das ist falsch. Im Rahmen der Umrötung wird zur Verbesserung Viatmin C hinzugefügt, der Vitamin-C-Gehalt ist danach höher als be O&G.
Das ist falsch.
1.) Es wird „Antioxidationsmittel Ascorbinsäure“ hinzugefügt.
Ja, viele Leute sind der Meinung, das sei das gleiche, ist es aber nicht. Ascorbinsäure hat ein optisches Zentrum, und vitaminwirksam ist nur L-(+)-Ascorbinsäure. Bei der synthetischen Herstellung von Ascorbinsäure wird jedoch nicht stereospezifisch gearbeitet, sonder es wird ein Racemat produziert.
2.) Die Ascorbinsäure wird als Reduktionsmittel hinzugegeben, und bei dieser Reaktion wird es verbraucht. Im fertigen Produkt ist so gut wie kein Vitamin C mehr nachweisbar.
Glaub mir, solche Analysen sind mein tägliches Geschäft.
Im übrigen entgeht mir der Sinn deiner Argumentation. Wenn man derartige Zusatzstoffe einbeziehen will (Und Vitamin C ist ja neben Riboflavin die große Ausnahme, als das es auch Industriell als Zusatzstoff genutzt wird), dann können wir den Quatsch doch auch gleich ganz sein lassen ud nur noch Vitamindrops einwerfen.
„Fünfmal am Tag“ war eine Kampagne der Industrie und des Handels auf dem Gebiet Obst und Gemüse.
Nein, es war urspünglich eine Kampagne der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Natürlich sind auch ein paar Hersteller auf den Zug aufgesprungen, aber eben auch Krankenkassen, Gesundheitsministerien etc.
Es ist für die Gesundheit überhaupt nicht notwendig, soviel O&G zu essen, wir leben in einem Vitaminüberflussgebiet.
Jaeien.
Wir würden in einem Überflussgebiet leben, wenn die Leute sich vernünftig ernähren würden. Tun sie aber nicht. Die meisten essen viel zuwenig und viel zu stark verarbeitetes Obst/Gemüse. Wieviele Leute nehmen denn an der Pommes Bude einen Salat zu ihrer Wurst mit Pommes dazu? Wieveiel Kinder essen denn heute in der Pause noch einen Apfel oder eine Banane? Stattdessen gibt es Fruchtzwerge.
Beim VC wissen wir nicht mal, wie hoch der Bedarf eigentlich ist.
Sowohl jedes Land, als auchg die EU (sic!) haben sehr unterschiedliche Normwerte.
So unterschiedlich sind die nun auch wieder nicht.
Und der versuch, einen exakten Bedarf festzulegen ist eh Schwachfug, man kann die Menschen nicht über einen Kamm scheren. Je nach Alter, Lebensumstände, Grundumsatz etc. wird es immer erhebliche Schwankungen geben, die empfohlene Tagesdosis ist nur ein grober Richtwert. Und ob man den nun bei 60, 80 oder 120 mg festlegt, macht unterm Strich keinen Unterschied.
Es reicht also, Obst und Gemüse in der Menge und Häufigkeit zu essen, wie es einem schmeckt und bekommt.
Solange das irgendwo wenigstens in der Nähe von 5 am Tag liegt, ja.
Aber bei vielen Leuten liegt das meterweit darunter, und eine Banane am Tag reicht definitiv nicht aus.
lg, mabuse