Ölwechsel bei den 3-Zyl.- VW Motoren

Hallo!

Dass sich die Konstrukteure von VW mit den 3-Zyl-Motor nicht gerade mit Ruhm übergossen haben, ist mir inzwischen auch zu Ohren gekommen.

Ich habe kein aktuelles Problem damit, und ausser einem Motorwechsel an solchen Autos auch noch nichts gemacht. (Den kaputten Motor hab ich neugierigerweise mal zerlegt, das ist schon ganz schön hart an der Grenze, wass da gebaut wurde, also billiger geht es nicht)

So, nun die Frage:

Ist bei den Motoren beim Ölwechsel etwas besonderes zu beachten?

Weil… letztens war ein Werkzeug-Vertreter da, der hat meinem Vater erzählt, dass es da beim Ölwechsel Probleme geben könnte. Man sollte das angeblich sehr schnell machen, und auch das Öl teilweise in das Ölfiltergehäuse einfüllen.
Ansonsten würden wohl Luftblasen in den Ölkreislauf gelangen, und in den hydraulischen Kettenspanner, so dass dann die Steuerkette überspringen kann.

Kann mir jemand was dazu sagen?

Grüße, Steffen!

Hallo!

Dass sich die Konstrukteure von VW mit den 3-Zyl-Motor nicht
gerade mit Ruhm übergossen haben, ist mir inzwischen auch zu
Ohren gekommen.

Unser 3 Zylinder hat jetzt mehr als 80 tkm auf dem Tacho. Mit dem Motor hatten wir nie Probleme.
Alle Ölwechsel machen wir selbst.

Ich habe kein aktuelles Problem damit, und ausser einem
Motorwechsel an solchen Autos auch noch nichts gemacht. (Den
kaputten Motor hab ich neugierigerweise mal zerlegt, das ist
schon ganz schön hart an der Grenze, wass da gebaut wurde,
also billiger geht es nicht)

Warum mußte der Motor ausgebaut werden?

So, nun die Frage:

Ist bei den Motoren beim Ölwechsel etwas besonderes zu
beachten?

Jein, aber es macht Sinn erst den Ölfilter bei kaltem Motor und dann erst das Öl bei warmem Motor zu wechsel. Wenn du den Papierölfilter bei warmem Motor rausnimmst, könnten die Verschmutzungen am/im Filter in den Motor tropfen .

Weil… letztens war ein Werkzeug-Vertreter da, der hat
meinem Vater erzählt, dass es da beim Ölwechsel Probleme geben
könnte. Man sollte das angeblich sehr schnell machen, und auch
das Öl teilweise in das Ölfiltergehäuse einfüllen.
Ansonsten würden wohl Luftblasen in den Ölkreislauf gelangen,
und in den hydraulischen Kettenspanner, so dass dann die
Steuerkette überspringen kann.

Kann mir jemand was dazu sagen?

Das Öl wird doch unten in der Ölwanne angesaugt und ich kann mir nicht vorstellen, dass das wenige Öl das nach dem Filter wechsel in dem kleinen Filtergehäuse fehlt einen Motorschaden verursachen kann.

Grüße, Steffen!

Hallo!

Unser 3 Zylinder hat jetzt mehr als 80 tkm auf dem Tacho. Mit
dem Motor hatten wir nie Probleme.
Alle Ölwechsel machen wir selbst.

Ok…

Ich habe kein aktuelles Problem damit, und ausser einem
Motorwechsel an solchen Autos auch noch nichts gemacht. (Den
kaputten Motor hab ich neugierigerweise mal zerlegt, das ist
schon ganz schön hart an der Grenze, wass da gebaut wurde,
also billiger geht es nicht)

Warum mußte der Motor ausgebaut werden?

Unteres Pleullager defekt, Nockenwellen eingelaufen,
der Motor hat geklappert, und hatte keinen Öldruck.
Von der Autoverwertung einen gebrauchten Motor besorgt,
bei dem war etwa das gleiche kaputt, sogar noch bischen schlimmer.
Irgendwie sind die Mototenteile auch irgendwie bischen klein und dünn,
so nach meinem Gefühl.
Ich hatte schon einige andere Motore auseinander, das war alles wesentlich massiver…

Das Öl wird doch unten in der Ölwanne angesaugt und ich kann
mir nicht vorstellen, dass das wenige Öl das nach dem Filter
wechsel in dem kleinen Filtergehäuse fehlt einen Motorschaden
verursachen kann.

Ich mir ehrlich gesagt auch nicht

Danke für die Antwort,
Grüße, Steffen!

Hallo!

Das Öl wird doch unten in der Ölwanne angesaugt und ich kann
mir nicht vorstellen, dass das wenige Öl das nach dem Filter
wechsel in dem kleinen Filtergehäuse fehlt einen Motorschaden
verursachen kann.

Ich kann es mir nur so vorstellen, daß der Kettenspanner keine mechansiche Federspannung hat, sondern reine Öldruckspannung, dazu müßtest Du für uns aber von dem zerlegten Motor mal den Federspanner inspizieren !

Ich habe an meinen beiden alten Toyotas Seitengesteuerte Kettensteuerung, der eine noch doppelte Kette, der andere eine einfache, da wurde mit dem Facelift ab 08/1982 an den Motoren einiges geändert. Typisch Toyota eben seinerzeit, alles in kurzer Zeit besser zu machen. Nichtsdestotrotz haben beide Kettenspanner eine mechanische Feder im inneren und werden vom Motoröldruck gespeist, wobei die untere Ölauslaßöffnung des Spanners gleichzeitig die Kette bespritzt und schmiert.

MfG

Hallo zusammen,

Ich kann es mir nur so vorstellen, daß der Kettenspanner keine
mechansiche Federspannung hat, sondern reine Öldruckspannung,

Ich überlege grade, wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Motorschadens wäre, wenn man dann einen Motor startet, der ein paar Wochen (oder sogar Monate) stand. So ganz kann ich mir so eine Konstuktion nicht in der Realität vorstellen.

Beste Grüße
Guido

Hallo Dennis!

Ich kann es mir nur so vorstellen, daß der Kettenspanner keine
mechansiche Federspannung hat, sondern reine Öldruckspannung,

Warscheinlich war das so. Also eine Öldruckspannung sicher, aber ob es da noch eine zusätzliche Federspannung gibt, weiss ich nicht genau, habe nicht darauf geachtet.

dazu müßtest Du für uns aber von dem zerlegten Motor mal den
Federspanner inspizieren !

Der Schrott wurde leider am letzten Dienstag abgeholt,
es kann auch sein, dass mein Mitarbeiter den Motor (Alu) mitgenommen hat, der sammelt Altmetall.
Kann nicht sicher sagen, ob der alte Spanner noch aufzutreiben ist.

Ich habe an meinen beiden alten Toyotas Seitengesteuerte
Kettensteuerung, der eine noch doppelte Kette, der andere eine
einfache, da wurde mit dem Facelift ab 08/1982 an den Motoren
einiges geändert. Typisch Toyota eben seinerzeit, alles in
kurzer Zeit besser zu machen. Nichtsdestotrotz haben beide
Kettenspanner eine mechanische Feder im inneren und werden vom
Motoröldruck gespeist, wobei die untere Ölauslaßöffnung des
Spanners gleichzeitig die Kette bespritzt und schmiert.

Ich kenne das Problem blos noch von meinem Corrado VR6, da gab es auch immer Ärger mit den Ketten.
Da ist immer das Öldruckbegrenzungsventil festgeworden, dann hatten die Motore zu hohen Öldruck.
Das hat die Kettenspanner abgerafelt, die Späne haben das Ansaugsieb der Ölpumpe zugesetzt,
das hat auch etliche Motoren in den Heldentod getrieben.
Ich weiss auch, dass es bei dem 3-Zyl-VW- Motor irgendeine Rückrufaktion mit dem Kettentrieb gab,
bei den 3-Zyl-Opel-Motoren gibt es auch manchmal Probleme damit.

Natürlich gibt es auch Leute, die sowas konstruieren können, dass so ein Kettentrieb 300 000 km hält,
aber die arbeiten wohl nicht bei VW oder Opel.

Wenn ich da z. B. an den 20 Jahre alten 3er BMW von meinem Bekannten denke,
der hatte 350 000 auf dem Tacho, da war nie was am Motor.

Grüße, Steffen!

Hallo!

Diese Gedanken hatte ich auch schon,
naja, wenn das Ansaugrohr der Ölpumpe immer unter der Öloberfläche steht, kann ja keine Luft rein.
Das könnte nur sein, dass wenn in dem Motor kein Öl ist, dann Luftblasen bis in den Spanner gelangen.

Aber als ich den 2. gebrauchten Motor eingebaut habe, war der natürlich auch längere Zeit leer, und es gab keine Probleme.

Naja, vielleicht hat der Spanner eine Entlüftung, die sich irgendwann mal zusetzt.
Anders kann ich mir das auch nicht erklären,
wenn es nicht ev. sogar nur dummes Geschwätz war.

Grüße, Steffen!

Hallo,

Ich überlege grade, wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines
Motorschadens wäre, wenn man dann einen Motor startet, der ein
paar Wochen (oder sogar Monate) stand. So ganz kann ich mir so
eine Konstuktion nicht in der Realität vorstellen.

Ich auch nicht, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Ich kann nur von den Kettenspannern meiner beiden Alt-Toyotas reden, die ich selbst gesehen habe und die nach 250 000km am einen noch echt gut aussahen, d.h. der Gleitschuh war nur minimal eingelaufen !

Es gab bei einigen wenigen Toyota VVTi Motoren mit dem variablen Ventilstellsystem Probleme, wenn die Leute mineralisches Billigöl und stark überzogene Intervalle hatten, da verkokten die Stellventile.

MfG