Ohne Ziel

guten abend an alle,

ein sicher nicht ganz leichtes Thema - es ist vermeintlich viel erreicht im Leben - es gibt vermeintlich keine wirklich großen Probleme (außer Langeweile)
aber es gibt ím Moment auch keinerlei wirklich anstrebenswertes Ziel mehr für die nächsten ca. 45 Jahre - Möglichkeiten (z.B. bestimmte Prüfungen die man noch absolvieren könnte (sicher nicht unerfolgreich) die einem vor den Füßen liegen werden als „nicht so wichtig“ betrachtet und eher links liegen gelassen (solange man das Gefühl hat die Tür um das zu tun ist noch nicht ganz zu und die Möglichkeit besteht noch länger), das ist sehr eigenwillig, führt oft zu Langeweile (d.h. der Job wir nicht ernst genommen und als Spiel betrachtet (obwohl es ein Job ist der mit bestimmten Erwartungshaltungen verknüpft ist) und es gibt keine Idee was dagegen hilft und wo die Ursache für das Langeweilegefühl und der Unbeweglichkeit (weg von dem jetzt guten Standard) wirklich liegt.

Ich hoffe das ist einigermassen verständlich.Wenn nicht danke für Nachfragen.

ggf hatte jemand eine ähnliche Situation und kann dazu den selbst gefundenen Ausweg beschreiben.

vielen herzlichen dank m.

hallo miss,

für mich ist das geschriebene nicht verständlich. wie alt bist du und warum langweilst du dich?
und was genau ist dein anliegen?
würde mich freuen wenn du noch etwas schreibst.

glg cassandrabra

Hi

Der Text ist ziemlich unüberlegt hingeknallt ,kein vorne und kein hinten , man überlegt ob hier jemand wirklich mit Sinn und Verstand geschrieben hat oder es im Dilirium nach dem Genuss von mindestens 5 Bacardi’s getan hat.

Das was ich daraus zu entnehmen vermag , ist das es eine Person kein Ziel mehr hat , seinen Job wie automatisiert macht und ansonsten nichts mehr mit sich an zu fangen weiss .

Wenn ich das so richtig verstanden habe , dann kann ich dazu sagen , das der Job nicht alles im Leben ist .
warum machst du dir aus deinem Leben keinen Spass .
sicherlich hast du ein paar Ideen , Träume , Hobby’s , oder Dinge in deinem privaten Leben , die du nicht kannst , aber gerne kennen und können würdest.

Ich habe es ähnlich gemacht .
Ich bin inzwischen 47 Jahre , in meiner Jugend gab es keine Rollerblades , die kamen erst auf , als ich so mitte 20 war , das fand ich toll , das musste ich laufen lernen.
zu einem späteren Zeitpunkt machte ich Urlaub in Paris .
mich ärgerte das ich kein Französisch konnte und habe es dann erst , im alter von mitte 30 gelernt
dann gab es den anreiz des Sportes , dessen Höhepunkt ich um die Jahre 2000 hatte , in dem ich 4 mal hintereinander Deutscher Vizemeister wurde ( inzwischen inaktiv und nur noch Trainer )

usw usw ,
im laufe dieser Jahre kamen noch viele Dinge hinzu , die mich reizten , die mir Spass machten , angefangen von Fahrsicherheitstraining um mir zu einem späteren Zeitpunkt einmal einen Sportwagen leisten zu können , DAN Prüfung , eine weitere vierte Fremdsprache , sowie beruflich eine Zulassung , die ich aus meiner Kasse vorgelegt habe ,

Du siehst , auch in meinem Leben bin ich arbeiten gegangen um zu leben , und habe nicht gelebt um zu arbeiten

Toni

Moin Miss
Eine der wesentlichen Dinge, die ich in meinem Leben (sehr spät) gelernt habe, war: Prioritäten setzen! Alles, was sekundär, was weniger wichtig ist, mal außen vor lassen und sich auf das Wenige konzentrieren, welches man/frau als das Passende, das Spezifische, in seinem/ihrem Leben erkennt.
Sag jetzt nicht „Ich erkenne nix Spezifisches in meinem Leben“, sondern lass dir die Zit, dies herauszufinden. Man kann seine Neigungen und seine Talente abklopfen, beides aber nicht verwechseln! Das wäre ein erster Schritt.
Gruß,
Branden

Moin, m.,

das Leben besteht nicht nur aus Leistungsmarken, die für die Öffentlichkeit geschwenkt werden, sondern auch aus dem täglichen Kleinkram, der durchaus Erfüllung bieten kann. Wenn Du (oder schreibst Du für jemand anderen?) noch nicht darüber gestolpert bist, was den Alltag lebenswert macht, dann musst Du halt noch ein wenig warten und weitersuchen. Irgendwann finden sich Aufgaben, die nicht bloß das Lernen für eine Prüfung verlangen, sondern den unermüdlichen Einsatz für eine Sache / einen Menschen / wasweißich.

Gruß Ralf

hi Miss

ein sicher nicht ganz leichtes Thema - es ist vermeintlich
viel erreicht im Leben - es gibt vermeintlich keine wirklich
großen Probleme (außer Langeweile)
aber es gibt ím Moment auch keinerlei wirklich
anstrebenswertes Ziel mehr für die nächsten ca. 45 Jahre -
Möglichkeiten (z.B. bestimmte Prüfungen die man noch
absolvieren könnte (sicher nicht unerfolgreich) die einem vor
den Füßen liegen werden als „nicht so wichtig“ betrachtet und
eher links liegen gelassen (solange man das Gefühl hat die Tür
um das zu tun ist noch nicht ganz zu und die Möglichkeit
besteht noch länger), das ist sehr eigenwillig, führt oft zu
Langeweile (d.h. der Job wir nicht ernst genommen und als
Spiel betrachtet (obwohl es ein Job ist der mit bestimmten
Erwartungshaltungen verknüpft ist) und es gibt keine Idee was
dagegen hilft und wo die Ursache für das Langeweilegefühl und
der Unbeweglichkeit (weg von dem jetzt guten Standard)
wirklich liegt.

ein Anfang wäre in der ICH Form zu schreiben um dir selbst das Problem bewusster zu machen - es ist ja nicht das Problem von irgendwem sondern von DIR :smile:

Gruß H.

mmh danke für den Hinweis datüber hatte ich tatsächlich noch nicht nachgedacht.
vg m

Moin, m.,

das Leben besteht nicht nur aus Leistungsmarken, die für die
Öffentlichkeit geschwenkt werden

ja das ist mir bewusst und darum geht es nicht

sondern auch aus dem

täglichen Kleinkram, der durchaus Erfüllung bieten kann.

über die freue ich mich täglich stündlich minütlich wenn es die nicht gäbe wäre das leben echt trist :wink:)))

Wenn

Du (oder schreibst Du für jemand anderen?) noch nicht darüber
gestolpert bist, was den Alltag lebenswert macht, dann musst
Du halt noch ein wenig warten und weitersuchen. Irgendwann
finden sich Aufgaben, die nicht bloß das Lernen für eine
Prüfung verlangen, sondern den unermüdlichen Einsatz für eine
Sache / einen Menschen / wasweißich.

darauf warte ich tatsächlich aber es its noch nicht da leider

Gruß Ralf

danke für die antwort!!

Moin Miss
Eine der wesentlichen Dinge, die ich in meinem Leben (sehr
spät) gelernt habe, war: Prioritäten setzen! Alles, was
sekundär, was weniger wichtig ist, mal außen vor lassen und
sich auf das Wenige konzentrieren, welches man/frau als das
Passende, das Spezifische, in seinem/ihrem Leben erkennt.
Sag jetzt nicht „Ich erkenne nix Spezifisches in meinem
Leben“, sondern lass dir die Zit, dies herauszufinden. Man
kann seine Neigungen und seine Talente abklopfen, beides aber
nicht verwechseln! Das wäre ein erster Schritt.

MMhh vielen herzlichen dank für die antwort - dank tests weiß ich recht gut wo meine Fähigkeiten liegen und habe eher nicht die Idee Neigungen zu folgen die sich nicht mit den Fähigkeiten decken.

Die Idee prororitäten zu setzen ist ein guter ansatz, jedoch weiß ich nicht wie das gegen die Langeweile helfen soll??

Langeweile tritt z.Bsp: ein wenn ich (oft auch beruflich) komplexe Strikturen vorgesetszt bekomme und hier eine Aufgaqbe zu lösen habe, sobald ich die Zusammenhänge vertstanden habe und mir das System klar ist begintt die Langeweile gegen die ich nichts ausrichten kann,leider
vga

Gruß,
Branden

Hi

Der Text ist ziemlich unüberlegt hingeknallt ,kein vorne und
kein hinten , man überlegt ob hier jemand wirklich mit Sinn
und Verstand geschrieben hat oder es im Dilirium nach dem
Genuss von mindestens 5 Bacardi’s getan hat.

nein weder das eine noch das andere .

Das was ich daraus zu entnehmen vermag , ist das es eine
Person kein Ziel mehr hat , seinen Job wie automatisiert macht
und ansonsten nichts mehr mit sich an zu fangen weiss .

ja das ßpasst und widerspricht der „Unüberlegtheit“ oder?

Wenn ich das so richtig verstanden habe , dann kann ich dazu
sagen , das der Job nicht alles im Leben ist .
warum machst du dir aus deinem Leben keinen Spass .

wie geht das?

sicherlich hast du ein paar Ideen , Träume , Hobby’s , oder
Dinge in deinem privaten Leben , die du nicht kannst , aber
gerne kennen und können würdest.

Ich habe es ähnlich gemacht .
Ich bin inzwischen 47 Jahre , in meiner Jugend gab es keine
Rollerblades , die kamen erst auf , als ich so mitte 20 war ,
das fand ich toll , das musste ich laufen lernen.
zu einem späteren Zeitpunkt machte ich Urlaub in Paris .
mich ärgerte das ich kein Französisch konnte und habe es dann
erst , im alter von mitte 30 gelernt
dann gab es den anreiz des Sportes , dessen Höhepunkt ich um
die Jahre 2000 hatte , in dem ich 4 mal hintereinander
Deutscher Vizemeister wurde ( inzwischen inaktiv und nur noch
Trainer )

usw usw ,
im laufe dieser Jahre kamen noch viele Dinge hinzu , die mich
reizten , die mir Spass machten , angefangen von
Fahrsicherheitstraining um mir zu einem späteren Zeitpunkt
einmal einen Sportwagen leisten zu können , DAN Prüfung , eine
weitere vierte Fremdsprache , sowie beruflich eine Zulassung ,
die ich aus meiner Kasse vorgelegt habe ,

Du siehst , auch in meinem Leben bin ich arbeiten gegangen um
zu leben , und habe nicht gelebt um zu arbeiten

Ja die Idee ist ja grundsätzlichsehr OK ich gehe auch arbeiten um zu leben jedoch gibt es auch die motivation zu arbeiten um etwas zu bewegen, was tastächlich ab und an gelngt, jedoch fehlt mir leider die Motivation hieraus eine Bestätigung zu ziehrn, dazugeg´n viele schauspieler wiedere+

Toni

Hi

Ich redete wie ich schon schrieb , nicht ausschlieslich von dem Beruf.
in meinem Job sehe ich auch nicht jeden Tag das Ergebniss meiner arbeit , manchmal dauert es 6 Wochen bis eine Arbeit endlich funktioniert .

Mit dem Satz : mache dir einen Spass aus dem Leben , meinte ich kleine Herausforderungen , z.b. im Freundeskreis .

Ein Beispiel aus meinem Leben .
Ich spiele Hobbymassig Squash , nur so aus Spass , als Freizeitvergnügen , eigentlich nichts halbes und nichts ganzes .

Auf einmal erzählte eine junge Dame aus dem Bekantenkkreis , das Sie Squash Regionalmeisterin ist .
Ich musste unbedingt ein Match gegen Sie spielen , verlor natürlich , aber es reizte mich …
ein Jahr später eine Revanche und ich besiegte Sie .

In meiner Jugend spielte ich einmal Tischtennis , das verlief sich mit den Jahren…
vor rund einem Jahr bekam ich eine Einladung zum 50 jährigen Vereinsbestehen , man lud alle Leute ein , die jemals in dem Verein waren.
Ich kaufte mir einen Tischtennisschläger , trainierte etwas und wollte zeigen , das ich es noch kann um einen Ex-Partner nach rund 30 Jahren jetzt endlich mal zu besiegen.

Wie ich in der ersten Antwort schon erwähnte , habe ich im Zeitraum um 30 Jahre nachträglich Französisch gelernt .
Letztens ergab sich aus diesem können eine lustige Geschichte .
meine neue Partnerin ( die erste ist 2003 verstorben ) und ich schauten zusammen einen Film an.
plötzlich schwenkten die Schauspieler für wenige Sätze auf französisch um , mein „Schatzi“ übersetzte mir das , weil Sie auch französisch kann , ( wusste ich vorher nicht ) und ich gab ihr dann auf französisch die Antwort , das ich das alles verstanden habe .
was meinst du , wie wir da gelacht haben .
Das wusste Sie nämlich auch nicht , weil es hier in der Gegend kein Schulfach ist.

Wie gesagt , ich kenne deine Hobby’s nicht , weiss nicht was dir Spass macht , ich könnte so unzählige Beispiele aufzählen wo nicht das richtige für dich dabei ist , weil ich ausgerechnet Socken stricken nicht erwähnt habe

Toni

Die Idee prororitäten zu setzen ist ein guter ansatz, jedoch
weiß ich nicht wie das gegen die Langeweile helfen soll??

Langeweile tritt z.Bsp: ein wenn ich (oft auch beruflich)
komplexe Strikturen vorgesetszt bekomme und hier eine Aufgaqbe
zu lösen habe, sobald ich die Zusammenhänge vertstanden habe
und mir das System klar ist begintt die Langeweile gegen die
ich nichts ausrichten kann,leider

bist Du vielleicht total unterfordert und tätest gut daran, entsprechend Deiner Fähigkeiten, die Du ja kennst, eine neue HERAUSforderung zu suchen?

viele Grüße
A.A.

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Langeweile tritt z.Bsp: ein wenn ich (oft auch beruflich)
komplexe Strikturen vorgesetszt bekomme und hier eine Aufgaqbe
zu lösen habe, sobald ich die Zusammenhänge vertstanden habe
und mir das System klar ist begintt die Langeweile gegen die
ich nichts ausrichten kann,leider

Doch, du kannst es z.Bsp. mit höchster Konzentration abarbeiten und dass wäre eine neue Herausforderung.
Regards