ich bin Administrator eines kleinen Firmennetzwerks und habe ein Problem, das ich nicht lösen kann und von dem niemand meiner Kollegen und Bekannten jemals gehört hat:
Bei unseren Mitarbeitern ist für das Öffnen von Dateien unter Excel und Word standardmäßig ein Pfad zu unserem Server eingetragen. D.h. Office greift hier direkt auf ein Netzlaufwerk zu. Nun ist es seit einiger Zeit so, dass beim Öffnen von Dateien das „Datei öffnen“-Fenster einfriert (Eieruhr; Programm reagiert nicht mehr). Es werden 5-10 Ordner angezeigt, der Rest der Liste bleibt leer obwohl der Ordnerinhalt umfangreich ist. Die einzige Möglichkeit die Programme dann noch zu beenden ist das Abschießen des entspr. Prozesses über den Taskmanager.
Das Problem trat zuerst an einer einzigen Arbeitsstation auf. Seit gestern ist es an jeder Arbeitsstation so. Neuinstallationen, Austausch von Kabeln, etc. hat zu keiner Verbesserung geführt. Das Öffnen von Dateien über den Explorer funktioniert problemlos.
Das Problem scheint zumindest symptomatisch gelöst zu sein. Da das Problem immer nur ein Verzeichnis im Netzwerk betraf (was mir zuerst auch nicht so bewusst war), habe ich dieses Verzeichnis mal genauer unter die Lupe genommen. Als Unterverzeichnis gab es dort „Eigene Bilder“ - bekannt aus „Eigene Dateien“. Nach dem Löschen von „Eigene Bilder“ wird der Ordnerinhalt wieder problemlos geladen. Die nächste Arbeitswoche wird zeigen, ob das tatsächlich schon alles war. Mir kam’s ganz schön lächerlich vor.