Ogg besser als mp3?

Hallo!

Habe gerade eine CD auf meinen Linux-Rechner gespielt, und zwar im ogg-Format.
Dieses Format soll angeblich besser als mp3 sein, bei mir allerdings nicht.
Habe die Qualitätsstufe 5 gewählt, die Datei ist somit fast so groß wie eine 160-Bit-mp3-Aufnahme. Allerdings ist das Musikstück besonders bei kurzen, lauten Tönen (z.B. Trommelschlag) ziemlich verrauscht.

Ist das normal?
Habe ich was falsch gemacht?

Benütze das Programm Grip mit oggenc.

Gruß

Joe

Ein klares ‚Jein‘…
Hallo Joe!

Ich teste auch seit einiger Zeit diverse Komrimierungsverfahren.
Nicht unter Linux (sondern Win2000), aber die verwendeten Algorithmen sind wohl dieselben.

Mein Ziel ist es, die Dateien bei bestmöglicher Qualität möglichst klein zu bekommen (nagut, eben DAS will wohl jeder…).

Habe dazu ein paar total verschiedene Stücke von CD gerippt und dann:

  • mit WaveLab 4 in 128 kBit/s „best qual.“ in MP3 codiert,
  • mit Nero in MP3-pro in 64 kBit/s „best qual.“ codiert,
  • mit „OggDrop“ in 64 kBit/s (Qual. „0“) in Ogg Vorbis codiert.

Dann die (je 3 Files) über gute Soundkarte (Terratec EWS64XL) auf HiFi-Anlage und guten Boxen / Kopfhörer im „blinden“ Wechsel ausgiebig gehört (WinAmp 3, wegen Ogg).

Mein (ganz persönliches!) Ergebnis:

Lange brauchte ich nicht zu hören:

  • MP3-pro habe ich sofort rausgehört als „klingt sch*****“.
  • Ogg V. klang wesentlich besser, aber in den Höhen sehr stark verzerrt (zu stark und verfälscht).
  • MP3 klang immer noch am besten, kaum (aber immerhin) vom Original zu unterscheiden.

Ist also ein persönlicher Kompromiss zwischen Speicherplatz und Klangqualität.

Wenn Du keinen direkten Vergleich zum Original hast, klingt Ogg in der (schlechten) Qualitätsstufe „0“ immer noch „gut“.

Markus