Hallo!
Meinem Katerchen juckt seit ein paar Tagen das rechte Ohr. Ich tippe mal auf Milben, weiß es aber nicht sicher. Zu sehen ist nichts.
Bei unserer letzten Katze waren wir 2mal wegen Milben beim Tierarzt und haben immer recht hohe Summen gezaht für eine Behandlung bzw für eine Salbe, mit der wir dann selbst weiter machen mussten. Meine Mutter hat mir dann, beim dritten Mal, Ohrtropfen für Katzen und Hunde aus der Apotheke mitgebracht. Die haben genauso gewirkt. Ich hab sie sogar noch. Sie heißen Surolan, falls sie wer kennt (kann sein, dass sie in Deutschland anders heißen). Ich würde sie nur nicht mehr verwenden, weil sie schon fast 2 Jahre bei mir herumgammeln und sicher schon abgelaufen sind.
Jetzt meine eigentliche Frage: Da ich mir nicht ganz sicher bin, ob es sich wirklich um Milben handelt, trau ich mich fast nicht mir neue Tropfen zu kaufen und das auf eigene Faust zu behandeln. Immerhin kann mein Kleiner ja nur kratzen, auch wenn es in Wirklichkeit gar nicht juckt sondern eher weh tut, wie bei einer Ohrenentzündung. Ich will ihm schließlich nicht schaden. Im Beipackzettel der Tropfen steht, dass sie „Bei Ohr- und Hautinfektionen bei Hunden und Katzen, die durch Hautpilze, Hefe, Bakterien oder Ohrmilben hervorgerufen werden, sowie Ekzeme und unspezifischen Entzündungen der Haut“ eingesetzt werden sollen. Klingt soweit ja ganz gut. Es handelt sich dabei allerdings unter anderem um ein isoliertes Antibiotikum, also die volle Chemische Keule.
In ca. einem Monat wäre sowieso die nächste Impfung fällig, aber so lange warten will ich eigentlich nicht, da tut mir mein Kleiner zu leid (obwohl er nicht extrem kratzt, er ist auch nicht wund oder so, aber er kratzt schon deutlich mehr als sonst). Also müsste ich wohl schon in der kommenden Woche oder auch heute noch fahren. Wahrscheinlich macht der Tierarzt auch so ähnliche Tropfen ins Ohr, nur ist das wieder verbunden mit den doppelten Kosten und eben der Rennerei zum Onkel Doc.
Versteht mich richtig: Mein Kleiner ist mir alles Geld der Welt wert, aber ich bin Studentin und möchte daher nicht unnötig Geld rauswerfen.
ich nehme an, Dein Kater ist Freigänger? Dann könnte es sich auch um einen Fremdkörper im Gehörgang (Granne o.ä.) handeln. Wenn Du selbst keine sichtbaren, eindeutigen Ohrmilbensymptome erkennen kannst, solltest Du auch keine Selbstmedikation in dieser Richtung anwenden. Wenn es ein Fremdkörper ist, machst Du durch Einmassieren irgendwelcher Ohrentropfen alles nur noch schlimmer. Also: entweder die Beschwerden erscheinen Dir nicht schlimm genug für einen Tierarztbesuch, dann lass es. Oder ab zum Tierdoc.
Hallo infinity,
um eine sinnvolle Diagnose stellen zu können, brauchst Du ein Otoskop und an dessen Ende hängt leider meistens ein Tierarzt
Ich würde auf jeden Fall auf eine veränderte Sekretabsonderung achten, die Farbe der Haut im Ohr und auf auffälligen Geruch! Heißes Ohr= Entzündung. http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?http://www.v…
Hier kannst Du nochmal über das Mittel deiner Mum nachlesen, aber wahrscheinlich
mußt Du ein Rezept haben?! Ich vermute mal, ja, wegen dem Pilzmittel darin…
Bei fast allen verschreibungspflichtigen Ohrentropfen, mußt Du überprüfen lassen ob
das Trommelfell gesund ist, sonst droht Taubheit!!
Ich glaube wirklich helfen konnte ich nicht aber vielleicht
kannst Du mit den Infos etwas anfangen.
Ich wäre mir auch nicht sicher, ob man nicht schauen soll wie sich die Symptome
entwickeln…
Die dunklen Krusten bei Milbenbefall sind nicht zu übersehen.
Wenn Du kein vermehrtes Ohrenschmalz, keine Krusten oder Rötungen feststellen kannst, oder sonst etwas auffälliges…dann geh bitte zum Tierarzt, das könnte auch wie schon erwähnt ein Fremdkörper sein (zB. eine fiese Granne).
Einfach auf Verdacht ein hochwirsames Medikament wie Surolan (das übrigens verschreibungspflichtig ist) im Blindschuss einzusetzen ist nicht ratsam und dazu auch zu teuer.
Zumal Milbenbekämpfung nicht wirklich in das Wirkspektrum von Surolan passt, zumindest was die Wirkstoffe angeht…es sein denn die Salbengrundlage alleine wäre für Milben schon Grund genug auszuziehen. http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?http://www.v…
in der Regel befallen die Ohrmilben beide Ohren gleichermaßen, so dass es sein kann, dass es sich hier um etwas anderes handelt. Das Ohr müsste mit entsprechenden Instrumenten untersucht werden.
Wenn es Ohrmilben sind, helfen leider nur gut wirksame Mittel die es eben nur beim TA gibt, da diese Biester sehr hartnäckig sein können.
unser Besitzer hat sich unregelmässig am Ohr gekratzt;
die Doc hat keine Milben oder Ähnliches feststellen können
und tippte auf Katzenfutterallergie.
Wir sollten mal das Futter öfters wechseln und dann registrieren,
wann er sich wieder zu kratzen beginnt.
Da scheint was dran zu sein; wir haben die Hersteller systematisch
durchprobiert und scheinen jetzt was Bekömmliches gefunden zu haben
für unseren Hausteufel…