Hallo,
Objektive mit größerer Öffnung (bei gleicher Brennweite) sind ja richtig teuer. Gut, das Objektiv kann mehr Licht sammeln, aber was bringt es noch? Ist die
Abbildungsgüte besser? Was habt ihr für Erfahrungen?
Gruß
Johannes
Hallo,
Objektive mit größerer Öffnung (bei gleicher Brennweite) sind ja richtig teuer. Gut, das Objektiv kann mehr Licht sammeln, aber was bringt es noch? Ist die
Abbildungsgüte besser? Was habt ihr für Erfahrungen?
Gruß
Johannes
Mit einer großen Lichtsärke verengt sich die Schärfentiefe, was kann man gestalterisch nutzen kann.
Gruß
Martin
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Hallo Johannes,
der Faktor Licht ist sogar sehr entscheidend; Beispiel:
140mm
Blende 5,6 bietet 25mm Durchmesser
Blende 2,8 bietet 50mm Durchmesser
Die Belichtungszeit von 5,6 auf 2,8 reduziert sich jedoch nicht auf die Hälfte, sondern auf ein Viertel, da die Fläche eines Kreises bekanntermaßen A=Pi*r^2 ist.
Wenn Du bei 5,6 ein Belichtungszeit von 1/125 hast und Dein Objektiv (weil teurer ) 2,8 bietet, hättest Du günstigerweise nur noch 1/500.
Eine große Blendenöffnung kannst Du gestalterisch vor allem für Portraitfotografie (zu Hause oder auch überall draußen ) nutzen, da bei größerer Blendenöffung die Tiefenschärfe abnimmt; d.h. das Motiv (Person, Statue,…) wird sich vom Hintergrund lösen; dieser erscheint unscharf.
Je länger die Brennweite, desto größer ist der Effekt. Bei (Ultra-)Weitwinkel wirst Du den Effekt nur unwesentlich wahrnehmen; bei 200mm ist es schon krass.
Hallo Johannes,
der Faktor Licht ist sogar sehr
entscheidend
so ist es. ich betreibe Astrofotografie und bin für jedes Photon dankbar 
Eine große Blendenöffnung kannst Du
gestalterisch vor allem für
Portraitfotografie (zu Hause oder auch
überall draußen ) nutzen, da bei größerer
Blendenöffung die Tiefenschärfe abnimmt;
d.h. das Motiv (Person, Statue,…) wird
sich vom Hintergrund lösen; dieser
erscheint unscharf.
das ist ein Argument für eine Optik mit einer größeren Flaäche. Bringt mir diese Optik aber auch was wenn ich sie abblende?
Gruß
Johannes
Sehr lichtstarke Objektive sind wirklich arg teuer, und werden eigentlich nur in der professionellen Fotografie angewandt, und zwar, wo Du eben draussen und ohne Blitz fotografieren musst (Sport, Tiere,…), und eben deine ‚shutter speed‘ nicht beliebig reduzieren kannst. Dann kommst Du um so ein Objektiv einfach nicht 'rum. Aber Du solltest Dir gut ueberlegen, ob sich das fuer Dich lohnt - manche sind echt fast unbezahlbar fuer einen ‚normalen Menschen‘. Was aber schon gesagt wurde ueber die Lichtstaerke ist schon voellig richtig.
Gruss, Isabel
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Hallo Johannes,
der Faktor Licht ist sogar sehr
entscheidendso ist es. ich betreibe Astrofotografie
und bin für jedes Photon dankbarEine große Blendenöffnung kannst Du
gestalterisch vor allem für
Portraitfotografie (zu Hause oder auch
überall draußen ) nutzen, da bei größerer
Blendenöffung die Tiefenschärfe abnimmt;
d.h. das Motiv (Person, Statue,…) wird
sich vom Hintergrund lösen; dieser
erscheint unscharf.das ist ein Argument für eine Optik mit
einer größeren Flaäche. Bringt mir diese
Optik aber auch was wenn ich sie
abblende?
nein ausser dem helleren sucherbild nicht.
die optische qualität hängt von anderen faktoren als von dem öffnungsverhältniss ab.
meist ist eben ein lichtschwächere objektiv in der abbildungsleistung besser, was man aber nicht unbedingt verallgemeinern sollte, da es auch lichtschwache schlechte objektive gibt. am besten man besorgt sich ein technisches datenblatt. die zeigen die tatsächlichen abbildungsleistungen am besten an bei verschiedenen Blendeneinstellungen.
Gruß
Johannes
nein ausser dem helleren sucherbild
nicht.
die optische qualität hängt von anderen
faktoren als von dem öffnungsverhältniss
ab.
ja, aber durch Abblenden kann ich, jedenfalls bei der Astrofotografie, einige Abbildungsfehler im Randbereich positiv beeinflussen, z.B. die Abschattung.
am besten man besorgt sich ein
technisches datenblatt. die zeigen die
tatsächlichen abbildungsleistungen am
besten an bei verschiedenen
Blendeneinstellungen.
das wird wohl das Beste sein.
Gruß
Johannes
nein ausser dem helleren sucherbild
nicht.
die optische qualität hängt von anderen
faktoren als von dem öffnungsverhältniss
hier sollte es heissen: maximalenöffnungsverhältniss oder anfangsöffnung
ab.
ja, aber durch Abblenden kann ich,
jedenfalls bei der Astrofotografie,
einige Abbildungsfehler im Randbereich
positiv beeinflussen, z.B. die
Abschattung.
ja das ist richtig aber ein lichtschwächeres objektiv besteht meist aus weniger linsen (nicht zwingend)und ich habe die erfahrung gemacht, das meist einfache
konstruktionen die beste abbildungsleistung haben da wie ich annehme, hier die geringsten verluste und fehler auftreten.
siehe tessar oder planar etc.
was die vignettierung betrifft nehme ich mal an das bei arbeitsblende das egal ist welche anfangsöffnung das objektiv hat.
Entscheidend ist hier allerdings der Einstellkomfort
am besten man besorgt sich ein
technisches datenblatt. die zeigen die
tatsächlichen abbildungsleistungen am
besten an bei verschiedenen
Blendeneinstellungen.das wird wohl das Beste sein.
GrußJohannes
mal schnell was man mir, als amateur, hat beigebracht: je lichtstärker das objektiv, desto besser ist es. hab höhere lichtstärken auch immer nur bei teureren objektiven gesehen.
in der dunkelkammer immer mind. 1 stufe abblenden um die abbildungsleistung zu erhöhen. besser noch mehr abblenden, aber nicht praktisch, wegen lichtverlust–schwarzschild.
dunkelkammerobjektiv: 6 linsen besser (und teurer) als 3 linsen.
alles dummsinn?