Hallo,
eine Frage zur Offenmarktpolitik:
Soweit ich deren Funktion verstanden habe, ist es doch so, daß die EZB Wertpapiere verkauft, um das Geld der Geschäftsbanken „an sich zu binden“ bzw. aus dem Markt zu ziehen und umgekehrt.
Jetzt meine Frage: Wieviel „Geld“ hat die EZB?
Und: Kann es vorkommen, daß die Geschäftsbanken mehr Wertpapiere an die EZB zurückverkaufen als die EZB Geld zu Verfügung hat oder ist es so, daß die EZB maximal soviele Papiere verkauft wie sie an Mittel hat (auf den späteren Rückkauf bezogen)?
Oder habe ich da etwas total falsch verstanden? (Was jetzt ehrlich gesagt schon die dritte Frage war…)
azim
Hallo,
Jetzt meine Frage: Wieviel „Geld“ hat die EZB?
sie schafft und vernichtet (Buch)Geld, dadurch daß sie Wertpapiere gegen Gutschrift von Guthaben kauft bzw. Wertpapiere gegen Belastung von Guthaben verkauft.
Und: Kann es vorkommen, daß die Geschäftsbanken mehr
Wertpapiere an die EZB zurückverkaufen als die EZB Geld zu
Verfügung hat oder ist es so, daß die EZB maximal soviele
Papiere verkauft wie sie an Mittel hat (auf den späteren
Rückkauf bezogen)?
Die EZB bezahlt Wertpapiere nicht mit Bargeld (wobei sie das auch könnte, indem sie gedrucktes Papier herausgibt, das dadurch erst Geld wird). Sie schafft vielmehr Geld aus dem Nichts - das wohlverdiente Privileg einer Zentralbank.
Gruß,
Christian