Hallo ihr da draußen,
ich komme mit ein paar Bioaufgaben nicht so ganz klar.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen…
Welche Bedeutung haben Toleranzkurven in der Ökologie?
Was ist Kältestarre?
Grosse Säugetiere finden wir zumeist in kühleren Regionen, die größten Insekten hingegen in den warmen tropischen Zonen. Erklären Sie diese Erscheinung.
Gruss BAsti
Hallo Basti,
Hallo ihr da draußen,
ich komme mit ein paar Bioaufgaben nicht so ganz klar.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen…
sind die bioaufgaben wirklich so formuliert? Dann könnte ich da auch nichts mit anfangen…etwas unscharf…
Welche Bedeutung haben Toleranzkurven in der Ökologie?
Wahrscheinlich geht es darum, dass für jeden organismus für eine vielzahl von parametern, die das weiterleben bestimmen können, ein kleinster und ein größter wert existieren. Wenn sich der parameter innerhalb dieser grenzen befindet (z.B. aussentemperatur, körpertempeartur, Wasser- und Nahrungsaufnahme), dann kann der organismus gedeihen, wenn nicht bekommt er probleme und stirbt vielleicht. Häufig beziehen sich beispiele auf abiotische faktoren, aber das prinziep ist nicht darauf beschränkt. Das ist dann der Toleranzbereich, der von einer minimum und einer maximum kurve begrenzt wird.
Was ist Kältestarre?
Um was solls gehen? Winterschlaf bei säugetieren? Temperaturabsenkung während ruhepausen bei kleinsäugern oder kolibries? Frosttoleranz von bestimmten insekten in tropischen Hochgebirgen? Die überlebensfähigkeit von bärtierchen?
Grosse Säugetiere finden wir zumeist in kühleren Regionen, die
größten Insekten hingegen in den warmen tropischen Zonen.
Also die frage versteh ich nun garnicht. Die größten landlebenden säuger gibts in den Tropen und soweit ich weiss ist es da ziemlich warm (Elefanten - Nashorn). Die einzig relativ großen säuger in kühleren regionen sind bären und vielleicht das bison, aber die kommen nicht an die größe von elefanten oder nashörnern ran.
Die größten Tiere überhaupt und gleichzeitig die größten säuger sind wale. Dann gibts noch einige sehr große fische (z.B.walhai) sowie einige robben die ziemlich massig sind. Die leben aber alle hauptsächlich oder ständig im wasser und zählen daher vermutlich nicht.
Oder gehts mal wieder um die bergmansche regel? Das war und ist ein beliebter schulstoff…die ökophysiologen haben das thema gerade mal wieder am wickel und streiten darüber wie man sie ändern müßte oder obs sie wirklich gibt oder ob man sie nicht doch lieber begräbt…eigentlich ein prima thema um das curriculm zu sprengen und führt jeden biolehrer an seine grenzen.
Ich bin mir nicht sicher ob dir das was hilft, aber wie schon gesagt, die fragen sind etwas ungenau
Bis denn
Ortwin
Hallo ihr da draußen,
ich komme mit ein paar Bioaufgaben nicht so ganz klar.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen…
Ich versuche es mal…
Welche Bedeutung haben Toleranzkurven in der Ökologie?
Sorry, weiß ich nicht ohne nachzulesen…
Was ist Kältestarre?
Damit wird im allgemeinen der Zustand beschrieben, in den wechselwarme Tiere (z.B. Reptilien) bei kaltem Wetter verfallen. Da sie nicht in der Lage sind ihre Körpertemperatur aktiv zu regeln (wi z.B. wir Menschen), fallen sie bei best. Außentemperaturen in einen „Erstarrungszustand“.
Grosse Säugetiere finden wir zumeist in kühleren Regionen, die
größten Insekten hingegen in den warmen tropischen Zonen.
Erklären Sie diese Erscheinung.
Das Verhältnis Volumen/Oberfläche wird bei größeren Körpern günstiger, d.h. je größer ein Tier, desto größer sein Volumen im Verhältnis zu seiner Oberfläche und desto geringer sind die Wärmeverluste. Man kann wirklich nachweisen, daß die Tiere in kälteren Zonen tendenziell größer sind als in wärmeren Zonen (z.B. sehr gut an Pinguinen zu beobachten: die größten leben in der Ankarktis, weiter nördlich (z.B. auf den Gallapagos-Inseln) werden sie bedeutend kleiner). Große Tiere in warmen Zonen müssen oft sehr aufwendige Kühlmaßnahmen ergreifen…
Dies gilt aber nur für Warmblüter (Tiere, die ihre Temperatur aktiv regeln können), nicht aber für Wechselwarme, da sie kaum eigene Wärme produzieren. Hier ist es 'ne einfache energetische Rechnung: in wärmeren Zonen steht mehr Energie (in Form von Umgebungswärme) zur Verfügung, und so können Wechselwarme größer werden. Zusätzlich dürfte eine Rolle spielen, daß diese Zonen fast das ganze Jahr über gute Lebens- und Vermehrungsverhältnisse bieten.
Gruss BAsti
Gruß Stefan
Grosse Säugetiere finden wir zumeist in kühleren Regionen, die
größten Insekten hingegen in den warmen tropischen Zonen.
Erklären Sie diese Erscheinung.
Das Verhältnis Volumen/Oberfläche wird bei größeren Körpern
günstiger, d.h. je größer ein Tier, desto größer sein Volumen
im Verhältnis zu seiner Oberfläche und desto geringer sind die
Wärmeverluste. Man kann wirklich nachweisen, daß die Tiere in
kälteren Zonen tendenziell größer sind als in wärmeren Zonen
(z.B. sehr gut an Pinguinen zu beobachten: die größten leben
in der Ankarktis, weiter nördlich (z.B. auf den
Gallapagos-Inseln) werden sie bedeutend kleiner). Große Tiere
in warmen Zonen müssen oft sehr aufwendige Kühlmaßnahmen
ergreifen…
Dies gilt aber nur für Warmblüter (Tiere, die ihre Temperatur
aktiv regeln können), nicht aber für Wechselwarme, da sie kaum
eigene Wärme produzieren. Hier ist es 'ne einfache
energetische Rechnung: in wärmeren Zonen steht mehr Energie
(in Form von Umgebungswärme) zur Verfügung, und so können
Wechselwarme größer werden. Zusätzlich dürfte eine Rolle
spielen, daß diese Zonen fast das ganze Jahr über gute Lebens-
und Vermehrungsverhältnisse bieten.
Hallo Goosi,
das ist genau das, worauf ich mit meiner anspielung auf die Bergmansche Regel hinaus wollte. Denn nachdem einige leute nochmals genauer hingeschaut haben, stellte sich heraus, dass diese phänomen auch bei wirbellosen tieren auftritt (z.B. einige Insekten oder Süßwassermuscheln). Und da bei diesen tierarten die von dir beschriebene erklärung nicht zutreffen kann, stellt sich natürlich sofort die frage ob diese erklärung überhaupt richtig ist oder tatsächlich noch etwas ganz anderes dahintersteckt. Es kann auch sein, das für warmblüter das verhältnis körper/oberfläche zwar vielleicht ein faktor ist, der die veränderung der körpergröße bestimmt aber es muß nicht der einzige sein. Anscheinend gibt es auch faktoren die bei wirbellosen dazu führen, dass die körpergröße zunimmt wenn die durchschnittstemperaturen niedriger sind. Und die könnten ja auch bei den Warmblütern zusätzlich oder auch allein wirksam sein.
Deine erklärung könnte sich also als unzutreffend erweisen und die bergmansche regel muß vielleicht modifiziert werden.
Im übrigen gilt der größenvergleich nur innerhalb einer art. Es ist also nicht korrekt die großen königspinguine der antarktis mit kleineren arten auf galapagos zu vergleichen. Und damit wird auch klar warum die aussage „Grosse Säugetiere finden wir zumeist in kühleren Regionen“ in die irre führt. Denn der vergleich der körpergröße unterschiedlicher arten führt zu dem ergebniss, das die größten Arten in den tropen leben…
Vermutlich habe ich jetzt eher zur verwirrung beigetragen, aber wie sagte doch einer der großen ökologen des letzten jahhunderts mal sinngemäß: Keep an explantion simple, but distrust it.
Bis denn
Ortwin