Gute Frage. Vielleicht wäre ich schon mit 5 Jahren an der Lungenentzündung oder an der „Blutvergiftung“ (= Sepsis) gestorben. Oder ein eitriger Zahn hätte mich erwischt? Das ist ja auch nicht so gesund, wenn sich so eine Entzündung bis in die Blutbahn ausbreitet.
Allerdings hätte mich auch die Medizin einmal fast um die Ecke gebracht. Als ich ungefähr 8 Jahre war, habe ich mich nämlich an einer Halstablette verschluckt und muss für einen Moment das Bewusstsein verloren haben, denn es gibt eine Zeit, an die ich mich nicht erinnern kann.
Au weia. Da sind aber so allerlei Unvergorenheiten in diesem
Postulat …
So ganz rund hast du es aber auch nicht bekommen. Nicht dass ich irgendwelchen Darwinistischen Phantasien das Wort reden will, aber es gibt auch einen Zusammenhang zwischen Medizin und Bevölkerungsexploion. (Die Verbindung von da zu unseren ächzenden Sozialsystemen will mir allerdings nicht gelingen)
Stärker hat sich aber wohl die Entwicklung auf dem Sektor der Landwirschaft ausgewirkt, mehr Nahrung = mehr Menschen. Außerdem ist das eben auch ein exponentielles Phänomen.
Das Wachstumg beschleunigt sich mit dem Wachstum. Über Jahrtausende ist die Bevölkerung langsam gewachsen und auch das der Zuwachs ist langsam gestiegen. Nun geht dann irgendwann beides auch immer schneller hoch.
ich würde wahrscheinlich noch leben, aber mit erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie es mir heute ohne die Medizin ginge. Aber leben würde ich schon noch.
Grüße,
Anja
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