Hallo,
zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit sind in einem Atomkraftwerk schwere Sicherheitsmängel festgestellt worden. Ein Gutachten, das Leitungen des Atomkraftwerkes Isar 1 als nicht bruchsicher ausweist, wurde von Mitarbeitern nicht an die Kontrollinstanz weitergeleitet.
Noch offen ist, ob dies von Mitarbeitern oder gar von den Direktoren des Atomkraftwerks vertuscht wurde. In jedem Fall trägt die Leitung des Atomkraftwerks die Verantwortung für diese Vorkommnisse und sollte zur Rechenschaft gezogen werden. Die Untersuchung über die mangelnde Bruchlast der Leitungen sollte umgehend veröffentlicht werden. Der Betreiber E.o.n. hat unverzüglich klarzustellen, wie die Sicherheitsmängel behoben werden können.
Nach den schweren Versäumnissen im Atomkraftwerk Philippsburg ist damit erneut ein Fall einer bewussten Umgehung der
Sicherheitsvorschriften bekannt geworden. Das ist bei einer so
gefährlichen Technologie wie der Atomkraft nicht akzeptabel.
Wenn die Stromkonzerne E.o.n und EnBW sich nicht dafür verbürgen
können, dass ihre Mitarbeiter verantwortlich handeln, muss das
weitergehende Konsequenzen haben. Hier liegt die Beweislast bei den Stromkonzernen.
Hallo,
und dann lese ich mit Erstaunen, dass „Köpfe rollen sollen bei den EnBW“. Natürlich die dafür verantwortlichen Mitarbeiter, untere und mittlere Chargen. Und die Grünen und die SPD fordern, dass der veantwortliche Minister zurücktreten soll.
Aber was ist mit Herrn Goll, dem Chef der EnBW? Er sitzt fest im Sattel und verspricht rückhaltlose Aufklärung und sagt, dass das nicht wieder vorkommen darf … Na ja, es bestand ja auch zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung …
Gruss, Stucki
der technische Vorstand von EnBW ist am Donnerstag (oder Mittwoch) zurückgetreten. Bei so einem großen Haufen dürfte es nicht unwahrscheinlich sein, daß der gute Herr Goll auch erst durch die Presse von der Sache erfahren hat. Insofern ist der Verantwortliche diesmal doch am dransten gewesen.
Bei so einem großen Haufen dürfte es
nicht unwahrscheinlich sein, daß der gute Herr Goll auch erst
durch die Presse von der Sache erfahren hat. Insofern ist der
Verantwortliche diesmal doch am dransten gewesen.
Hat’s der Minister vielleicht auch erst durch die Presse erfahren?
Ist der Herr Goll weniger „am dransten“ als der Minister?