Salut!
Die heute erschienene ZEIT schreibt üder die neue Literatur und eigentlich deren Verwarlosung. Ich kann das sehr gut verstehen, wenn sie dafür sogenannte Popautoren und Trashkrams als trivial ansehen. Nur: In diesem Artikel wird u.a. Zeruya Shalev (‚Liebesleben‘ ‚Mann und Frau‘ ) als trivial dargestellt und ich fühle mich betroffen. Denn letztlich ist ihr Sprachniveau um einiges höher, auch wenn die Romane nicht gerade viel Stoff behandeln. Bin ich jetzt mit dieser Meinung, da ich normalerweise annehme eine nicht-triviale Buchauswahl zu tätigen , alleine? Hat jemand diese Bücher gelesen und kann mir dazu eine Meinung schreiben?
Ärgstens verbunden, Jule
Hallo,
meine Bescheidene Meinung dazu ist, dass auch die ZEIT irrt.
Tatsächlich werden aber die Bestseller von heute nicht annähernd so lange gelesen werden wie wirkliche Klassiker. Das liegt vieleicht auch an der riesigen Anzahl von Titeln, die jeden Monat erscheinen.
Oder daran, dass die großen Autoren langsam wegsterben…
Aber Updike lebt ja noch 
Gruß von
Pitry
Ja sicher und vor allem gibt es ja auch massenweise >Neuerscheinungen, wenigstens bin ich nicht ganz auf dem falschen Weg und war bzgl. des Artikels auch nicht die Einzige, die sich mehr als nur eine Frage gestellt hat
dann noch gracias und Noteboom gibt’s auch:wink:)
Jule
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Na ja, dieses „Liebesleben“ z.B. ist natürlich um Klassen besser, als die erwähnte Trash-Literatur (die eigentlich das Papier nicht wert ist, auf dem sie gedruckt wird - trash eben. Ja eigentlich ist es eine Beleidigung für Shalev, dies miteinander zu vergleichen). Aber richtig große Literatur ist es eben auch nicht. Kann man irh aber nicht vorwerfen.
Antal
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]