Hi und Hallo,
ich habe folgendes Problem mit meinem 5 jährigen Vetter,
wie die Weningsten im seinem alter fährt er nur mit Stützrädern Fahrrad.
Seine Elten haben es mit ihm schon aufgegeben. So, und nun soll ich mal kurz einsprignen. Ich habe das Gefühl das ich als älter Vetter eine art Vorbild oder Idol für ihn bin.
Da ich das bisher noch bei keinem anderen Kind versucht habe bin ich ziemlich ratlos wie ich ihn ermutigen könnte ohne Stützräder zu fahren.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen!
Danke!
Ich würd’s genauso machen, wie dort beschrieben, sprich, Sattel so tief, das dein Vetter mit beiden Beinen auf den Boden kommen kann! Das nimmt viel von der Angst vor einem Sturz. Aber-- lies doch selbst
P.S. Vielleicht wären Knie-und Ellbogenschützer neben dem (Pflicht-)Helm noch angebracht. Ich hab leider von meiner Fahrradfahrenlernzeit nette Narben am Knie behalten…
Gruß,
Sharon
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Noch was eingefallen…
Herrje, mir ist das erst NACH dem Abschicken eingefallen, wie es meine Eltern bei mir anfangs gemacht haben:
Die Stützräder blieben zunächst dran, mein Papa montierte die aber so hoch, daß sie erst bei wirklicher Sturzgefahr abstützten, also bei sehr starker Neigung. Dadurch lerne ich erstmal im Ansatz, wie das mit dem Gleichgewicht funktioniert. Als das einigermaßen klappte, kamen die ganz weg - und kurz darauf konnte ich es!
meine Eltern haben die Stützräder in kleinen Etappen jede Woche weiter hoch gesetzt und irgendwann habe ich die nicht mehr vermißt, weil ich das Balancehalten unbemerkt gelernt hatte. Allerdings war mein Sattel auch immer so eingestellt, daß ich zumindest mit beiden Fußspitzen auf den Boden kam. (NICHT mit den platten Füßen, dann wurde der Sattel hochgestellt, bzw irgendwann gab es dann ein neues und größeres Fahrrad)
Und Knie- und Ellbogenschützer sind neben dem Helm beim Radafahrenlernen wirklich praktisch. Hätte es diese Dinger in meiner Kindheit damals schon gegeben, wäre mir so manche Narbe erspart geblieben. Nicht nur beim Radfahren…
Ich hab’ innerhalb weniger Tage ohne Stützräder (gab’s bei DDR-Rädern nicht ) fahren gelernt. Wie? Mutter hat immer hinten das Fahrrad festgehalten (so dass ich im Gleichgewicht war) und ist immer mitgerannt, wenn ich gefahren bin, so dass ich ganz schnell ein Gefühl für das Gleichgewicht hatte.
es gilt als guter Einstieg in die Balance, wenn Kinder mit dem Roller anfangen.
Vielleicht habt ihr einen greifbar um es zu versuchen. Da kommt vielleicht auch noch der Ergeiz dazu, doch Rad fahren zu wollen, dann aber aushandeln, dass nur ohne Stü®zräder gefahren wird.
Seine Elten haben es mit ihm schon aufgegeben. So, und nun
soll ich mal kurz einsprignen.
Hmmm - ich bin ja nicht ganz sicher, und wahrscheinlich bist Du da auch der falsche Ansprechpartner. Aber: Warum wartet Ihr nicht einfach ab, bis der Bub von sich aus soweit ist, daß er ohne Stützräder radeln will? Irgendwann isser soweit und dann will er das auch und dann klappt’s
Zumindest war’s bei mir so: Wenn mir irgendwelche Leute versucht haben einzureden, was ich „in dem Alter“ tun (oder auch nicht tun) sollte hab ich meistens auf stur geschaltet und wollte überhaupt nimmer. Und zwar genau so lange bis die mich „aufgegeben“ haben - und dann hab ich verkündet „So, und heut will ich ohne Stützräder radeln“ und wuuusch - zum Mittag war’s so weit (und mein Papa hatte ein lahmes Kreuz, weil er mich die ganze Zeit am Gepäckträger festhalten mußte *g*) )
bin ich ziemlich ratlos wie ich ihn ermutigen könnte ohne
Stützräder zu fahren.
Hm - ermutigen? Mich hatte es da schon auch ein bisserl gefuchst, daß die meisten anderen Kinder schon „ohne“ fahren konnten Aber ob Du als „Erwachsener“ in den Augen Deines Neffen in dieser Richtung was erreichen kannst?
Du kannst es natürlich mit den hier genannten Tricks probieren, aber ich glaub der Kernpunkt ist, daß Dein Neffe soweit sein muß und das wollen muß!
hinten das Fahrrad festgehalten (so dass ich im Gleichgewicht
war) und ist immer mitgerannt, wenn ich gefahren bin, so dass
ich ganz schnell ein Gefühl für das Gleichgewicht hatte.
So ähnlich haben wir’s bei unseren auch gemacht. Beide haben innerhalb eines Tages gelernt, ohne Stützräder zu fahren - zumindest, das Gleichgewicht zu halten. Und auch für den Dritten werden wir keine kaufen.
Hi und Hallo,
ich habe folgendes Problem mit meinem 5 jährigen Vetter,
wie die Weningsten im seinem alter fährt er nur mit
Stützrädern Fahrrad.
Auch so ein Zivilisationsproblem wie die Pampers …wir haben früher unser Rad mit drei oder vier Jahren bekommen und nach zwei Tagen, die vor allem die Eltern Rückenschmerzen kosteten rasten wir durch die Botanik…und erzähle mir keiner, wir hätten mehr Unfälle gebaut als heute.
Seine Elten haben es mit ihm schon aufgegeben. So, und nun
soll ich mal kurz einsprignen. Ich habe das Gefühl das ich als
älter Vetter eine art Vorbild oder Idol für ihn bin.
Da ich das bisher noch bei keinem anderen Kind versucht habe
bin ich ziemlich ratlos wie ich ihn ermutigen könnte ohne
Stützräder zu fahren.
Hmm…ich denke man muß ihm mit was einleuchtendem kommen…stichel ein bißchen rum, daß er wegen der Stützräder viel zu langsam ist, sich nie in die Kurven legen kann, wie es ein ‚echter‘ Radfahrer tut. Mein Sohn hatte anfänglich natürlich auch Stützräder, bis wir gesehen haben, daß er sich damit in Kurven fast lang gelegt hat, wenn er den großen hinterherrasen wollte. Also ab die Dinger und das war’s dann. Da war er noch nicht mal vier Jahre alt.