ok die ganze Sache etwas vereinfacht: Wie mache ich am einfachsten ein PWM Signal mit 50/50 Tastverhältnis, also ein ganz einfaches Rechteck?
Spannung 8V, und da fällt mir ein, dass das am einfachsten mit einem
NE555 oder so etwas geht. Oder doch lieber 2 Transistoren als astabile Kippstufe?
Was ist einfacher/günstiger/besser?
ok die ganze Sache etwas vereinfacht: Wie mache ich am
einfachsten ein PWM Signal mit 50/50 Tastverhältnis, also ein
ganz einfaches Rechteck?
Hm, was ist für dich „einfach“? Dann hättest du die Frage nicht gestellt…
Ein einfaches, absolut symmetrisches 50:50-Rechteck würde ich mit einem beliebigen Oszillator und einem Teiler 2:1 dahinter erzeugen.
Also z.B. 4093 (4-fach-NAND mit Schmitt-Trigger) als Oszillator und dahinter ein 4027 (JK-Flipflop) als Teiler geschaltet.
Spannung 8V, und da fällt mir ein, dass das am einfachsten mit
einem NE555 oder so etwas geht.
Der erzeugt zwar ein Rechteck, aber nicht unbedingt symmetrisch. Es gibt da 'ne Schaltung mit Dioden im Schwingkreis, aber ich hab ewig nix mehr mit dem 555 gemacht.
Oder doch lieber 2 Transistoren als astabile Kippstufe?
Ist zwar die einfachste Methode, aber bringt nicht gerade steile Flanken und saubere Pegel. Evtl wieder mit dem Schmitt-Trigger dahinter.
Was ist einfacher/günstiger/besser?
Einfach würde ich alle Schaltungen nennen, außer dem unten beschriebenen Mikrocontroller (können Elektroniker heute nicht mal mehr 'ne bistabile Kippstufe ohne CPU bauen??? Tut mir leid, wenn jemand so einen Vorschlag macht, um eine Rechteckspannung zu erzeugen…)
Kommt eben drauf an, welche Genauigkeit deine Anwendung vorschreibt.
Hallo,
unter PWM versteht man eine Puls-Weiten-Modulation. Die Information dieses Signals steckt im Tastverhältnis, das dazu also veränderbar ist. Deshalb macht es überhaupt keinen Sinn, ein Rechtecksignal mit einem festen Tastverhältnis eine PWM zu nennen. Das ist das gleiche wie ‚eine einstellbare Spannung von immer 12V‘.
Formulier also Deine Frage nochmal anders, damit man genauer weiß, wozu das dient und was genau gebraucht wird.
Einen Vorschlag für eine Rechteckspannung mit konstantem Tastverhältnis hast Du ja schon. Für die Erzeugung eines Spannungsabhängigen PWM-Signals gibt es aber derart viele Möglichkeiten, daß man dazu schon ein wenig mehr über die Anwendung wissen sollte. Sowas steckt zum Beispiel in jedem Schaltnetzteil…
Gruß
Axel
Ok du hast recht, aber mit PWM wussten alle gleich was gemeint ist.
Die Vorschläge sind auch gut bisher, nur habe ich jetzt die Spannungen:
ich muss das Rechteck zwischen +15 und -15 Volt machen…
Und damit dann ca. 1 Watt antreiben. Leider ist mir kein IC bekannt, dass so etwas kann. Wie macht man das, wenn man negative Spannungen braucht?
ok die ganze Sache etwas vereinfacht: Wie mache ich am
einfachsten ein PWM Signal mit 50/50 Tastverhältnis, also ein
ganz einfaches Rechteck?
Spannung 8V, und da fällt mir ein, dass das am einfachsten mit
einem
NE555 oder so etwas geht. Oder doch lieber 2 Transistoren als
astabile Kippstufe?
Was ist einfacher/günstiger/besser?
ich weiss zwar immer noch nicht, was Du genau suchst, aber vielleicht findest Du ja hier eine passende Schaltung: http://www.trifolium.de/netzteil/kap5.html
die sind aber eher für etwas stärkere Ströme ausgelegt.
ich muss das Rechteck zwischen +15 und -15 Volt machen…
Und damit dann ca. 1 Watt antreiben. Leider ist mir kein IC
bekannt, dass so etwas kann. Wie macht man das, wenn man
negative Spannungen braucht?
ganz einfach: hinter den Ausgang Deines Rechteckgenerators noch eine Transistorstufe schalten, die dann abwechselnd +15V und -15V eines Netzteils durchschaltet. 1W sollte dabei nun wirklich kein Problem sein.
Gruß
Axel
danke für deine Antwort. Mir ist klar, dass ich etwas hinter meinen Generator schalten muss. Leider habe ich das nie gemacht und folglich auch keine Erfahrung damit. Kannst du mir etwas helfen?
Ich dachte an einen MAX232, weil das halt der einzige Baustein ist, den ich kenne, aber das ist hier nicht wirklich eine Lösung.
Wäre dankbar, auch über eine Antwort der anderen Mitglieder.
ich muss das Rechteck zwischen +15 und -15 Volt machen…
Und damit dann ca. 1 Watt antreiben. Leider ist mir kein IC
bekannt, dass so etwas kann. Wie macht man das, wenn man
negative Spannungen braucht?
ganz einfach: hinter den Ausgang Deines Rechteckgenerators
noch eine Transistorstufe schalten, die dann abwechselnd +15V
und -15V eines Netzteils durchschaltet. 1W sollte dabei nun
wirklich kein Problem sein.
Gruß
Axel
Das mit den OPs klingt interessant. Bekomme ich damit auch die
Spannung von +5 und 0 V auf +20 und -20V?
Hi,
spezifiziert ist der TDA2003 für +/-15 V, betrieben habe ich ihn (nur im Versuchsaufbau!) auch schon mit etwa 45 V (2 x 22)… aber: keine Garantie!
Wenn du +/- 20 V raushaben willst, empfehle ich dir doch einen simplen Ausgangstreiber aus 2 MOSFETS, ein P- und ein N-Kanal.
Zwei Fragen nebenbei: von welcher Frequenz reden wir hier eigentlich? Und, wieviel Ahnung hast du von Elektronik (und damit meine ich das, was ohne Mikroprozessoren geht…)? Du meintest ja, der MAX232 ist das einzige IC das du kennst…
Gruß,
Markus
spezifiziert ist der TDA2003 für +/-15 V, betrieben habe ich
ihn (nur im Versuchsaufbau!) auch schon mit etwa 45 V (2 x
22)… aber: keine Garantie!
Wenn du +/- 20 V raushaben willst, empfehle ich dir doch einen
simplen Ausgangstreiber aus 2 MOSFETS, ein P- und ein N-Kanal.
Zwei Fragen nebenbei: von welcher Frequenz reden wir hier
eigentlich? Und, wieviel Ahnung hast du von Elektronik (und
Also das Ding wird nicht mehr als 100-200 Hz haben, also denke ich
mal das ist nicht der Rede wert. Von Elektronik habe ich schon ein wenig Ahnung, aber halt alles ziemlich theoretisch…
damit meine ich das, was ohne Mikroprozessoren geht…)? Du
meintest ja, der MAX232 ist das einzige IC das du kennst…
Gruß,
Markus