Ohrenschmerzen

Hallo liebe Wissenden!

Ich habe seit knapp einer Woche leichte, aber ständige Schmerzen im rechten Ohr bzw. irgendwo zwischen Ohr und Hals rechts. Heute war ich beim Hausarzt (in England). Früher hatte ich immer wieder Pfröpfe in den Ohren und die Ohren wurden auch schon seit einer Weile nicht mehr gespült. Das hab ich dem Arzt auch erzählt. Er hat mit so einem Gerät ins Ohr reingeschaut, drumherum abgetastet, mich den Mund mehrmals auf- und zumachen lassen. Dann meinte er, für ihn sei keine Entzündung und keine weiteren möglichen Gründe ersichtlich. O-Ton (übersetzt): „Gehen Sie nach Hause und nehmen Sie eine Paracetamol.“ Auf meine Frage, was ich denn tun solle, falls die Schmerzen nicht aufhören, musste er erstmal einen Moment nachdenken und sagte dann „kommen Sie in 4 Wochen wieder“.

Ehrlich gesagt komme ich mir veräppelt vor. Ich bilde mir die Schmerzen ja nicht ein, sie sind nun mal da und ich spüre es bei jedem Schluck! Erkältungssymptome zeigen sich keine. Habt ihr irgendwelche Ideen, was ich tun könnte? Hausmittelchen? Ab wann ist das WIRKLICH ernst zu nehmen, sodass ich wieder zum Arzt sollte, falls es nicht aufhört? Vier Wochen erscheinen mir doch ganz schön lang… Und zu einem anderen Arzt kann ich hier nicht so einfach, denn die haben hier ein Hausarztbindungssystem.

Viele Grüße

Anja

Hey, was war das denn für ein Arzt, bei dem du warst? Ein Allgemeinmediziner? Wenn ja, vfersuch es doch mal bei einem Hals-Nasen-Ohren Arzt, ddu kannst ihn auch bitten, mal eine Endoskopie machen lassen. Hast du sonst irgendwas ungewöhnliches getan, was dein Ohr beterffen könnte? In-Ear Kopfhörer getragen? Auf dem Ohr geschlafen? Hörsturz?

Hallo liebe Wissenden!

Ich habe seit knapp einer Woche leichte, aber ständige
Schmerzen im rechten Ohr bzw. irgendwo zwischen Ohr und Hals
rechts.

Und damit wird das Schlachtfeld der diagnostischen Möglichkeiten eröffnet. Es braucht nicht am Ohr zu liegen, es muß keine Affektion der Mundhöhle sein, sondern es kann irgendwo dazwischen liegen (ich meine das jetzt nicht witzig)

Nur welchen Arzt soll man aufsuchen? Sie sind ein Opfer des Systems, das unsere verschwundene Ulla auch so gerne hier eingeführt hätte. In Deutschland würde ich an HNO und Zahnarzt denken.

Leider hilft das nicht viel weiter. Nur wenn’s bleibt: Auf Wiederkommen in 4 Wochen würde ich mich nicht einlassen.

hi,

versuchs doch mal mit inhalieren (kamille,oregano,salbei - entweder oder, nicht alles zusammen) - viell. ist doch ne entzündung drin…

es kostet ja nicht viel u. ist auch nicht so viel aufwand, von daher würde ich es zumindest mal versuchen - wenn es anschlägt prima ansonsten, ist nicht viel verloren

lg u. good luck

Hallo Anja,

meine Meinung dazu:

  • Ohrreinigung rasch machen lassen, das kennst Du ja. (keine 4 Wochen warten)
  • Hausarztbindung, kannst nur Du lösen.
  • Para… , für den Notfall i.O.
  • Hausmittel:
  • Tee: Fenchel, Gallen/Leber Tee
  • Mittelfinger der rechten Hand zusammendrücken und an was schönes
    denken
  • ggf. Notfalltermin, falls es unerträglich wird. (Fieber, etc.)
  • in 4 wochen zum Hausarzt

Gute Bessereung…
niko

  • Tee: Fenchel, Gallen/Leber Tee
  • Mittelfinger der rechten Hand zusammendrücken und an was
    schönes
    denken

Gibt es da mehrere Mittelfinger? Oder muß einer in einer ganz bestimmten Form zusammengedrückt werden?

O nico, nico! Und das um 22 Uhr abends!

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Hallo Anja,

auch ich habe immer wieder so Pfropfen in den Ohren. Mit der Zeit weiß man, wie sich das anfühlt, das ist bei dir sicher auch so. Bei einem der letzten Male war das mit dem Pfropf gerade, als mein Hausarzt Urlaub hatte - deshalb habe ich in der Apotheke gefragt. Dort empfahl man mir (für „leichtere Fälle“) „Otowaxol“ (oder so ähnlich). Das sind spezielle Ohrentropfen, die den Pfropf anlösen, dann kann man ihn mit der beiliegenden Ball-Spritze mit warmem Wasser ausspülen. Ob es das auch in England gibt, weiß ich nicht, aber frag doch einfach mal in der Apotheke.

Wenn du dir allerdings nicht sicher bist, ob es ein Pfropf ist oder doch was anderes, dann geht lieber doch nochmal zum Arzt.

Viele Grüße
Annegret