Hi com
Ich habe eine Interessensfrage zu klären und wollte schon immer wissen, ob man nicht Alkane aus biologischem Material herstellen kann(Also auch welche, die man z.B. für Kunststoffe verwenden kann).
Ich meine man kann z.B. Glukose Cracken und anschließend dehydrieren (ich glaube das wird in Brasilien bei Zuckerrohr so gemacht). Geht das nicht auch mit Fetten oder Fettsäuren? Ich meine aus ihnen könnte man doch noch viel längerer Ketten herstellen.
Hallo Sirius
Ich habe eine Interessensfrage zu klären und wollte schon
immer wissen, ob man nicht Alkane aus biologischem Material
herstellen kann(Also auch welche, die man z.B. für Kunststoffe
verwenden kann).
Kunststoffe werden nicht aus Alkanen gemacht, sondern aus ungesättigten Verbindungen, im offenkettigen Bereich also Alkene.
Ich meine man kann z.B. Glukose Cracken und anschließend
dehydrieren (ich glaube das wird in Brasilien bei Zuckerrohr
so gemacht). Geht das nicht auch mit Fetten oder Fettsäuren?
Ich meine aus ihnen könnte man doch noch viel längerer Ketten
herstellen.
Also, Fette sind lediglich mit Propantriol veresterte Fettsäuren, die müssten also erstmal verseift werden. Wenn man gleich die Fettsäuren nimmt, kommt obiges Problem zum Einsatz: Es sind zuwenig ungesättigte C-Atome vorhanden, man muß also dehydrieren. Da beim Cracken unterschiedlich lange Ketten entstehen, muß man diese wieder auftrennen. Wie verhält sich die Säurefunktion beim Cracken (die könnten ja z. B. den Kat inaktivieren)? Alles in allem wöre es vielleicht machbar, aber sicherlich so teuer, daß es sich (noch) nicht rechnet.
In Brasilien wird übrigens aus Zuckerrohr lediglich Ethanol hergestellt.
Ralph
Ja ich weis
Es ist nur so, das Ruhöl meiner Meinung nach nicht mehr als Treibstoff für gewöhnliche Verkehrsmittel verwendet werden sollte. Dafür ist er, so meine ich, für die Elektronikindustrie viel zu Wertvoll. Allein wenn ich schon höre, das man hier zu Lande auch für Biokraftstoff Steuern Zahlen muss frage ich mich wieso man nicht Gleich mit Berel anstatt mit Geld bezahlt…
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Sirius
Ja ich weis
Es ist nur so, das Ruhöl meiner Meinung nach nicht mehr als
Treibstoff für gewöhnliche Verkehrsmittel verwendet werden
sollte. Dafür ist er, so meine ich, für die
Elektronikindustrie viel zu Wertvoll.
Elektronik weiß ich nicht, aber auf jeden Fall für die chemische Industrie.
ÖAllein wenn ich schon
höre, das man hier zu Lande auch für Biokraftstoff Steuern
Zahlen muss frage ich mich wieso man nicht Gleich mit Berel
anstatt mit Geld bezahlt…
Ja, frag doch mal den Herrn Steinbrück
)
Ralph
Sowas hat große Zukunft: Zellulose (Stroh etc) in Kohlenwasserstoffe umwandeln. In der Bilanz entnimmt man dem Boden nur das Produkt der Photosynthese aus Wasser und CO2. Mineralstoffe kann man dabei zurück gewinnen. Allerdings leidet die Bodenstruktur, wenn man die Zellulose nicht unterpflügt.
Siehe Fa. Future Energy, Freiberg (nicht -burg !), artikel Spektrum der Wissenschaft, Nov 2006, „Mit der Kraft des Strohs“, Autor Frank Schubert, Heidelberg.
Udo Becker
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Huhu!
Meinste sowas:
http://www.bildblog.de/?p=812
Sonst gibt es noch eine Möglichkeit, aus Pflanzen Alkane mit definierter Kettenlänge herzustellen, wie das geht weiss ich nicht, und ich finde auch gerade nix dazu, weil ich ein Brett vor dem Kopf habe.
Viele Grüße!
Ph.