Objektiveigenschaften

Hallo zusammen!

Vor ein paar Tagen habe ich mir eine Spiegelreflexkamera geleistet, weil die Kompaktkameras mir zu wenig Freiraum an Zubehör und Einstellmöglichkeiten lassen. Von Leistung mal ganz zu schweigen. Bei meiner Nikon war das Standard 18 – 55 DX Objektiv dabei (DX: für digitale Spiegelreflexkameras optimiert). Das Bajonett des Objektivs ist aus Plastik! Auch sonst liegt das Objektiv eher wie Spielzeug in der Hand. Ein Freund hat die gleiche Kamera, hatte sich aber nur den Body gekauft und mit Sigma-Objektiven versorgt. Ihr ahnt es schon! Ich rufe zum Glaubenskrieg Nikon oder Sigma auf!
Für mich spricht folgendes für Sigma: Die Farben wirken leuchtender und das Bild ist schärfer im Vergleich zum Nikon-Objektiv. Das Nikon Bajonett ist aus Plastik, sodass ich Angst habe dass das irgendwann platzt oder Plastikspäne beim Objektivwechsel in die Kamera gelangt, da das Metall des Bajonetts am Body das Plastik am Objektiv-Bajonett abschaben könnte. Und das Objektiv liegt einfach besser in der Hand.
Für mich spricht folgendes für Nikon: Das Objektiv ist aus der gleichen Hand wie der Body und vom Hersteller auf die Kamera optimiert, was sich bestimmt im Autofocus niederschlagen wird. Am Objektiv selbst ist noch mal ein zusätzlicher Schalter um zwischen manuellen und automatischen Focus umzuschalten welcher besser erreichbar ist wie der am Body der Kamera. Die Objektive untereinander haben keine Unterbrechung in der Brennweite wie bei Sigma (18 – 50 und dann erst wieder 70 – 200), was bei Nikon nicht der Fall ist (18 – 55 und dann nahtlos 55 – 200).
Ich tendiere ehere emotional zu den Nikon-Objektiven, habe allerdings Bedenken wegen dem Plastik-Bajonett. Außerdem würde ich mal gerne Klarheit wegen der besseren Bildqualität von Sigma haben. Ist das nur mein greises Auge oder wirklich so?
Meine Frage darum von welchem Hersteller ich meine Objektive kaufen soll?

Grüße
C. Penkwitt

Vor ein paar Tagen habe ich mir eine Spiegelreflexkamera
geleistet

Und was für eine?

, weil die Kompaktkameras mir zu wenig Freiraum an
Zubehör und Einstellmöglichkeiten lassen.

Dann hast du bisher die falschen Kompaktkameras gehabt.

Bei meiner Nikon war das Standard 18 – 55
DX Objektiv dabei (DX: für digitale Spiegelreflexkameras
optimiert). Das Bajonett des Objektivs ist aus Plastik! Auch
sonst liegt das Objektiv eher wie Spielzeug in der Hand.

Was bitte erwartest du von einem Kit-Objektiv das nichtmal 100€ kostet und hauptsächlich dafür da ist, damit die Ahnungslosen im MediaMarkt-Käufer gleich losknipsen können?

Ein
Freund hat die gleiche Kamera,

Nikon produziert mehr als nur ein Kameramodell.

hatte sich aber nur den Body
gekauft

Klug.

und mit Sigma-Objektiven versorgt.

Kann man machen. Auch Sigma hat Objektive, die was taugen - auch wenn es teilweise stark schwankt.

Für mich spricht folgendes für Sigma: Die Farben wirken
leuchtender und das Bild ist schärfer im Vergleich zum
Nikon-Objektiv.

Du vergleichst gerade Äpfel und Bananen mit Birnen und Kiwis.

Das Nikon Bajonett ist aus Plastik, sodass ich
Angst habe dass das irgendwann platzt oder Plastikspäne beim
Objektivwechsel in die Kamera gelangt, da das Metall des
Bajonetts am Body das Plastik am Objektiv-Bajonett abschaben
könnte.

Davon habe ich bisher noch nichts gehört.

Und das Objektiv liegt einfach besser in der Hand.

Sigma produziert ebenfalls mehr als einen Objektivtyp.

Für mich spricht folgendes für Nikon: Das Objektiv ist aus der
gleichen Hand wie der Body und vom Hersteller auf die Kamera
optimiert, was sich bestimmt im Autofocus niederschlagen wird.

Kann, muss aber nicht.

Am Objektiv selbst ist noch mal ein zusätzlicher Schalter um
zwischen manuellen und automatischen Focus umzuschalten
welcher besser erreichbar ist wie der am Body der Kamera.

Dann wurde der Body schlecht designed.

Die
Objektive untereinander haben keine Unterbrechung in der
Brennweite wie bei Sigma (18 – 50 und dann erst wieder 70 –
200), was bei Nikon nicht der Fall ist (18 – 55 und dann
nahtlos 55 – 200).

Das sind 20mm auf die man verzichten kann.
Stell dir vor, es gibt Menschen, die fotografieren nur mit drei, vier Festbrennweiten und sind trotzdem glücklich bzw. noch glücklicher, da sie sich nicht mit solchen riesigen Kompromissen in Sachen Bildqualität, Schärfe, Verzeichnungen, Vignettierungen…rumärgern müssen.