Hallo Dennis!
Ich kann es mir nur so vorstellen, daß der Kettenspanner keine
mechansiche Federspannung hat, sondern reine Öldruckspannung,
Warscheinlich war das so. Also eine Öldruckspannung sicher, aber ob es da noch eine zusätzliche Federspannung gibt, weiss ich nicht genau, habe nicht darauf geachtet.
dazu müßtest Du für uns aber von dem zerlegten Motor mal den
Federspanner inspizieren !
Der Schrott wurde leider am letzten Dienstag abgeholt,
es kann auch sein, dass mein Mitarbeiter den Motor (Alu) mitgenommen hat, der sammelt Altmetall.
Kann nicht sicher sagen, ob der alte Spanner noch aufzutreiben ist.
Ich habe an meinen beiden alten Toyotas Seitengesteuerte
Kettensteuerung, der eine noch doppelte Kette, der andere eine
einfache, da wurde mit dem Facelift ab 08/1982 an den Motoren
einiges geändert. Typisch Toyota eben seinerzeit, alles in
kurzer Zeit besser zu machen. Nichtsdestotrotz haben beide
Kettenspanner eine mechanische Feder im inneren und werden vom
Motoröldruck gespeist, wobei die untere Ölauslaßöffnung des
Spanners gleichzeitig die Kette bespritzt und schmiert.
Ich kenne das Problem blos noch von meinem Corrado VR6, da gab es auch immer Ärger mit den Ketten.
Da ist immer das Öldruckbegrenzungsventil festgeworden, dann hatten die Motore zu hohen Öldruck.
Das hat die Kettenspanner abgerafelt, die Späne haben das Ansaugsieb der Ölpumpe zugesetzt,
das hat auch etliche Motoren in den Heldentod getrieben.
Ich weiss auch, dass es bei dem 3-Zyl-VW- Motor irgendeine Rückrufaktion mit dem Kettentrieb gab,
bei den 3-Zyl-Opel-Motoren gibt es auch manchmal Probleme damit.
Natürlich gibt es auch Leute, die sowas konstruieren können, dass so ein Kettentrieb 300 000 km hält,
aber die arbeiten wohl nicht bei VW oder Opel.
Wenn ich da z. B. an den 20 Jahre alten 3er BMW von meinem Bekannten denke,
der hatte 350 000 auf dem Tacho, da war nie was am Motor.
Grüße, Steffen!