sich dadurch bemerkbar, dass meine beiden vorderen Schneidezähne sich ein wenig zueinander drehten (d.h. wenn man von unten auf den Oberkiefer schaute, sah man quasi eine leichte V-Stellung der beiden vorderen Schneidezähne, weil zu wenig Platz vorhanden war). Ich bekam damals eine lose Spange für die Nacht, die durch schrittweise manuelle Verbreiterung der Spange mein Kiefer weiten sollte. Ich trug meine Spange fleißig und mein Oberkiefer wurde in der Tat breiter, es entstand eine relativ große Lücke neben meinem rechten vorderen Schneidezahn und dem Zahn eins weiter rechts. Die „V-Stellung“ blieb. Kurz vor meinem 18. Geburtstag war meine Behandlung dann beendet. Der Kieferorthopäde sagte mir, ab jetzt solle ich die Spange dann nicht mehr tragen, die Zähne hätten nun mehr Platz und würden sich von selbst regulieren. Als ich aber dann mit knapp 21 Jahren immer noch nichts davon merkte und sowohl die Fehlstellung als auch die vom Orthopäden fabrizierte Lücke immer noch nicht besser wurden (eher im Gegenteil), hab ich mich damit abgefunden, dass die Behandlung wohl eher Pfusch war.
Ich war ca vor einem halben Jahr bei dem Nachfolger meines ehemaligen Kieferorthopäden und der hat mir jede Hoffnung genommen, dass eine eventuelle Nachbehandlung aufgrund des Pfuschs von der Krankenkasse übernommen würde, auch wenn ich nun eine relativ große Lücke im Oberkiefer habe, die vorher nicht existiert hat und somit der Zustand meines Oberkiefers schlechter ist als vorher.
Trotzdem will ich nicht, dass mein Oberkiefer so bleibt, wie es ist. Als Student kann ich keine großen finanziellen Sprünge machen, aber zwischen 1500 und 2000€ könnte ich wohl für eine Behandlung aufbringen.
Oben genannter Nachfolger hat mir in seinem Invisalign empfohlen, allerdings hab ich schon mehrfach gehört, dass der Behandlungserfolg mit dieser Methode nicht unbedingt garantiert ist.
Darum meine Frage, damit ich gut informiert zu weiteren Beratungsgesprächen bei anderen Kos gehen kann: Welche Behandlungsmethoden für den Oberkiefer sind für einen 22-jährigen Patienten mit meinem Problem empfehlenswert und mit welchen Kosten wären sie jeweils ungefähr verbunden (Ich habe keinerlei Phobie gegen eine feste Spange)?
Vielen Dank im Voraus!
Max