Ich habe gerade einen Artikel über den neuen BMW ActiveHybrid X6 gelesen. Da wird dem Spielzeug von Schicki und Micki doch tatsächlich das Öko Mäntelchen umgehängt. Bei einem Leergewicht von 2,5t und 485 PS ein Irrsinn. Der Verbrauch liegt trotz zweier E-Motoren bei 9 - 13 l. Was hat das bitteschön mit Ökologie zu tun.
Rein elektrisch fährt er sowieso nur zweieinhalb km. Nur elektrisch anfahren kann er wegen des hohen Gewichts auch kaum. Die Verkaufszahlen werden zwar ohnehin überschaubar bleiben, angesichts eines Basispreises von 100 000 €, aber mir sträuben sich die Haare, obwohl ich BMW mag.
Warum wird so ein Schiff der erste BMW Hybrid. Denken die Autobauer überhaupt? Und wenn ja, an was ausser Geld. Mich würde mal interessieren wie Ihr darüber denkt.
Warum wird so ein Schiff der erste BMW Hybrid. Denken die
Autobauer überhaupt? Und wenn ja, an was ausser Geld. Mich
würde mal interessieren wie Ihr darüber denkt.
privatwirtschaftliche Unternehmen arbeiten ergebnisorientiert, d.h. es geht nur ums Geld und das ist auch richtig so. Wenn die glauben, daß sich das Ding verkauft, sollen sie es bauen. Und daß der Autokäufer nicht nur an die Umwelt denkt, haben ja Audi A2 und 3 Liter-Lupo dokumentiert. Die Autos waren angeblich zu teuer und blieben in den Regalen liegen, sozusagen.
Will sagen: die Käufer sind nicht besser als die Verkäufer. Am Ende macht jeder das, was er für richtig hält.
Bei einem
Leergewicht von 2,5t und 485 PS ein Irrsinn. Der Verbrauch
liegt trotz zweier E-Motoren bei 9 - 13 l. Was hat das
bitteschön mit Ökologie zu tun.
Na, weil er sonst wohl 13-15 l verbraucht. Man kann also von Spritersparnis reden.
Warum wird so ein Schiff der erste BMW Hybrid. Denken die
Autobauer überhaupt? Und wenn ja, an was ausser Geld. Mich
würde mal interessieren wie Ihr darüber denkt.
Ich finde, das passt doch zu denen, die mitten in der Stadt leben und einen fetten Geländewagen fahren, der für’s Gelände gar nix taugt.
Die kaufen sich jetzt einen Hybrid, der überhaupt nicht ökologisch ist.
Passt wie die Faust aufs Auge!
der ist vermutlich genau so sinnvoll, wie die ganzen Geländeboliden, die überall in den Städten herum fahren.
Das Problem ist: Das Einsparpotential ist bei solchen Autos (von Porsche gibt es doch auch so einen) einfach deutlich größer, als im Kompaktwagenbereich, wo ein Hybrid einfach keine 5L Kraftstoff einsparen kann. Auch finden sich wohl im hochpreisigem Bereich mehr Leute, die bereit (und in der Lage) sind, den doch recht hohen Aufpreis überhaupt zu bezahlen.
Denken die Autobauer überhaupt? Und wenn ja, an was ausser Geld.
Gegenfrage: Warum sollte sich die Firma BMW als Wohltätigkeitsverein verstehen? Es geht nur ums Geld, um nichts anderes, dabei wird genommen „was der Markt hergibt“.
Ich sehe das ganze recht positiv. Da fahren Leute die es sich leisten können als Betatester für eine neue Technik umher. Sollen die die bei neuer Technik immer mal wieder fälligen Rückrufaktionen und Pannen ausbaden. Wenn BMW die Brummer in 5-8 Jahren im Griff hat, kann Ottonormal dann auch dran denken.
Ich brauche mein Auto, sollen die anderen ADAC rufen und Taxi fahren.